Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Stellenwert – Internet…

 

 

Stellenwert – Internet…

Der Stellenwert des Internets im Leben eines Spaclers oder Chatters wird oft unterschätzt, ja gerade zu gefährlich verniedlicht. Nicht umsonst gibt es bereits Selbsthilfegruppen. Neuzeitliche Partnerschaften deren Funktionalität gesichert schienen brechen in sich zusammen wie ein Kartenhaus, welches durch einen kleinen Windstoß seine Stabilität verliert und wie ein Scherbenhaufen vor dem Erbauer in sich zusammenfällt. Vereinsamte Menschen legen alle Vorsicht ab, lassen sich durch einschmeichelnde Worte von Fremdpersonen so manipulieren, dass sie willenlos ohne zu erahnen in welche Gefahr sie sich begeben, in ihrer Ehrlichkeit, alles von sich preisgeben. Es sind keine Einzelfälle die nicht nur ihre Telefonnummer sondern  ihre Adresse preisgeben, sich in ihrer Naivität ausfragen also von einer Person X aushorchen lassen nicht ahnend damit ihren Schutz der Anonymität zu verlassen und angreifbar zu werden. Gerade Menschen, die sich in irgendeiner Form nicht verstanden fühlen finden in der virtuellen Welt Freunde, die immer ein offenes Ohr für sie haben, ihnen zuhören sie „verstehen“. Die Stunden mehren sich in denen sie darauf warten, dass ihr „Guter Freund“ endlich on geht. Von Tag zu Tag mehren sich die Stunden, man darf ihn nicht verpassen ihn den „Guten Freund“ der einen so gut versteht, dem man mittlerweile seine geheimsten Gefühle anvertraut hat, in den man sich eventuell ein wenig verliebt hat, aber der auf jeden Fall zum besten Freund geworden ist. Man hat wieder angefangen zu leben, sich selbst zu mögen, diesen Menschen zu mögen, alle Menschen zu mögen, allen ein Urvertrauen entgegenbringend immer offener mit seinen intimsten Seelenleben umzugehen und anderen Einblick zu gewähren, nicht beachtend das sich alles nur virtuell abspielt. Wer ist denn wirklich der Mensch, mit dem man schon so viele Gespräche geführt hat? Man hinterfragt es nicht, denn es muss ein guter Mensch sein, der so lieb schreibt, der auch schon so viel Leid hinter sich hat. Zwei Seelen die sich gefunden haben durch das Wundermittel Internet. Erst wenn es an der Tür klingelt, ein fremder Mensch davor steht, breit grinsend dich drängelnd in deine Wohnung schiebt, dich … erst in dem Moment begreifst Du! … Zu spät !

©by Elke/E.L.2008  

Herzliche Grüße Elke

 

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6 Antworten

  1. Elke

    Liebe M00nica,
    da gebe ich Dir recht, und ich glaube auch nicht, dass sich die Geschichte so abgespielt hat, weil man ja doch wenn man sich verliebt hat erst mal ein paar Tage wartet ob er sich nicht doch noch meldet, aber die Kids hoffe ich haben noch nicht so die Ahnung von Tabletten. Es ist halt eine chön traurige Liebesgeschichte, ein Roman…Elke

    20. April 2008 um 21:27

  2. Monika

    auch richtig – klar … aber die geschichte hab ich glaub ich schon 100 mal gelesen ^^ ich find sie etwas überzogen bze zu unrealistisch als dass man darüber nachdebkt…. unrealistisch nicht wegen dem was passiert sondern wegen der menge schlaftabletten

    20. April 2008 um 21:15

  3. Elke

    Richtig! Kann passieren, muss aber nicht! Wäre es ein Muss, gäbe es diese Art der Unterhaltung nicht, aber ich denke es ist nicht verkehrt auf die "Ausnahmen" hinzuweisen. Wenn ich manche Profile lese, habe ich die Vollständige Adresse plus Telefonnr. Die Lebensumstände stehen meist auch schon dabei, aber sonst finde ich sie auf dem Spaces oder schleiche mich als Freund ein. Ich finde es ist ein absolutes Muss, gerade den jungen Menschen, die ja ab 12 Jahren Zugang haben (in Real sind manche jünger) so krass aufzuzeigen, welche Gefahren im Internet lauern. Heute stelle ich noch eine Geschichte darüber in meine Seite, die ich vor einigen Tagen zufällig gesehen habe. Auch eine Art wie sich das Internet auf junge Menschen aus wirken kann – nicht muss… ich finde es ein ernst zu nehmendes Thema, weil gerade die schwächsten – Kinder und einsame Menschen, die Opfer werden können…Danke Euch für Eure Kommentare… noch einen schönen Sonntagabend… Herzlich Grüße

    20. April 2008 um 18:43

  4. Monika

    Kann passieren muss abe rnicht

    20. April 2008 um 18:33

  5. Goa

    Liebe Elke,
     
    Die Geschichte ist sicherlich schon in der realen Welt passiert…. Sterben ist sicherlich die bitterste Konsequenz aus der Transparenz. Den Psychoterror, der aus so viel Unbedarftheit enstehen kann kann genauso hart sein.
    Bleibt zu hoffen, daß viele "Blauäugige Seelen" sich diese Worte zu Herzen nehmen.
     
    Alles Liebe und einen schönen Sonntag wünsche ich Dir:)
     
    Geli
     

    20. April 2008 um 12:28

  6. Kerstin

    Hallo Elke,
     
    danke für diesen Blog. Ich sehe das ähnlich…und ich hoffe, nicht an jemanden zu geraten, der nur hier ist, um ein Spiel zu spielen…sicher eine Restangst bleibt sicher immer… und jeder muss wissen, was er über sich erzählen möchte…gerade weil google immer mitliest…
    aber mittlerweile finden wirklich Menschen zueinander, die sich erst virtuell kennengelernt haben…. ich finde das gut…
    Die Plattform Internet wird immer zweigeteilt sein, es ist wie im realen Leben, es gibt Menschen die dich vestehen und Menschen die dich nicht verstehen…du entscheidest mit wem du dich umgeben möchtest. Darum versteh ich hier auch nicht, das es Menschen gibt, die "jeden" in ihre Freundesliste aufnehmen…im realen Leben habe ich keine 100 Freunde…geschweige Bekannte mit denen ich über mein Leben spreche…
    aber wie gesagt, das hängt sicher auch damit zusammen, wen ich erreichen möchte…und Plattformen über Kindermissbrauch oder Selbsthilfegruppen leben von einer guten Frequentierung…
    ich wünsche dir einen schönen Sonntag…liebe Grüße von Kerstin….
     

    20. April 2008 um 09:56

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