Tränen und Glück finden sich in der Stille…

An meine Mutter…

 

 

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An meine Mutter
 
 So gern hätt‘ ich ein schönes Lied gemacht
Von Deiner Liebe, deiner treuen Weise;
Die Gabe, die für andre immer wacht,
Hätt‘ ich so gern geweckt zu deinem Preise.
 
Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
Und wie ich auch die Reime mochte stellen,
Des Herzens Fluten wallten darüber her,
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.
 
So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
Von einfach ungeschmücktem Wort getragen,
Und meine ganze Seele nimm darin:
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.

*

Dieses Gedicht von *Anette von Droste-Hülshoff* widme ich in Dankbarkeit und Liebe meiner Mutter zu ihrem 17. Todestag. Sinniger Weise starb sie einen Tag bevor sie hätte ihren Ausweis verlängern lassen müssen. Seltsam, das mir das nicht mehr aus dem Sinn geht. Als hätte ein höheres Wesen es bewusst so eingerichtet. Du fehlst uns sehr daran können auch die Jahre nichts ändern.

*

Herzliche Grüße Elke

 

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Eine Antwort

  1. ein Leben

    … JA-, Elke,  es ist sehr schwer, Gefühle für eine Mutter in Worte zu fassen… aber-, nicht nur das,  für manch Gefühl gibt es keine Worte …. manchmal reichen auch meine  "lyrischen" nicht aus, um die Stimmung zu beschreiben oder  die Gefühle  richtig auszudrücken  …. URSA

    22. April 2008 um 12:29

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