Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso, Weshalb, Warum…

 

 

Wieso Wséshalb Warum - 1

 

 

 
 

Woher stammt die Redewendung "verflixt und zugenäht"?

"Verdammt!"
Und wenn es noch schlimmer wird, dann sagen wir "verflixt und zugenäht!". 
Die Redewendung stammt aus einem Studentenlied, in dem es heißt:

Ich habe eine Liebste, die ist wunderschön,


sie zeigt mir ihre Äpfelchen, da ist’s um mich gescheh’n.
Doch als mir meine Liebste der Liebe Frucht gesteht,
da hab‘ ich meinen Hosenlatz verflucht und zugenäht.

Am Ende vom Lied wird aber alles wieder gut:
Doch als sie dann zu sehr geflennt,

hab ich ihn wieder aufgetrennt.

In einer Parodie auf ein Gedicht von Heinrich Heine findet sich die gleiche Redewendung:

Im wunderschönen Monat Mai,


als alle Knospen sprangen,
da ist in meinem Herzen auch
die Liebe aufgegangen.
Doch als mir bald mein blonder Schatz
die Folgen unsrer Lieb’ gesteht,
da hab’ ich meinen Hosenlatz
verflucht und zugenäht.

 

Was ist ein "Prügelknabe"?


Eines vorweg: ein Prügelknabe war eine arme Sau! Arme Kinder, die manchmal extra zu diesem Zweck gehalten wurden, mussten die Prügel auf sich nehmen, die eigentlich junge Edelleute verdient hätten. Diese jungen Edelfratzen durften nicht geschlagen werden und mussten der Prozedur nur zusehen, die von Rechts wegen ihnen galt. Eine ungerechte Welt!

 

Gibt es überall vier Jahreszeiten?


Nein, an den Polen und am Äquator gibt es nur zwei Jahreszeiten.
Im Laufe eines Jahres ändert sich der Winkel, mit dem die Sonnenstrahlen auf die Erde treffen. Das liegt an der geneigten Erdachse. In den Polargebieten bleibt die Sonne im Sommer immer oberhalb, im Winter unterhalb des Horizontes. Dort herrschen bitterkalte Winter und neblig-trübe Sommer. In Äquatornähe, wo die Sonne an jedem Tag mehr als 50 Grad über den Horizont steigt, treten im Jahresverlauf bei geringer Temperaturschwankung zwei Regenzeiten auf, jeweils zur Zeit des Sonnenhöchststandes im März und im September.

 

Wer hat das absolute Gehör?


Jeder Mensch – allerdings nur kurz nach der Geburt.
Das absolute Gehör ist die Fähigkeit, die Höhe eines Tons auf Anhieb zu erkennen. Die brauchen Neugeborene, um sich in der neuen, von unbekannten Klängen dominierten Umgebung zu orientieren. Auch die Strukturen ihrer Sprache erkennen sie auf diese Weise. Sprechen sie jedoch erst einmal selbst, kann sich ihr Gehirn auch ohne Super –Gehör weiter entwickeln. Im Erwachsenenalter hat nur etwa jeder zehntausendste Mensch das absolute Gehör. Was genau dabei zwischen Gehirn und Hörnerv vorgeht, ist jedoch noch nicht geklärt.

 

Wie alte ist das älteste Blatt dieser Erde?


Bis zu 2000 Jahre alt werden Blätter der Welwitschie – und das in der Wüste.
Die in der Namibwüste beheimatete Pflanze produziert nur ein Blattpaar, das sie niemals verliert. Würde der Wüstenwind nicht an den Blättern zerren, könnten sie bis zu 200 Meter lang werden. Das Geheimnis des Langzeitwuchses: die Welwitschie lässt Feuchtigkeit aus von der Küste ankommendem Nebel auf ihren Blättern kondensieren und leitet sie in ihre Wurzeln.

(Danke Fossi)

 

Herzliche Grüße Elke

 

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3 Antworten

  1. Rolf

    echt cool…

    9. August 2008 um 11:06

  2. raphaela

    …verflixt und zugenäht……auch mir haben sie gefallen lach  mich weg
    lg raphaela

    8. August 2008 um 16:24

  3. W i n d -

    liebe Elke, erheiternde und interessante Beiträge …. verlfixt und zugenäht… sie haben mir gefallen ;-)   dir ein schönes Wochenende   URSA

    8. August 2008 um 15:24

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