Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso, Weshalb, Warum…

 

 

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Warum ist bei manchen der Sonntag und bei anderen wiederum der Montag Wochenanfang?


Das ist nun wirklich so eine Sache, die ich mich schon ein paar Mal gefragt habe. Gerade in Kalenderprogrammen auf dem PC kann man auswählen mit welchem Tag die Woche beginnen soll. Warum?

Im Alten Testament wird davon berichtet, dass Gott die Welt in sechs Tagen schuf, am siebenten Tag ruhte er. Dieser siebente Tag wird Sabbat genannt und gilt in der jüdischen Religion als Ruhetag. Er entspricht dem Sonnabend. In der christlichen Religion wurde der Tag der Auferstehung (der Ostersonntag), der erste Tag der Woche, zum Ruhetag erklärt. In der islamischen Religion ist der Freitag der Ruhetag.

Wenn man nun die Ruhetage als Ende der Woche ansieht (denn am Ende sollst du ruhen), dann ergeben sich daraus 3 verschiedene sinnvolle Wochenanfänge: Der Sonnabend, der Sonntag und der Montag.

Der Sonntag gilt in den meisten Ländern der Erde als Wochenbeginn, in Europa hat sich zumindest im Geschäftsbereich weitestgehend der Montag durchgesetzt. Das regelt eine internationale Industrienorm. Nämlich die mit der Nummer ISO 8601. Der Sonnabend als erster Tag findet sich häufig in arabischen Ländern.

 

Warum sind unsere Messer zum Essen nicht spitz sondern abgerundet?


Das fand ich eine witzige Frage, denn warum sollte unser Messer anders aussehen als es jetzt ausschaut? Aber tatsächlich könnte es doch wie ein Fleischermesser anstatt einer Rundung vorne eine Spitze haben.

Früher war das nämlich so und hatte einen Vor- und einen Nachteil: denn im 17. Jahrhundert war es selbst bei Hofe allgemein Sitte, mit einer Messerspitze die Speisereste zwischen den Zähnen zu entfernen. Bis ein Kardinal Richelieu (Armand-Jean de Plessis) sich davon zutiefst angewidert fühlte und seinem Verwalter anwies, bei allen Tischmessern des französischen Hofes die Spitzen abzuschleifen. Sein Beispiel fand rasch viele Nachahmer, denn schon im 14. Jahrhundert beklagten einige Verfasser von Manierbüchern das „grausige Zähne fletschen und herum gestochere mit Messern im Munde“ bei Tische.

(Danke Fossi)

 

Herzliche Grüße Elke

 

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(dort befindet sich auch die Blogliste des laufenden Monats)

 

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