Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Manno bin ich gut…

 
 
 

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Manno bin ich gut! Da habe ich es doch glatt geschafft, gestern morgen erstmal meine beiden Männer ins Bad zu lassen, weil ich nachdem mein Wecker um halb sieben (in Deutschland, jepp) mich mit seinem heimtückischen, hinterlistigen – zuschlagend wenn man es am wenigsten vermutet – schrillen, aufdringlichen Gepiepe aus dem Schlaf gerissen hat, ich nach dem Schreck erstmal eine Erholungspause brauchte. Nun geht das bei meinem Mann ja ziemlich flott, aaaaaaaaaber bei meinem Sohn? Meine Güte das dauert. Na ja, zugegebener Weise nichts Neues für mich, aber die Zeit kommt einem ja nochmal so lange vor, wenn man selber ins Bad muss und in Zeitnot ist, weil durch den Allgemeinzustand meiner seiner, es nun mal bei mir auch eines längeren Aufenthaltes an diesem Ort braucht, weil man ja schließlich rundherum frisch und gepflegt bei der Ärztin ankommen will. Das aber macht meinem Sohn nichts aus, schließlich hat er sein Gewohnheitsrecht und das zieht er halt durch wie es sich für einen  Mann  (hi hi hi) gehört. Guter lieber Lappy, danke dass du mir über die schwere halbe Stunde hinweggeholfen hast. Danke meiner Lieben Anette, die geduldig die Zeit mit mir im Messi zubrachte obwohl sie zur Arbeit musste. Als denn so gegen halb acht endlich freie Bahn im Bad war, war ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich ein Vollbad schaffen würde, denn um halb neun kam ja schon mein Taxi. Doch was so eine alte Zockerin ist, habe ich mir gedacht; ‚geh aufs Ganze‘ und ließ mir im Hauruckverfahren und bei voller Leistung der Wasserzufuhr die Badewanne na ja halbvoll laufen. Mehr brauchte es auch nicht denn irgendwie habe ich etwas viel Badezusatz genommen und der Schaum berührte schon fast die Zimmerdecke. Ich mit einem jugendliche Satz – pruuuuuuust, Oma lässt grüßen – in das Ungewisse gesprungen. Boooooaaah!!! Das war ja ein Schock, das Wasser hatte vielleicht die Grad zahl wie der Innenraum meines Kühlschrankes. War aber gut so, bewegte es mich doch dazu schnellstmöglich wieder herauszukommen. Klappte doch gut, mit meiner Atemnot hielt sich in Grenzen, weil bei kälterem Wasser ja keine Dämpfe entstehen und somit eine glasklare Luft im Bad war. Nu ma gaaaanz gaaaanz langsam raus und ab ins noch Schlafzimmer. Spiegel geholt, Föhn geholt und natürlich ein wenig Make up.

Nu aber erstmal eine Zigarettenpause, ne Frau…… bist du heute gut. Kaum Luftgejappse, wenig Zitterei, Zuckung schon gar nicht. Es ging mir zwar nicht vom Feinsten, aber es ging mir…… Noch einen kleinen Blick auf den Lappy werfen und – ohhhhhhhh und nu springt mich die Uhrzeit an. Ist es doch genau 8 Uhr 15. Jetzet aber! Schnell die Haare angefönt – nur so als Alibi – Make up im IC Tempo aufgelegt beim herunterfahren meines Lappys bereits halb in der Diele Richtung Schuhschrank und schon klingelte es. Dammisch aber auch. Schnell noch die Überweisung und den Schlüssel geschnappt, die Tasche umgehangen und ab durch die Tür. Natürlich durch den Türrahmen als die Tür geöffnet war. Manno konntet Ihr Euch doch denken. Kurz bevor ich die erste Stufe nahm um nach unten zur Haustüre zu gelangen viel mir auf wie kalt es war – und es war schweinemäßig kalt. Uppppps, Mantel vergessen. Tür aufgeschlossen, Tasche und Überweisung auf den Schuhschrank deponiert und hinein in die warme Manteljacke. Alles wieder eingesteckt – booooooaaaaaah –klingelt der Taxifahrer doch schon wieder. In Windeseile die Stufen (Pro Stufe 10 Sekunden ) genommen und Atemlos mit nur einem Kopfnicken wegen Luftmangels neben dem Taxifahrer Platz genommen. Der Mann sieht doch, dass ich keine Luft kriege und fragt wohin bitte. Na ja, ich bin ja keine kleine Dumme und zeigte mit dem Finger nach vorne nicht ohne den komischen Seitenblick des Fahrers zu registrieren. An der ersten Kreuzung konnte ich wieder sprechen (ein Wunder, ein Wunder – ich konnte sprechen). Jepp. Für mich pünktlich, also zehn Minuten zu spät betrat ich dann die Praxis und legte mit einem freundlichen Guten Morgen, die Tüte Pfefferminzbonbons von VIVIL (bekomme ich bezahlt die Werbung, grins) auf den Tresen. Das ist ein Ritual. Frau Mee die Sprechstundenhilfe hatte mich bei meinem ersten Besuch gefragt was denn so frisch riecht und ich sagte mein Bonbon vielleicht und sie war so begeistert, dass ich ihr seitdem bei jedem Termin eine Tüte mitbringe. Nein was bin ich aber auch für ein netter, liebenswürdiger Mensch. Nach den Formalitäten ab ins Wartezimmer noch nicht mal Platz genommen und schon kam die MTA rein und holte mich zum Lungenfunktionstest. Klappte auf Anhieb gleich beim ersten Mal – da waren wir zwei aber stolz auf mich. Jepp. Wieder ins Wartezimmer, wieder keine Zeit zum setzen, weil mich die Ärztin in ihr Sprechzimmer bat. Gut, das abhorchen war zu ihrer und somit auch zu meiner Zufriedenheit. Das Spray, das ich morgens und abends (jeweils zwei Hub) nehmen muss wurde von 250 mg auf 125 mg reduziert, dafür kam ein Medikament „Pantozol“ dazu. Eine Magensaftresistente Tablette – Inhaltsstoff: Pantoprazol – Natrium 1,5 H2O. Abends eine zu nehmen. Nu wofür die nun letztendlich sein sollen weiß ich nicht, aber nehm ich sie halt mal und wenn es mir dadurch besser geht prima und wenn nicht, setze ich sie wieder ab und gut ist.

So, Arzttermin erledigt und nu? Ja, jetzt wollte ich noch zum Optiker ließ den Taxifahrer dort kurz warten, diesen Halsabschneider, für genau 2 Minuten hat er mir doch fast 4 Euro zusätzlich berechnet. Eigene Schuld, ich hätte ja meinen Mietwagen bestellen können die berechnen weder Anfahrtskosten noch Mehrkosten für eine kurze Wartezeit, und dann weiter nach Hause. Dort angekommen habe ich mir scharfsinnig überlegt, die Treppen sind anstrengender als kurz ins Sportcafe zu gehen und mit Nicole ein paar Worte zu reden bei einem schönen heißen Kaffee. Nur kurz! Wie ich dann hörte hatte sie Spätdienst und so kam ich mit der Frau die hinter der Theke kam ins quatschen. Bald sagt sie du zu mir, entschuldigte sich dafür was ich aber abtat – ich spreche mit angenehmen Leuten auch lieber per du. Also sie hieß Uschi und war Nicoles Tante. Wir hatten eine angenehme Unterhaltung, später kam ihre Tochter noch dazu und ehe ich mich versah waren 3 Stunden um. Nu aber flugs nach oben. Mantel aus, Küche ein wenig aufgeräumt und mein Schlafzimmer zum Wohnzimmer umgebaut, ein Hallo zu meinem Sohn der bereits zu Hause war – und nun erstmal hinsetzen und wieder zu Atem kommen. Es war ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag. Abends mit einer lieben Freundin noch ein wenig im Messi geplaudert, aber darüber wurde ich so müde, dass wir das Gespräch beendeten. Ich legte mich kurz hin und wurde doch tatsächlich erst heute Morgen um 4 Uhr 5 wach und mein armer Lappy stand auf Standby. Nun das habe ich schnell geändert um Euch wie versprochen meinen gestrigen Tag zu schildern. Jetzt ist es bereits 7 Uhr 15 und ich werde den Blog eben noch einsetzen und dann ein Spielchen machen bis endlich Bewegung in die Bude kommt.

Herzliche Grüße Elke

 

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6 Antworten

  1. Elke

    Liebe Prema,
    ja es war ein guter Tag vor allen Dingen mal einer ohne
    irgendwelche Negativerlebnisse und Du kannst mir glauben
    alles hat sich genauso abgespielt. Manchmal bin ich schon
    ganz schön chaotisch. Grinz.
    LG Elke

    27. Januar 2008 um 00:58

  2. Elke

    Liebe Andrea,
    es ist lieb, dass Du immer so liebe Kommentare schreibst.
    Heute habe ich den ganzen Tag verschlafen, werde mich
    aber morgen (heute) melden bei Dir.
    LG Elke

    27. Januar 2008 um 00:55

  3. Prema

    Von Afang bis zum letzten Wort hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht.
    Alles im Geiste miterlet und ständig gelächelt…danke Elke.
    Herzlichste Grüße
    ach ja, "manno, bist du guuut" JA!

    26. Januar 2008 um 12:14

  4. Andrea

    Klasse:))
    so ein schöner Tag für dich das freut mich.
    Es werden bestimmt noch viele folgen wie du sagst, nur Geduld :)
    LG Andrea

    26. Januar 2008 um 11:38

  5. Elke

    Danke M00nika,
    ich habe den Tag auch so richtig genossen. Bin mir
    sicher, dass noch mehr folgen. Man/Frau muss halt
    ein wenig geduldiger werden.
    LG Elke

    26. Januar 2008 um 10:22

  6. Monika

    Ich freue mich für dich dass dien Tag so gelaufen ist liebe Elke . Man freut sich wenn man mal wieder was Schönes von dir lesen kann =)

    26. Januar 2008 um 10:02

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