Tränen und Glück finden sich in der Stille…

An sich selbst…

 

 

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An sich selbst
 
Magst nun für immer ruhn,
mein müdes Herz. Dahin die äußerste Täuschung,
Dass ich mich ewig wähnte. Dahin. Erloschen sind,
Ich fühl es, die Hoffnung und das Verlangen
Nach milden Täuschungen.
Ruh’ nun für immer. Du hast genug
Geschlagen. Umsonst dein
Aufruhr, die Welt ist deine Seufzer
Nicht wert. Bitter und schal ist
Das Leben, nichts niemals sonst; und Schlamm die ganze Welt.
Beruhige dich nun. Verzweifle
Ein letztes Mal. Einzig das Sterben
Ist unserem Geschlecht gegeben. Verachte also
Dich, die Natur, die böse
Macht, die im Verborgenen über gemeines Unglück herrscht,
Und die unendliche Eitelkeit aller Dinge.

Giacomo Leopardi (1798-1837)
(aus dem Italienischen von Stefanie Golisch)

 

Herzliche Grüße Elke

 

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