Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Das Meer erglänzte weit hinaus…

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Das Meer erglänzte weit hinaus
Im letzten Abendscheine;
Wir saßen am einsamen Fischerhaus,
Wir saßen stumm und alleine.
 
Der Nebel stieg, das Wasser schwoll,
Die Möwe flog hin und wider;
Aus deinen Augen, liebevoll,
Fielen die Tränen nieder.
 
Ich sah sie fallen auf deine Hand,
Und bin aufs Knie gesunken;
Ich hab von deiner weißen Hand
Die Tränen fortgetrunken.
 
Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib,
Die Seele stirbt vor Sehnen; –
Mich hat das unglücksel’ge: Weib
Vergiftet mit ihren Tränen

.

Heinrich Heine (1797-1856)

 

Herzliche Grüße Elke

  Biographie des Autors

 

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