Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Irgendwie empfunden…

 
 
 

Irgendwie empfunden als seltsam, was genau seltsam bedeutet kann ich nicht beschreiben. Es ist ein Gefühl, dass ich nicht in Worte fassen kann. Kein positives, aber erst recht kein negatives Gefühl einfach ein Gefühl, welches ich nirgendwo einordnen kann. Vielleicht ein wenig so wie in Trance, nicht real aber auch keine Phantasie. Eigentlich schön so wie ein „sich Fallenlassen“ können, ohne Angst hart oder überhaupt aufzuschlagen. Ein ewiges Fallen ohne Ende – die Ewigkeit stelle ich mir so vor. Aber wann fängt die Ewigkeit an? Eigentlich hat die Ewigkeit weder Anfang noch Ende, aber wie soll mein unbedeutender Verstand dies begreifen. Ich wurde geboren, das ist mein Anfang – ich werde sterben, das ist mein Ende und doch kann es nicht sein, denn ich lebe in der Ewigkeit. Umschließt die Ewigkeit nicht alles; Geburt, Leben und Tod des eigenen Ich’s. Wenn ich das bejahe, wie soll ich es mir erklären. Wurde ich geboren, werde ich sterben, bin ich vielleicht gestorben? Ist es in der Ewigkeit nicht vollkommen egal. Vielleicht bin ich auch nur ein Irrtum der Ewigkeit. Es scheint manchmal so, als gehöre ich nicht wirklich hier hin, dann wiederrum fühle ich mich hier zu Hause, heimig, eingebunden. Fühle mich als ein kleiner Teil eines Ganzen das die Ewigkeit ausmacht. Und ich falle immer weiter bis ich aus der Ewigkeit in die Unendlichkeit fließe. Meine Gedanken ängstigen mich und wecken doch meine  Neugier – meinen Wissensdrang. Was haben die Ewigkeit und die Unendlichkeit gemeinsam? Beide haben keinen Anfang und kein Ende – wie, wie bitte soll ich das begreifen. Wie definiere ich Ewigkeit und Unendlichkeit. Für mich spontan würde ich die Ewigkeit als uneingeschränkte Zeit und die Unendlichkeit als eine uneingeschränkte Dimension der Größe erklären, aber ist Größe nicht wieder ein an Zahlen, also an Grenzen zu bemessener Wert? Ich möchte nicht weiter Denken, aber meine Gedanken verselbstständigen sich geben keine Ruhe. Ich habe den Wunsch weiter zu fallen, immer weiter – aber wie weit? So weit bis ich eins bin mit der Ewigkeit und der Unendlichkeit. Ich genieße den Fall er bringt mich der Antwort näher.

© by Elke/E.L.

 

Ich wünsche Euch einen besinnlichen Ostersamstag.

Herzliche Grüße Elke

 

 

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2 Antworten

  1. Barbara

    Liebe Elke,
     
    bin aus meiner traumwelt zurück – es war wie eine ewigkeit – und doch nur eine kurze zeit. Zeit ist immer realtiv, sie ist künstlich-und doch auch wieder nicht – denn wir haben einen Sonnenaufgang und einen Sonnenuntergang, der das Tagewerk begrenzt! Über das Thema Zeit habe ich einen blogeintrag bei mir-interessant zu lesen!
    Wie ist es nun mit der Unendlichkeit und der Ewigkeit? Schon die Chinesen haben sich mit dieser Frage auseinandergesetzt und etwas ganz natürliches entdeckt: das Yin und Yang: das eine kann nicht ohne das andere existieren. Das eine bedingt das andere, aus dem einen resultiert das andere. Es ist ein ständiger rhythmischer Kreislauf von immer wiederkehrenden Wandlungsphasen die in sich eine logische Einheit bilden und somit Unendlichkeit und Ewigkeit einschließen. Ein nicht endender Kreislauf naturgegebener polarer Kräfte und Wirkungen, die einer fast unfaßbaren Gesetzmäßigkeit folgen. Die für uns unfaßbaren Dimensionen des Alls bleiben uns in unserer menschlichen Begrenztheit unverständlich! Erst der Focus aus dem Universum auf die Erde zeigt uns, wie klein unser Planet und unser Sonnensystem ist – wie unendlich die Milchstrasse und alle unfaßbaren Universen uns mit einer Dimension konfrontieren, die wir in unserer Begrenztheit nicht begreifen, nicht erfassen können. …… Dies ist vielleicht auch der grund, warum wir unsere Tage und  Nächte in Stunden messen, weil wir ohne diese Zeiteinteilung kaum fähig wären in Gesellschaften zu existieren! es ist eine zeitlich verbindliche Richtschnur, die über die Jahreszeiten hinweg gesellschaftliches Leben strukturiert!
    Lichtjahre entfernt existieren andere Universen, die ein menschenleben überschreiten – Ewigkeit und Unendlichkeit erklären sich so in der Unfaßbarkeit. Zeit ist und bleibt eben immer relativ.
     
    Liebe Grüße barbara

    26. März 2008 um 23:44

  2. Goa

    Die Unendlichkeit läßt sich schwer definieren, da sie sämtliche Dimensionen einschließt, von denen wir weder etwas zu sehen bekommen, noch davon wissen. Von der kleinsten Einheit bis zur größtet liegt eine Spanne, die wir vielleicht erahnen, jedoch nicht benennen können. Doch wir sind ein Teil davon, und das macht uns unvergänglich:)

    22. März 2008 um 17:39

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