Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Das Leben ist schon…

Pablo Ruiz Picasso
 
 
 

Das Leben ist schon etwas Merkwürdiges! Nicht immer versteht man es, so manches Mal ergibt es einfach keinen Sinn. Es gibt soviel Gutes und Schönes, aber auch viele unschöne Dinge. Krankheiten, Armut, Kriege und sozialer Abstieg – täglich liest man darüber erfährt es in seinem Umfeld, in seiner Familie an sich selber und doch liebt man es.

Wenn ich sehe, dass es einfach nicht aufwärts geht mit meiner Gesundung, dass ich immer und immer morgens aufwache und hoffe; ‚Heute geht es mir gut‘ und doch ist keine Änderung eingetreten und es geht einfach so weiter wie am Tag zuvor und den Tag davor, dann stellt sich mir die Frage nach dem Sinn des Lebens. Bin ich geboren worden in diese Welt um mich zu bewähren?

Aber wäre ich dann nicht eine Auserwählte? Eine von vielen, aber doch auserwählt, weil nicht jeder die Möglichkeit bekommt sich zu bewähren. Wieso sollte gerade ich so bevorzugt werden vom Leben, warum die Chance bekommen mich zu bewähren und was ist mit den anderen Menschen?  Haben nicht alle Menschen verdient gleich gestellt zu sein? Sollte nicht jeder die Möglichkeit haben sich zu bewähren.

Warum hat Gott es so eingerichtet, das nicht alle Menschen gleich sind, nicht die gleiche Chance haben. Warum gibt es Dunkelhäutige, Hellhäutige oder welche Hautfarbe auch immer – warum haben wir nicht eine Färbung der Haut, was uns vor Nachstellungen, vor Menschenverachtenden Straftaten bewahren würde. Was für einen Sinn macht es, dass es reich und arm gibt – warum hat nicht jeder gleich viel? Es würde uns den Neid nehmen. Warum gibt es Gesunde und Kranke – wäre es nicht gerechter, wenn jedem ein Mittelmaß mitgegeben worden wäre? Welchen Sinn macht es, dass es Gute und Böse Menschen gibt? Es gibt so viele Fragen auf die wir keine Antwort finden werden – egal wie sehr wir uns auch bemühen.  

So manches Mal vergleiche ich das Leben ganz banal mit meinen Kindern. Sie sind gut erzogen, gehen nicht an Menschen achtlos vorbei die Hilfe brauchen, sind fleißig und zuverlässig machen mich einfach sehr stolz und doch sind sie auch recht anstrengend, unausgeglichen und auch mal frech. Ich liebe sie so wie sie sind, will sie nicht missen, brauche sie einfach um leben zu können. Sie machen mein Leben aus. Sie sind mein Leben.

Sollen wir so auch unser Sein sehen, es einfach so annehmen wie es uns gegeben wurde, ohne zu hinterfragen, ohne Möglichkeiten zu suchen die Welt, das Leben zu bessern? Es einfach zu lieben wie es ist? Aber das ist schwierig und unbefriedigend wenigstens für mich.

Herzliche Grüße Elke

 

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Eine Antwort

  1. Andrea

    Liebe Elke, das sind wieder einmal einige interessante Gedanken, die Du da hast. Ich glaube, daß jeder Mensch auf die eine oder andere Art sein Päckchen zu tragen hat. Der eine verliert seine Arbeit, die andere hat ihren Partner betrogen und verloren, wieder ein anderer ist krank, die Aufzählung der einzelnen Belastungen läßt sich lange fortsetzen. Aber Du hast Recht, niemals darf man sich kampflos in dieses Schicksal ereben, und wenn man  ein Mensch ist, der kein Päckchen zu tragen hat, dann sollte man vielleicht auch versuchen, irgendwie die Welt zu verbessern.
     
    Wie das bleibt jedem selbst überlassen, und manchmal, führt das "Päckchen" vielleicht auch erst dazu, daß man überhaupt auf die Idee kommt, irgend etwas zu tun, um diese Welt und dieses Leben – nicht nur für sich selbst sondern auch für andere schöner und lebenswerter zu machen. Ich weiß, daß Du das tust. Und dafür danke ich Dir, im Namen der Menschen, denen Du hilfst. Es ist für diese Menschen sehr wichtig, daß sie Dich haben.
     
    Somit ist eigentlich die Aussage von Ursa bestätigt worden, "der Sinn des Lebens" hat sie geschrieben, "ist Liebe in die Welt zu tragen". Das hat mir vor einiger Zeit auch schon ein kluger Mann gesagt, der ebenfalls einen Space eingerichtet hat, um Menschen zu helfen und sie zu erfreuen, das tut er allerdings auch noch in anderen Bereichen. Das tust Du indem Du zu helfen versuchst, aber auch , durch die Veröffentlichungen auf Deinem Space (Bilder und Gedanken), und das tut sie durch ihre Bilder und Gedichte.  Schön, daß es Euch beide gibt.
     
    Andrea

    3. April 2008 um 15:25

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