Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Antwort an Geli…

 
 
 

 

 

Kommentar und Antwort zu meinen Eintrag vom 22.3.2008: ‚Irgendwie empfunden‘.

 

Geli

22 März 17:39:24

(http://Goageli.spaces.live.com/)

Die Unendlichkeit lässt sich schwer definieren, da sie sämtliche Dimensionen einschließt, von denen wir weder etwas zu sehen bekommen, noch davon wissen. Von der kleinsten Einheit bis zur größten liegt eine Spanne, die wir vielleicht erahnen, jedoch nicht benennen können. Doch wir sind ein Teil davon, und das macht uns unvergänglich:)

 

Liebe Geli,

ein sehr guter Kommentar von Dir. Wie es aussieht hast Du Dich mit dieser Thematik auch schon auseinander gesetzt. Ich stimme Dir zu, dass die Unendlichkeit und die Ewigkeit einen hohen Stellenwert haben was die Unvergänglichkeit betrifft. Jedes für sich ist ein Ganzes und doch kann es das Eine ohne das Andere nicht geben. Allerdings, sehe ich das mit  der kleinsten bis zur größten Einheit etwas anders. Es gibt einfach kein Maß, sonst wäre es nicht Unendlich, Ewig und Unvergänglich. Ergo gibt es kein ‚Kleinstes und kein Größtes Maß‘. Es ist gibt, schlicht und ergreifend kein Maß dafür. Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre aus unserem Universum hinaus in das nächste zu kommen,  was würde es ändern? Nichts! Auch hier ist kein Ende, es geht weiter und weiter und weiter. Ich kann es nicht begreifen, das es nicht irgendwo ein Ende gibt und wenn es das gäbe, so meine Gedanken weiter, stünde ich wieder vor dem gedanklichen Problem, ‚was ist hinter diesem Ende?! Wenn unser Universum und viele weitere Universen irgendwo enden, was ist dann da hinter? Hinter diesem Enden? Ich bin ein gläubiger Christ, nicht fanatisch, aber halt mit meinen eigenen Vorstellungen von Gott, Allah oder wie man "IHN, SIE, ES" sonst nennen mag, und dieser Umstand bringt mich dazu immer wieder die Ewigkeit, die Unendlichkeit und die Unvergänglichkeit zu hinterfragen. Eine Antwort werde ich wohl nie oder erst wenn ich eins bin mit mit der Unendlichkeit, der Ewigkeit und auch der Unvergänglichkeit bekommen. Danke für Deinen guten Kommentar.

 

Herzliche Grüße Elke

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6 Antworten

  1. Elke

    Liebe Prema,
    erstmal freue ich mich, dass Du unseren kleinen Kreis mit Deiner Sicht der Dinge erweiterst. Ich habe mir Deinen Kommentar mehrmals durchgelesen und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass wir alle Drei mit unseren Gedanken gar nicht so weit auseinander stehen. Deinen Vergleich mit dem Riesenrad kann ich aber nicht so sehen wie Du. Ja lass unser Leben ein Riesenrad sein, dazu würden auch die Hohen und Tiefen des Lebens passen, die wir alle ohne Ausnahme haben und die sich durch unser ganzes Leben ziehen. Aber das ist das Leben!…
    Was aber ich hinterfrage ist die Unendlichkeit und die Ewigkeit. In einem Riesenrad gibt es einen Anfang und ein Ende, man weiß es auch, man sieht es auch. Stelle Dir die Kabinen vor – in einer sitzt Du. Gut das Riesenrad dreht sich immer im Kreis, aber das heißt für mich nicht ohne Anfang ohne Ende. Die Bewegung beginnt an einem Punkt, in diesem Falle unten und endet auch wieder unten…
    Zu dem Vergleich mit dem Boot auf offener See, sehe ich mehr Sinn, denn dort ist man wirklich orientierungslos beziehungsweise kann ohne Hilfsmittel nicht sehen in welcher Position man sich befindet – so weit so gut, aber mit Unendlichkeit hat es auch nichts zu tun, denn wenn ich in einer Richtung fahre komme ich irgendwann irgendwo an. Ergo für mich keine wirkliche Unendlichkeit…
    Das Leben kann man damit erklären, nicht aber real die Unendlichkeit und Ewigkeit. Nein, denn wenn ich aussteige aus dem Riesenrad, oder auf dem Meer irgendwann irgendwo ankomme, dann gibt es halt dort wieder etwas. Es ist ein sehr schwieriges Thema und mit unserem Gehirn werden nie die Antwort bekommen so lange wir Leben. An Reinkarnation glaube ich nicht, auch nicht an Heilige oder Engel, das ist ein Mythos der Kirche. Nein, es tut mir leid, das alles kann mir nicht die Unendlichkeit und die Ewigkeit näher bringen. Ih glaube es ist einfach so, dass wir uns durch unseren Tod, in die Unendlichkeit und Ewigkeit eingehen, mit ihr verschmelzen und eins werden, wo dann die Unvergänglichkeit die Geli angesprochen hat für uns zum Greifen kommt…
    Vielen Dank, das Du in unsere Gesprächsgruppe gekommen bist – es zeigt mir das jeder Mensch für sich eine Ausmalung des Themas hat.
    Herzliche Grüße Elke

    27. März 2008 um 06:06

  2. Prema

    Hallo Elke, hallo Geli
    Sehr interessant hier :-) Das ganze habe ich sehr sehr gerne gelesen.
    Liebe Elke, ich würde nicht sagen, dass der Kreislauf "in einem" Kreislauf sein muss.  Wenn man in einem Riesenrad einsteigt, dreht er sich ewig im Kreise herum, da gibt es kein innen, aussen, kein Anfang, kein Ende.
    Ausser, man beschliesst auszustiegen!  Genau das sehe ich als unser Leben an, ein Riesenrad der Faszination und
    Erlebnisse…und nach vielen vielen Inkarnationen werden wir bewusst, dass da nichts Neues gibt, ewiges Kreislauf und dann entschliessen wir, Gott die Intelligenz dahinter zu suchen. Solange wir im Rad sitzen, wie ein
    Hamster, werden wir nirgends ankommen. Und die Begriffe, "dahinten, davor, drin, draussen, danach, hinter, oben, unten, rechts, links" existieren nur in menschlichen Gedanken und sind nicht real.
    Es gibt kein Universum "hinter" unser Universum sondern gleichzeitig und das versucht man mit Dimensionen zu erklären, als "Nebeneinander".
    Wenn Du im Mitten von einem Ozean in einem Boot sitzt, wo ist vorne, wo ist hinten, wo rechts und wo links? Du hast nur Dich selbst als Vergleich: Rechts von Dir links von Dir…….wenn ich Dir aber gegenüber sitze, ist Dein Rechts meine linke Seite, entweder Du hast recht oder ich habe recht?? Niemand und beide aus der eigener, begrenzter Sicht. Und wenn wir uns an Sternen orientieren? Ist der Osten rechts oder links oder hinten oder vorne? Nichts davon und auch die Begriffe wie Ost-West brauchen wir nur Menschen, um uns orientieren zu können und alle Begriffe, die ein Maß enthalten und Vergleich benötigen sind relativ. Deshalb kann man sich weder die Unendlichkeit vorstellen noch "was sich dahinter befindet", es gibt kein dahinter. ALLES IST!
     
    Ery\’s Erläuterungen finde ich auch sehr fasziniernd bis auf den Satz:
    "Wir werden uns niemals eine andere Welt, ein anderes Universum wahrhaftig, 100% realitätsgetreu vorstellen können" Man sollte a) Nichts verallgemeinern und b) Niemals "niemals" sagen und c) Ich bin sicher, dass es eine Menge große Heilige gibt, die sich nichts mehr vorstellen brauchen, da sie Gottverwirklichung erlangt haben und alles aus der Sicht Gottes sehen können, nämlich das Ganze! Das dürfte unser Lebensziel und Sinn des Lebens sein, aus dem Lebensrad aussteigen, um das Rad (die Hamster im Rad) sehen zu können und alles andere…viel mehr Räder, viel mehr Bewegung, die man nur in der Stille sehen kann, nicht wenn man im Rad ist und sich im Kreis dreht. Die im Rad haben nur die Vorstellungskraft, die die ausgestigen sind, brauchen keine Vorstellungen mehr, sie SEHEN. Deshalb nennt man Heilige und Propheten auch "Seher" . Ganz liebe Grüße

    24. März 2008 um 23:32

  3. Goa

    Hach…grins…es ist schon zum Haareraufen:))

    24. März 2008 um 11:33

  4. Elke

    Der Gedankengang von Ery ist faszinierend, aber gibt mir nicht wirklich die Antwort auf meine mir selber gestellte Frage: Wo ist Anfang wo ist Ende der Ewigkeit und der Unendlichkeit? Egal wie alles erstand, egal wie alles beendet wird. Du sagst alles unterliegt einem Kreislauf, ja das ist richtig, doch muss dieser Kreislauf doch wieder in einem Kreislauf sein usw. usw. … das allein macht doch letztendlich alles aus.

    23. März 2008 um 11:04

  5. Goa

    Ich denke,es verhält sich mit dem Universum ähnlich, wie mit der Ewigkei. Es unterliegt allem ein Kreislauf,
    In einem Kreis gibt es kein Anfang und kein Ende…..
     

    23. März 2008 um 10:16

  6. Goa

    Vor ca. 13 bis15 Milliarden Jahren hat alles angefangen. Mit einem BOOM! mit Urknall! Schließlich hat diese Urexplosion nach mehreren Schritten uns hervorgebracht. War es Zufall oder steckte eine Absicht, Plan oder Entwurf dahinter?..
    Wenn man überlegt, hört sich das ganze ja paradox an. Denn jede Explosion, jeder Knall hat eigentlich eine zerstörerische, destruktive Wirkung. Die Teilchen werden von ordentlichem in einen unordentlichen Zustand versetzt. Also ein Chaos entsteht. Dieses Urchaos ( ein paar Sekunden nach dem Urknall ) leitete alles in die Wege, damit das Universum jetzt so aussieht, wie es ist.
     
    Noch mal zurück zum Urknall. Was war vor dem Urknall? Was hat diesen Knall verursacht? Es muß vorher etwas dichtes, sehr dichtes dagewesen sein, damit dies explodieren kann. Also eine sehr sehr dichte Materienansammlung, ein dichtes Klumpfen, ein sehr kleines, dicht komprimiertes etwas. Vielleicht ungefähr so groß wie ein Tennisball? Wenn ja, dann muß in diesem Tennisball Informationen gesteckt haben. Informationen darüber, wie es sich alles weiterentwickeln soll bis zum heutigen Tag. Hmmm….Oder es steckte gar keine Information in diesem Tennisball drin. Es hat sich alles zufälligerweise so entwickelt, wie es sich bis heute entwickelt hat. (Wenn ein Designer z.B. Karl Lagerfeld ein Kleid entwirft, wie geht er vor? Er setzt sich an seinen Schreibtisch, nimmt Stift in die Hand und beginnt zu entwerfen. Die Frage ist: Hat er schon vorher einen Plan, eine exakte Vorstellung von dem Kleid, wie es schließlich aussehen wird? Oder er beginnt einfach so planlos und guckt, wie es sich entwickelt…)
     
    Das ganze Universum in einen Tennisball zerquetscht, komprimiert! Interessant, nicht wahr?
    Da wir die Informationen, die ein Ereignis enthält, erst am Ergebnis(Ende) eines Ereignisses erkennen können, können wir die Physikalischen Abläufe von Heute zurück bis zum Urknall(Anfang) und welche Informationen der Urknall enthalten hat, einigermaßen genau erkennen und erklären. Aber wie sich das Universum ab Heute in Zukunft weiterentwickeln wird, können wir nur einigermaßen logisch mutmaßen, abschätzen und nicht 100% genau vorhersagen.( eine genaue Vorhersage ist nur dann möglich, wenn man miterleben könnte, wie sich das ganze Universum in sich kollabiert, zu einem klumpfen wird, sich so verdichtet, daß sie dann explodieren muß( ein wieterer Urknall).
     
    Ein Ereignis, das uns am Anfang wie ein Zufall zu sein scheint, wird immer durch ein vorhergegangenes Ereignis ausgelöst, verursacht. Erst am Ende dieses Ereignisses wissen wir, daß es kein Zufall war.
    Was den Entwurf des Universums betrifft, möchte ich drei Fälle unterscheiden:
    1. Fall:  Entweder war es bis ins kleinste Detail geplant; Wenn es dem so ist, haben wir dann keinen nennenswerten Einfluß auf die Entwicklung und das Aussehen des Universums. Wir können es nur beobachten und versuchen, etwas gutes aus unserem Leben zu machen. Und hoffen, daß der große Designer mit uns etwas gutes vorhat.
    2. Fall: Oder der Entwurf des Universums war nicht bis ins kleinste Detail geplant; Vielleicht war es ja nur grob ausgedacht und wie es sich weiter entwickeln soll, wurde sich selbst, dem zufälligen Verhalten der Materie überlassen. Wenn es dem so ist, ist es für uns spannend. Es gibt dann viele spannende Fragen, auf die Antworten zu suchen auch sehr spannend sein kann. Wir können mitdenken, mitgestalten und somit bei der Gestaltung des Universums aktiv dabei sein.( Beginnend mit unserem Planeten Erde ). ( Ist das der Zweck unseres Daseins? )
    3. Fall: Oder das ganze war reiner Zufall; Wenn es dem so ist, dann ist der Entwurf, Entwicklung und der jetzige Zustand der Materie bzw. des Universums ein Automatismus. Materie verdichtet sich so stark, daß sie dann explodiert( Urknall), Gase bilden sich, Sonnen, Planeten, Galaxien entstehen. Und natürlich auch darunter unzählige Formen des Lebens, Wir. Irgendwann kolabiert das ganze Universum in sich zusammen, verdichtet sich, explodiert ( wieder ein Urknall ), entwickelt sich zu einem neuem Universum. Und das ganze wiederholt sich ständig, unendlich, läuft alles automatisch ab. In einem bestimmten Zustand der Materie (uns bekannt), in einer bestimmten Dimension, die uns dadurch bekannt ist, da wir Sie ja miterleben. Damit will ich sagen, daß es vielleicht unzählig viele Universen in unzählig vielen Dimensionen gibt. Mit Dimensionen meine ich, es gibt noch eine Dimension außer der vier.( Tiefe, Höhe Länge , Zeit und der jeweilige Zustand der kleinste Materie " Quark ". Ob Quarks materie oder Energiewellen sind?. Wie dem auch sei, ist es schwierig ihren jeweiligen Standort zu bestimmen, da sie sich ständig und schnell bewegen. Wenn man den Standort des Quarks bestimmen könnte, könnte man vielleicht dadrin eine andere Dimension entdecken, die paralell zu unserem universum mitexistiert, mit uns aber in keinster Weise in Berührung kommt. Wir werden die dann nicht wahrnehmen können. Es gibt vielleicht unzählig viele Welten, die wir leider nicht wahrnehmen können. Vielleicht kreiert die Natur ja eine neue Lebensform, der dies gelingt.
    Wie auch immer. Eins ist sicher. Wir sind gar nicht so vollkommen und perfekt, wie wir manchmal meinen. Wir sind nicht der Mittelpunkt der Schöpfung, keine Spezies besser oder schlechter als das Andere. Jedes Lebewesen hat den gleichen Stellenwert in der Natur! Die äußere Erscheinung, das Design, ist unterschiedlich, bei jedem Kreatur. Gerade das zeigt uns, daß da Kräfte am Werk sind, die etwas beabsichtigen, nämlich, den Entwurf eines vollkommen perfekten, idealen, dem Schöpfer ähnlichen Wesen! Wenn es aber Zufall ist, warum so unterschiedlich, dann ist das zufällige Verhalten der Materie am Werk, um etwas hervorzubringen oder sich selbst zu entdecken. Jetzt erscheint uns das Ziel, Zufall oder geplant, das Gleiche.
    Natürlich kann man sich ein anderes Design des Universums vorstellen. Eine andere Lebensart. Da wir aber das Produkt dieses Universums sind und auch aus Materie bestehen, werden alle unsere Vorstellungen, alle unsere Fantasien nicht über dieses bestehende Universum, die geltende Naturgesetze hinaus gehen. Die werden auch das Produkt dieses Universums sein. Wir werden uns niemals eine andere Welt, ein anderes Universum wahrhaftig, 100% realitätsgetreu vorstellen können.
    Liebe Elke
    Ery schickte mir einmal diese Zeilen. Sie passen hier gerade so gut rein;) …
    Liebe Grüße!:)
     

    23. März 2008 um 10:11

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