Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Jetzt kann ich nicht darüber schreiben… (KtgB)

 

                                             
 
Nachdem ich heute von meinem Arztbesuch zurück gewesen bin, wollte ich eigentlich gleich darüber schreiben, aber ich konnte es nicht. Warum gibt es immer wieder Rückschläge, warum? Meine Gedanken sind so wirr, so durcheinander dass ich nicht weiß, was ich schreiben soll. Meine Seele hat mal wieder einen Grund traurig zu sein. Vielleicht kann ich Morgen oder diese Nacht mehr darüber schreiben, aber im Moment nicht.Es geht einfach nicht. Ich kann nicht mehr über meinen Schatten (meine Gefühle) springen, ich muss mich mal gehen lassen und das mache ich erstmal alleine mit mir aus. Morgen sieht es eventuell anders aus. Warum kann ich nicht besser mit Ergebnissen umgehen? Warum fühle ich mich im ersten Moment so alleine gelassen, warum zeigt Gott mir nicht, das er bei mir ist? Warum schreibe ich überhaupt noch? Ich schreibe deshalb noch, weil ich will, dass alle Betroffenen oder ihre Angehörigen wissen, dass es immer wieder Rückschläge gibt, aber man nicht aufgeben soll. Jetzt, in diesem Moment bin ich ein einsamer Mensch, der sich alleine gelassen fühlt dieses Gefühl braucht meine Seele im Moment auch damit ich weiter kämpfe, aber ich weiss Morgen sieht es wieder anders aus. Bitte gebt nicht auf, habt keine Angst, lasst Euren Gefühlen freien Lauf, aber kommt wieder zurück auf diese Welt und kämpft weiter. Es ist schwer, aber es ist machbar. Nichts ist so unendlich wie aufgeben. Wer aufgibt hat verloren!
 
Herzliche Grüße Elke 
 
 

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4 Antworten

  1. Mon

    Liebe Elke,
    seitdem dieser Bericht hier geschrieben steht, überlege ich, welchen Kommentar ich dir dazu schreiben möchte. Ich weiß es nicht. –  Du wirst es schaffen, – das habe ich zu oft zu dir gesagt. Denk positiv, – das sagt sich so leicht, wenn man selbst nicht betroffen ist. Noch dummer ist, – ach das wird schon wieder.
    Nein, ich bin ratlos und könnte mit dir weinen. Es ist schon eine Weile her, als wir uns irgendwie kennengelernt haben im Space. Dann las ich den ersten Blog von dir, in dem du versucht hast,die Diagnose Krebs in deinen Kopf aufzunehmen. Es war schwer für dich, aber du hast gekämpft und immer wieder neuen Mut gefunden, nicht aufgegeben, wie schlecht es dir auch ging. Ich habe dich bewundert! Es gibt Zeiten, da muss man allein sein, um mit dem fertig zu werden, was das Schicksal uns abverlangt. Elke ich möchte dir Kraft und Mut wünschen, und Menschen an deiner Seite, die dich lieben.
    Liebe Grüße von Monré

    Wenn für Dich alles aussichtslos erscheint,…
    Dann wünsche ich Dir Hoffnung.
    by Ilona Schaal
     
     

    15. April 2008 um 22:23

  2. ein Leben

    liebe Elke, ich  denke  ganz fest an dich … LG  URSA

    15. April 2008 um 21:32

  3. Andrea

    ich halt dich ganz fest……

    15. April 2008 um 08:58

  4. Ewa-Janina

    Liebe Elke ,
     mit Angst habe ich gelesen , was du hast geschrieben – ja ruckschlege , ich mochte jetzt nicht jetzt darüber nachdenken : du weis es nicht wie manchmal geht es mir schlecht : die alles gedanken und dentscheidungen allein zu treffen .
     Elke ich wünsche dir und alles betroffene viel Kraft ,
     LG ewa

    15. April 2008 um 06:03

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