Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso, Weshalb, Warum…

 

 

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Warum gilt der Fliegenpilz (Glückspilz) als Glücksbringer?

Ganz geklärt ist es nicht, aber nachvollziehbar ist diese Theorie: In der altnordischen Sagenwelt heißt es, dass die Berserker, so nannte man die in Bärenfell gehüllten Krieger, sich mit kultischen Übungen und kleinen Fliegenpilzmengen in Ekstase brachten um sodann unerschrocken zu kämpfen. Sie galten im Kampf als ungewöhnlich stark und unverletzlich.
Da der Fliegenpilz giftig ist (in ihm ist die rauschgiftähnlich wirkende Ibotensäure enthalten), wirkten kleine Mengen berauschend, was wiederum auch eine ganz plausible Erklärung wäre, warum der Pilz ein Glückssymbol wurde.

 

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 Warum gilt das Schwein als Glücksbringer?

Ebenso wie das Pferd, war das Schwein ein Zeichen für Wohlstand und Reichtum. Zudem galt es als Symbol der Fruchtbarkeit und Stärke. Darüber hinaus galt bei den Griechen und Römern derjenige als privilegiert, der über viel Schwein(e), also viele Tiere und letztendlich auch Nahrung, verfügte. Zu Neujahr schenkt man sich heute oft kleine Marzipanschweinchen mit einem vierblättrigen Kleeblatt im Maul, das die Glück bringenden Eigenschaften anscheinend noch verstärken soll.
Übrigens: Der Ausdruck "Schwein gehabt" geht vermutlich auf die mittelalterliche Sitte zurück, bei Wettkämpfen dem schlechtesten Teilnehmer als Trostpreis ein Schwein zu schenken, symbolisch dafür, dass er durch sein schlechtes Abschneiden eigentlich nichts verdient habe.

 

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Warum gilt das Hufeisen als Glücksbringer?

Früher waren Pferde sehr, sehr wertvoll. Nachdem das Pferdebeschlagen von den Griechen erfunden wurde, entwickelte sich das Hufeisen bei fast allen Völkern zu einem Glücksbringer, da es das wertvolle Pferd schützte.
Aber: Damit es einem Besitzer auch wirklich Glück bringt, muss das dem Schutz der Hufe dienende Eisen von einem Pferdefuß abgefallenen sein um sodann gefunden zu werden. Dieser Glück bringende Talisman darf also keinesfalls gekauft werden.
Früher wurde oft ein Hufeisen an dem Mast eines Schiffes befestigt, um eine sichere Fahrt zu garantieren. Dieser Glücksbringer sollte damals in jedem Haus an der Wand oder an der Tür hängen und zwar mit der offenen Seite nach oben, da sonst angeblich das Glück heraus fällt.

 

 

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Warum gilt der Marienkäfer als Glücksbringer?

Heute starten wir eine kleine Serie über das Glück. Ich wusste nicht, woher unsere Glücksymbole wie den Schornsteinfeger, das Hufeisen oder eben den Marienkäfer kamen. Von den insgesamt etwa 5.500 Marienkäfer-Arten weltweit gibt es in Deutschland etwa 80 Arten, wobei der Siebenpunkt bei uns in Europa der Bekannteste seiner Art ist. Und das ist auch schon des Rätsels Lösung: Es sind die 7 Punkte!
Die Zahl 7 gilt seit jeher als Glückszahl, da sie die irdische Zahl 4 (für die 4 Elemente oder auch die 4 Wind- bzw. Himmelsrichtungen) und die göttliche Zahl 3 (Dreifaltigkeit) vereint. Deshalb galten die Siebenpunkt-Marienkäfer als geheiligte Tiere der Freya, der germanischen Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit.
Irrtümlicherweise wird heute immer noch angenommen, die Punkte haben etwas mit dem

Alter des Tieres zu tun. Aber der Siebenpunkt wird, wie viele seiner Artgenossen, lediglich ein Jahr alt und hat von Beginn an dieselbe Anzahl an Punkten.
Übrigens: Der Name „Marienkäfer“ ist zurückzuführen auf die heilige Maria. Im Mittelalter hielten die Bauern die Käfer für ein Geschenk der Selbigen, da dieser die Bäume und Sträucher von Blattläusen befreite. Noch heute zählt der Siebenpunkt als Nützling bei Gärtnern und Bauern.

 

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 Warum gilt das vierblättrige Kleeblatt als Glücksbringer?

Die Legende besagt, dass Eva nachdem sie aus dem Paradies vertrieben wurde, ein vierblättriges Kleeblatt, das dort anscheinend haufenweise wuchs, mit in die unwirtlich erscheinende Welt nahm. Deshalb sagte man, dass der Besitzer eines vierblättrigen Kleeblattes ein Stück vom Paradies besitzt.
Wichtig ist aber, dass das vierblättrige Kleeblatt gefunden wird, damit es Glück und Reichtum bringen kann. Dem Glück lässt sich nicht auf die Sprünge helfen, wenn auf allen Vieren kriechend willentlich danach gesucht wird und schon gar nicht wenn es gekauft wird!

(Danke Fossi)

 

Also ich persönlich ziehe das Vierblättrige Kleeblatt vor. Nicht etwa weil ich daran glaube, sondern mir gefällt einfach das Bild am besten. :-)) Meine Glüksbringer haben hier mit diesen Symbolen des Glücks nichts zu tun – ich habe eigene, ganz private, die ich überall mit hin nehme. Euch wünsche ich, dass Ihr immer ein Stückchen vom Glückskuchen mitbekommt!!!

 

Herzliche Grüße Elke

 

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