Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Schwüles Wetter, da freut sich der Kreislauf…

 

 

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Ja, da sind wir nun froh, dass die Temperaturen gestiegen sind, aber so schwül, das hätte ich persönlich nicht gebraucht. Die Nacht habe ich mal wieder am Lappy rumgedoktert um einige Sachen auszuprobieren, konnte also meine Terrassentüre auflassen weil ich sie im Blickfeld hatte aber statt einer Abkühlung kam nur drückende Schwüle ins Haus. Nun sind die Menschen im Allgemeinen und ich im Besonderen ja nie mit dem zufrieden, was sie haben und so fluchte ich vor mich hin. Keine bösen Worte, aber ganz, ganz böse Gedanken. Alles regte mich auf, ob es mein Mann war der wie ein Baby schlief, ob es mein Kater war, der nicht wusste ob er rein oder raus wollte und so den Vorhang immer bewegte, was ich aus den Augenwinkeln sah und natürlich hinsehen musste, damit ich nicht auf einmal uneingeladenen Besuch vor mir stehen hatte. Ätzend, mein Sohn schlief auch, hatte aber seine Musikanlage an und ich hörte trotz Ablenkung immer wieder das dumpfe bum bum des Basses. Auch mein Lappy schien sich zur Ruhe begeben zu haben, er lümmelte sich so nach dem Motto  – kommst du heut nicht kommst du morgen – von einem Programm zum anderen. Zeit hatte ich ja genug, aber keine Nerven für solche Spielereien, also machte ich mal einen Neustart in der Hoffnung ihn aufzuwecken. Nein, auch danach wollte er nicht schneller werden, also alle Verbindungen überprüft, aber daran lag es nicht. Vielleicht hatte ich mir auch zu viele Sachen auf der Platte gespeichert. Also begann ich erst mal die temporären Ordner zu entrümpeln. Hätte nicht gedacht, das sich so viel Mist angesammelt hat, nun ja wurde auch mal Zeit. Dann ließ ich mir mal anzeigen wie viele Bilder ich in meinen verschiedenen Bildordnern hatte. Hüstel, es sind wohl einige mehr als ich in diesem Leben noch gebrauchen kann. Das seltsame ist, ich finde jedes einzelne schön und kann mich einfach nicht davon trennen, da habe ich wohl etwas von einem Messi an mir. Lächel. Also es sind insgesamt um die 3.500, ohne Fotos. Mittlerweile auch nicht mehr alle in die richtigen Ordner einsortiert sondern unter neue Bilder, oder Bilder zum einsortieren oder Bilder neue Downloads usw. usw. Also hier konnte ich nun wirklich nichts von entbehren. Also sah ich mich bei den PPS‘en um. Jepp, dort bringe ich es auf stolze 137. Um die aber auszumisten, müsste ich sie mir erst alle ansehen, weil sie weder nach Themen noch nach Qualität oder Größe geordnet sind. Das ist es. So eine PPS mit Musik hat eine ziemliche Größe! Muss ich mich Wochenende mal dran geben. Überhaupt meine Ordner lassen zu wünschen übrig, sind sie doch eigentlich wie der Name schon sagt um etwas zu ordnen, um Ordnung zu schaffen und was mache ich – einfach immer neue Ordner erstellen als Zwischenordner und denn ist es auf einmal so viel, das mir alles aus dem Ruder gerät. Nachdem ich also Bilanz gezogen habe, so Quasi eine Inventur hinter mir hatte, wusste ich zwar wie viel ich wovon hatte, aber hatte immer noch nichts großartig entfernt. Andere befreundete Seiten zu besuchen scheiterte auch daran, dass sie solange brauchten, ehe sie sich geöffnet hatten, außerdem gibt es auch einige Seiten, vor allen Dingen die mit vielen Videos, Glitzerbilder und sonstigem Schnick Schnack überfüllten, in denen man mittendrin stecken bleibt und nur noch durch einen Neustart herauskommt. Das nervt und das möchte weder mein PC noch mein Lappy, da reagieren sie richtig trotzig. Gegen, ich glaube es waren 5 Uhr entschloss ich mich dem Dilemma ein Ende zu machen und fuhr ihn herunter. Nach einigem hin und her wälzen in meinem Bett, schlief ich endlich ein, um dann gegen 7 Uhr, mein Mann war kurz vorher aufgestanden wieder wach zu werden. Müde war ich nicht, aber irgendwie so angespannt und mein Kreislauf spielte verrückt, was sich noch steigerte als ich meine Medikament genommen hatte. Auf dem Weg zum Bad merkte ich dann, dass mein Kreislauf verrückt spielte. Mein Blutdruckgerät zeigte mir Werte, die man wahrscheinlich bei Toten findet. 69 zu 61 bei einem Puls von 112. Na klasse! Alles fing sich um mich herum an zu drehen, mein Herz begann zu rasen und Luft schien es keine mehr zu geben. Was macht man in so einem  Moment? Einen starken Kaffe trinken, gleich hinterher ein Glas Cola, legt sich wieder hin die Füße schön hoch und versucht seine Atmung wieder in den Griff zu bekommen. Nun ist es wie jeder weiß nicht so prickelnd sich mit Herzrasen zu legen, denn dann stellt sich eine leichte Panik ein. Gott sei Dank konnte ich dann nochmal einige Zeit schlafen. Aber es wurde nicht besser und ich rief meinen Arzt an, weil ich doch Angst bekam. Er meinte ich solle zu Hause bleiben er würde gleich bei mir vorbeikommen auf dem Heimweg und ich solle solange liegen  bleiben und weiter die Beine hoch lagern, Atemübungen machen und mein Spray inhalieren. Fazit, das Wetter hat mich umgeworfen. Ich bekam eine Spritze und sollte zur Klinik fahren, so bald ich mich besser fühle. Das tat ich dann auch, leider! Erst mal war die Ambulanz total überfüllt mit Menschen denen die Schwüle auch so zusetzte und zweitens gab es keinen Sitzplatz mehr. Nach ca 10 Minuten knickten meine Beine ein, ich war nicht mehr in der Lage mich irgendwo festzuhalten und sackte auf die Erde. Nicht schön, aber es half mir sofort zu einem Arzt gebracht zu werden. Ich bekam nach einer erneuten Spritze, einen Sauerstoffschlauch in meine Nase und bekam eine Infusion. Nach 3 Stunden durfte ich wieder nach Hause nachdem ich mich geweigert hatte Stationär dazubleiben. Seit 20 Uhr geht es mir wieder richtig gut  – kreislaufmäßig. Jetzt bin ich aber ziemlich geschlaucht oder müde oder wie auch immer. Auf jeden Fall werde ich mich hinlegen und versuchen mal eine Nacht durchzuschlafen. Nach dem Unwetter heute ist es auch ein wenig abgekühlt, zwar nicht viel es sind jetzt um 23 Uhr 20 immer noch 22,8°C draußen und im Haus 23,7°C. War mal wieder ein ausgesprochen abwechslungsreicher Tag. J Man sieht sich Morgen…

Herzliche Grüße Elke

 

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3 Antworten

  1. Walter

    Ja ich kenne solche Nächte! Einsam, denkt man, ist man, obwohl alle um einen herum, sieht dennoch keiner wie man leidet oder mit sich kämpft, dieses Gefühl zu besiegen!
    Es umgibt mich von einem Augenblick zum anderen, Gefühlsduseleien!
    Die Terassentür weit offen, der Duft des frisch gemähten Grases durchdringt die Nacht.
    Meine Gedanken fliegen von einem Ort zum anderen jedoch nicht zu mir!
    Heute und jetzt sollte ich ine halten und mein Leben neu gestalten, jedoch da gibt es so vieles was mich braucht oder?
     
    Ja auch ich kenne solche Nächte

    31. Mai 2008 um 11:50

  2. Goa

    Ich habe den Wetterbericht gesehen..und der sagt, daß es im Rheinland massenhaft Regen geben soll… Also brauche ich erst gar nicht mit dem Regentanz anzufangen…grins…
     
    … ich fächere dir auch eine nordische steife Brise zu!
     
    Alles Liebe:)

    30. Mai 2008 um 20:44

  3. Kerstin

    Liebe Elke…
    tja da geht es den Menschen wie den Leuten…lächel…hier ist zwar nicht ganz so warm, weil wir hier oben im Norden noch den "leidigen" Wind haben, aber in meiner Dachwohnung sammelt sich so richtig schön die Wärme der Sonne u obwohl ich das Fenster auf habe, empfinde ich die Temperaturen als wärmer. Mein Thermometer spricht zu mir und meint es seien 12 Grad real …ich meine es wären 20 Grad mehr… das Schlafen fällt mir schwer – komm einfach nicht zur Ruhe, dabei hab ich nicht mal Kaffee im Haus…grumel… vielleicht fällt mir ja noch ein Thema ein und ich bloge etwas…
    ich wünsch dir eine Gute Nacht und einen schönen Tag…
    viele Grüße Kerstin…

    30. Mai 2008 um 00:02

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