Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Nachtgedanken…

 

 

Nachtgedanken…

Gesteuert durch meine Medikamente ist die Nacht für mich zum Tag geworden. Wenn andere Menschen schlafen gehen oder bereits schlafen werde ich erst so richtig wach und Aufnahmefähig. Das ist einerseits sehr schön, weil man die Ruhe genießen – dem Himmel zuschauen kann, wie er sich fast stündlich ändert. Was vor allen Dingen dann zum Tragen kommt, wenn es eine mit Sternen dekorierte Nacht ist. Manche blinken leicht fast nicht zu erkennen, andere heben sich grell hervor als wollten sie aufmerksam auf sich machen, doch die schönsten Sterne sind die, die nur schemenhaft zu erkennen sind.

Oft habe ich die Sterne mit den Menschen verglichen, wenn ich sie eingehend beobachtete. Auch wir sind so verschieden in unserer Erscheinung. Grelle Sterne sind wie Menschen die immer im Mittelpunkt stehen müssen, die sich nur dann wohl fühlen, wenn sie auffallen, und meistens blenden sie uns, spielen uns eine Rolle vor und merken nicht wenn sie übertreiben, denn ihr Selbstbewusstsein lässt es nicht zu, ihre Mitmenschen zu beachten, sie sind Ego-Menschen. Zu Anfang meist sehr beliebt, weil sie einem sofort auffallen und man sie bewundert. Doch das hält nicht lange an. Denn irgendwann sieht der Gegenüberstehende das wahre Gesicht und das ist meist weniger schön anzusehen wie der äußere Schein.

Leicht blinkende Sterne sind wie Menschen, die entweder ihren Platz noch nicht gefunden haben oder etwas wankelmütig sind. Mal sind sie präsent und dann wieder nicht. Man kann sich schwer auf sie einstellen, sie haben zwei Gesichter, wobei man einerseits alles von ihnen haben kann und andererseits aber nur wenn es ihnen gerade genehm ist. Zu ihrem Schutz gehen sie lieber Problemen aus dem Weg, als sich zu sehr zu involvieren. Auf einigen Gebieten können sie sich durchsetzen und kämpfen mit allen ihren Kräften, andere wiederum nehmen sie erst gar nicht in Angriff, weil sie glauben sie würden es sowieso nicht ändern können.

Sterne die man nur schemenhaft, etwas verschwommen zwischen all den anderen sehen kann, sind wie gute Freunde. Sie sind immer im Hintergrund und kommen erst hervor, wenn man sie braucht. Sie lieben ihre Mitmenschen und sind stets bereit zu helfen. Sie bewirken am meisten, doch Niemand sieht es ihnen an, denn sie wollen keinen Ruhm, keinen Dank, keine Aufmerksamkeit. Sie sind die Könige der Nächstenliebe, der ruhende Pol für andere Menschen. Zuverlässig zu jeder Zeit. Es sind die wahren, guten Menschen dieser Welt…

Ich bin dankbar, das ich solchen Menschen begegnen durfte.

 

Herzliche Grüße Elke     

 

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2 Antworten

  1. Ewa-Janina

     Liebe Elke :
     Ich schenke Dir heute einen Stern denn Du weiß ,ich hab Dich gern .
     Und geht\’s Dir einmal nicht so gut , macht dieser Stern Dir wieder Mut .
     Auf diesem Stern erwartet Dich ein kleiner Engel , so wie ich .
     Der Stern wird sich bei Tag versteken doch nachts kannst Du ihn dann endecken .
     Wenn er strahlt hell für Dich allein dann wird dein Engel bei Dir sein .
    Liebe Elke sein Lieb von mir Begrüßt ,ich wünsche dir Viel schöne Stunde ; Kraft ; Mut , Liebe , Hoffnung , Glaube ,, ach irgendwo du kann schöne Arbeit finden , Nacht schicht !!!!! Alles wird gut !!!!!
     Liebe Grüße an Dich : Ewa

    10. Juni 2008 um 19:58

  2. Sternchen

    Das ist eine sehr passende Beschrebung der verschiedenen Indevideen , ja ich bin auch glücklich
    solche menschen zu kennen, Dich zum Beispiel, denn Du gehörst unzweifelhaft zu Ihnen. herzliche Grüße Camina

    10. Juni 2008 um 09:49

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