Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Mit jedem neuen Tag… (KtgB)

 
 
 
 
 
  
    

Mit jedem neuen Tag ordnen sich meine Gedanken und Gefühle mehr. Die Starrheit weicht einer fast unwirklichen Zuversicht. Durch den Nebel der vergangenen Tage kommt ein zaghaftes noch nicht wirklich erhellendes Licht in meinen Alltag. Ich versuche mit Hilfe dieses verhaltenen Lichtes den Weg zu meiner Seele zu finden, werde nicht locker lassen, bis ich ihn gefunden habe. Das Leben ist ein einziges auf und ab, doch ich werde es nicht zulassen, dass dieses „ab“ eine Sonderstellung einnimmt. Jeder auch manche, denen es nicht bewusst ist, kämpfen gegen das „ab“, mal mit weniger, mal mit mehr Erfolg. Verloren hat aber nur der, der zu früh aufgibt. Mein Leben hat seinen Sinn, nicht nur für mich sondern auch für andere – nicht für alle anderen – aber doch für einige, sie brauchen nicht mal direkt zu meinem Sein zu meinem Leben gehören, ja sie brauchen mich nicht mal zu kennen. Lange genug habe ich mich treiben lassen, nur darauf achtend, dass es mir nicht allzu schlecht damit geht, aber das ist nicht der Sinn, es ist Faulheit, es ist Trägheit, es ist ein sich selber die Verantwortung nehmen, es ist so unsäglich bequem. Wenn mein „Ich“ sich aus der Verantwortung herausnimmt, ist es ein Weitergeben, also letztendlich eine Unfairness anderen gegenüber. Nein, es ist noch schlimmer, es ist eine Erpressung der Seele eines anderen Menschen, den man dadurch in die Rolle des Verantwortlichen drängt. Unfair zu sein ist das letzte was ich je wollte und doch bin ich es, mehr unbewusst. Unfair, dieses Wort hat sich in meine Gedanken gebrannt, dadurch bekomme ich die Möglichkeit geschenkt es zu ändern. Eine andere Form der Fairness ist die, die mir suggeriert, dass das Leben mir gegenüber unfair ist, dass nur ich der vergessene bin, der Mensch der die gesamte Palette des weniger glücklichen Lebens über sich ergehen lassen muss, aber das ist nicht wahr, dass ist meine Wahrheit, aber es ist nicht die Wahrheit meines Seins. Wie schnell ist der Mensch und damit auch ich geneigt sich zu bemitleiden, sich andere Schicksale vor Augen zu führen, bei denen es den Menschen besser geht, vermeintlich besser geht, denn auch sie haben Probleme, wir sehen sie nicht oder wollen sie nicht sehen. Aber es gibt so sehr viel Menschen mehr  deren Leben, deren Sein gezeichnet ist von einer unsagbaren Last – von nicht begreifen könnenden Leid. Ich habe nicht das Recht, alles Leid der Welt für mich in Anspruch zu nehmen. Die Ignoranz, die ich an den Tag lege ohne es zu wollen, ist himmelschreiend. Nein, das ist nicht der Part meines Lebens. Ich WILL mein Schicksal in die eigene Hand nehmen, denn was heißt schon Schicksal, es ist ein Teil meines Lebens und da habe ich, wenn ich es denn auch will, Einfluss drauf.

© by Elke/E.L.2008

 

Herzliche Grüße Elke     

 

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2 Antworten

  1. Kerstin

    Hallo Elke…
    ich kann deine Zeilen sehr gut verstehen. Manchmal tut es gut mit sich selbst vor "Gericht" zu stehen, diese Zwiesprache führt dazu, dass man erkennt – ich lebe, ich fühle, bin stark und jetzt erst recht –  kämpfe ich… das tut gut…weil es hilft alle Reserven in uns wachzurufen…
     
    ein kleiner Gedanke…Das Leben ist voller Überraschungen, es ist nicht immer edel oder erhaben, manchmal ist es absurd, aber es gibt immer eine Hoffnung… ich wünsch dir diese Hoffnung
    liebe Grüße Kerstin

    16. April 2008 um 19:51

  2. Sternchen

    jetzt hast Du aber mit Dir geschimpft, Dir ist doch nur mal wieder etwas klar geworden, kein Grund
    sich selbst zu verhauen, hi hi hab einen angenehmen Tag Camina

    16. April 2008 um 17:24

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