Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Warum…

 

Stand vom 09.02.2006

Warum frieren Gewässer von oben zu?

 Ein Beitrag von www.wdr.de

 

 zugfr.SEE

 

Eine spiegelglatte "Kleine Anfrage"

Kleine Bäche, Teiche und Seen haben derzeit gegen die klirrende Kälte keine Chance: Sie frieren ein. Doch tatsächlich wird nur die Wasseroberfläche zu Eis. Darunter ist das Wasser nach wie vor flüssig. Warum friert der Teichboden niemals zuerst ein?

Warum frieren Gewässer von oben zu?

Ein zugefrorener See ist im Winter etwas herrliches: Schlittschuh laufen, Eishockey spielen oder einfach nur darauf herumschliddern – plötzlich sind spaßigen Freizeitaktivitäten dort möglich, wo sich sonst metertief das Wasser angesammelt hat. Doch die vermeintliche Sicherheit auf dem zugefrorenen See täuscht. Denn das Wasser in Bächen, Teichen und Seen friert nicht ganz zu und bildet deshalb auch keinen großen Eisblock unter den Füßen, der Halt bietet. Vielmehr friert nur die Wasseroberfläche bis zu einem gewissen Grad zu. Unter der mehr oder weniger dicken Eisschicht lauert dann aber immer noch Wasser – flüssig und eiskalt! Ein "Leonardo"-Hörer wollte nun erfahren, warum das so ist: Warum friert ein Gewässer von oben zu? Warum kann die Eisbildung nicht am Grund eines Sees beginnen und sich dann bis zur Oberfläche ausbreiten?

Die Gästebuch-Einträge zum Nachlesen!

08. Februar 2006 12:28 schrieb Korell Monika

Wasser verhält sich anders als andere Stoffe! Normalerweise haben Stoffe in fester Form eine größere Dichte (Einheit: Gramm/Kubikzentimeter) als in flüssiger Form;z.B. geht festes Kerzenwachs in flüssigem Wachs unter! Das ist bei Wasser anders: Festes Wasser/Eis hat eine geringere Dichte (Dichte < 1) als flüssiges und schwimmt deshalb oben. Wasser mit einer Temperatur von +4 °C hat die größte Dichte, nämlich 1Gramm/Kubikzentimeter, und befindet sich daher unten im See. Man spricht von der Dichteanomalie des Wassers. Tiere, wie Fische oder Amphibien, die im Gewässer überwintern können so nicht einfrieren.
Aufgrund der geringeren Dichte dehnt sich Wasser beim Gefrieren auch aus (Volumenvergrößerung) und eine Flasche kann zum Platzen gebracht werden.

Am 08. Februar 2006 12:13 schrieb christel

Wasser!
Destilliert, süss, salzig, verunreinigt.
Der Gefrier- bzw. Schmelzpunkt ist unterschiedlich.
Die Erdkruste, gibt im Gegensatz zum global vorhandenen Wasser, nicht so schnell Wärme ab.
Die Erdwärme, die durch Wärmetauscher zur Gebäudeheizung bereits gut genutzt wird, ist auch massgebend, neben der Sonnenenergie, dass der irdische Wärmehaushalt bestimmten Gesetzen unterliegt. NOCH! Die oberen Erdschichten, sind wasserhaltig. Permafrost, eine Eigenheit der Polarregionen.
Die Kälte, kommt nun einmal aus dem All.
Also von OBEN! Je dünner die Atmosphäre, umso weniger Wärme- speicherung. Waswser ist auch kein schlechter Wärmespeicher, aber es ist anderer Seits auch ein guter Wärmeleiter. Oberflächenabstrahlung plus physiologische Eigenheiten des Wassers, führen dazu, das es immer von Oben nach Unten sich kristallisiert.

Am 08. Februar 2006 08:51 schrieb Ralf

Der Liebe Gott möchte, dass die Menschen Schlittschuhfahren können….

Am 08. Februar 2006 08:34 schrieb Norbert Fabry

Wasser hat bei +4°C die größte Dichte; d. h. wenn sich Wasser noch weiter abkühlt, bleibt das Wasser mit der größten Dichte unten ‚liegen‘. Die Oberfläche kühlt weiter ab und dehnt sich hierbei wieder aus (die Dichte des kälteren Wasser ist geringer, daher bleibt das kältere Wasser oben und gefriert, wenn es unter 0°C abkühlt). Da wegen des Dichteunterschiedes das ’schwerere‘ Wasser unten liegt, findet kein Temperaturaustausch statt. Die Erdbodenwärme hält das Gewässergrund dann oberhalb des Gefrierpunktes. Erst wenn der umliegende Boden bis zum Grund des Gewässers gefriert, z.B. Pfütze, gefriert das Wasser komplett bis zum Grund.

Am 08. Februar 2006 08:32 schrieb anonym

Eis, also Wasser in kristalliner Form, hat eine geringere Dichte als das flüssige Wasser und ’schwimmt oben‘.

Am 08. Februar 2006 01:39 schrieb Frauke

@E. Lehmann 16:40 / 52.
Habe leider kein Latein gelernt, ergo (also), prosit!
Das molekulare Gefüge von Wasser ist ein anderes als das von EIS!
Meine Eiswürfel aus der Tiefkühltruhe, haben nun einmal Gaseinschlüsse.
Dadurch ist mein Eis, Dein Eis, nicht leichter als Luft und kann nicht einfach weggepustet werden.
Mit SCHNEEFLOCKEN, ist es etwas anderes!
Eiweissschaum als Vergleich??

Am 07. Februar 2006 23:05 schrieb anonym

gottes geniale schöpfung halt !

wassers anomalie: bei 4 grad celsius am dichtesten, alles was kälter ist schwimmt oben, friert dann eben auch mal ein, kinder freun sich oben, fische unten!

peter bergmann, köln

Am 07. Februar 2006 17:15 schrieb Bert DK

Nur bedingt korrekt, lieber anonym 16:52. Es kommt auf die Tiefe des Teichs an. Z.B. war das Eis auf der Fährenroute Grossenbrode-Gedser im Winter 62/63 ca. 2 m dick. Mein Gartenteich aber nur 1 m tief.

Am 07. Februar 2006 16:52 schrieb anonym

Es gibt die Dichteanomalie des Wasser. Wasser ist bei einer Temperatur von +4°C am schwersten, also hat ein Teich im Winter am Grund immer eine T von eben diesen 4Grad. Kann also nicht zufrieren.

Wenn Ihr noch mehr Einträge dazu lesen wollt besucht doch die Seite mal bei http://www.WDR.de – oder habt Ihr ein paar Erklärungen dazu und wollt sie mir als Kommentar zukommen lassen?

Liebe Grüße Elke

 

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Eine Antwort

  1. Monika

    Die Antwort von Monika Korell ist wohl die beste … würde ich behaupten

    19. Februar 2008 um 08:58

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