Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Neue/Alte Aufgaben…

 
 
 
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Seit einiger Zeit befasse ich mich vermehrt mit Bildbearbeitung und Schreibarbeiten. Oben das Bild ist meine neueste Kreation. Angefangen habe ich vor ca. 1 Jahr wo ich für ein Bild vielleicht ½ Stunde brauchte. Die Ergebnisse gefielen mir anfangs gut, doch je mehr ich mich mit der Bildbearbeitung befasste umso mehr Ansprüche stellte ich an mich. Für das obige Bild brauchte ich ungefähr 3 – 3 ½ Stunden und der Unterschied zu früheren ist deutlich zu erkennen. Das Bearbeitungsprogramm ist immer noch ein Buch mit Sieben Sigeln doch sehe ich immer mehr Möglichkeiten und versuche sie umzusetzen. Durch ausprobieren, wieder verwerfen, abändern, Neues hinzufügen setzt sich ein Bild zusammen. Dieses „besser“  werden wollen wurde in mir geweckt als ich einige Header und Banner entworfen habe und langsam die Möglichkeiten der Bildbearbeitung besser  kennenlernte. Bis jetzt arbeite ich nur mit einer Ebene und wofür eine sogenannte Maske gut ist habe ich auch noch nicht so wirklich begriffen – wie so vieles. Ich habe ein Problem mit mir – auf der einen Seite will ich so schnell wie möglich fertig werden, auf der anderen Seite bin ich ein Perfektionist und das sind zwei Eigenschaften die sich nur schwer unter einen Hut bringen lassen. Vor Jahren habe ich gemalt, das habe ich aber ganz anders erlebt. Es gab für mich keinen Zeitdruck. An einem Bild konnte ich mitunter ein Jahr und länger arbeiten, konnte es bei Seite legen, machte zwischendurch Zeichnungen, die nicht so viel Zeit brauchten, weil Zeichnungen nicht so aufwendig zu gestalten sind. Natürlich gibt es auch dabei viele Möglichkeiten, aber es ist nicht so umfassend wie bei einem Gemälde. So ähnlich geht es mir auch mit meiner Schreiberei. Früher verfasste ich Kurzgeschichten, die teilweise auch von Zeitungen veröffentlicht wurden (eingesandte Kurzgeschichten unserer Leser). Seit Anfang dieses Jahres arbeite ich an einem Roman. Es ist eine wunderbare Welt in die ich abtauche, denn jede Szene durchlebe ich selbst, muss sie selber durchleben um sie so wiedergeben zu können, dass sie Gefühle wiedergibt und vermittelt. Es ist kein Märchen, an dem ich arbeite, sondern ein Roman indem es weniger um Handlung sondern eher um gelebte Gefühle geht. Ich persönlich glaube, dass man, um ein solches Werk zu schreiben ein gewisses Alter braucht, besser gesagt Lebenserfahrung. Ich wachse in die Handlung hinein, merke mehr und mehr, das ich mich mit der oder den Personen vereinige, mehr noch, ich werde zu dieser Person. Wenn nun wie in meinem neuen Roman mehrere Personen eine deutliche Rolle spielen, schlüpfe ich in jede einzelne hinein. Das schwierige daran sind die verschiedenen Charaktere wieder zu geben. Aus der Rolle des Einen in die Rolle des Anderen zu wechseln und dabei die Hintergrundhandlung entsprechend wiederzugeben. Es ist mitunter schwierig für mich, weil ich eigentlich ein gradliniger Mensch bin, der seinen Weg verfolgt. Ich bin ich! …und das erschwert es mir ein wenig, so das ich sehr stark auf meine Phantasie angewiesen bin, die sich aber wiederum im Realen bewegen muss um Sinn zu machen…

Es ist eine Herausforderung für mich und ich gehe ganz darin auf…

 

Herzliche Grüße Elke 

    

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3 Antworten

  1. - Pusteblume

    Liebe Elke,
    wie sagt ein Sprichwort: man wird so alt wie ´ne Kuh…und lernt immer noch dazu.
    Jeder Erfolg läßt einem Flügel wachsen…und so beflügelt, probiert man immer wieder was neues aus oder das Alte wird aus der Kiste gekramt und neu aufgepeppt. Ich finde toll, was du so alles machst. Ich habe auch immer so viele Ideen im Kopf (der Wassermann halt) …nur mit dem Umsetzten klappt das auch nicht immer so. Ich hätte bis vor kurzem nicht einmal gedacht, daß ich mal einen Blog im WWW haben könnte.
    Wir müssen uns nur unsere Neugier bewahren…..dann birgt das Leben noch so viele Überraschungen.
     
    Alles Liebe von deiner Spacefreundin Gabi
     
    PS…..und dein Buch möchte ich später einmal lesen…wenn du es veröffentlicht hast.
     
     

    26. September 2008 um 22:59

  2. Andrea

    Hallo Elke,
    mit dem bearbeiten von Bildern kann man sich wirklich stundenlang beschäftigen, geht mir auch so :)
    und wofür eine maske gut ist kann ich dir kurz erklären: die maske schützt dein Bild wenn du es bearbeitest, das heißt du malst auf der Maske etwas aber das Original Bild darunter bleibt erhalten, wenn dir die bearbeitung nicht gefällt dann löscht du die maske und dein Bild ist wieder im Original Zustand. Ist grade bei aufwendigen Bildern sehr zu empfehlen weil man doch den ein oder anderen Schritt lieber wieder rückgänig machen möchte, was aber wenn man das Original erst mal verändert hat nicht geht. Auch mit Ebenen sollte man sich anfreunden für die einzelnen Schritte ist ein besseres Arbeiten.
    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende
    drück dich Andrea

    26. September 2008 um 13:57

  3. Tina

    Mit solchen Bildbearbeitungen habe ich mich noch nie beschäftigt. Hätte nicht gedacht, dass das so viel Zeit und Mühe braucht! Du machst sogar Zeichnungen dazu!Habe diese Bilder wohl sehr unterschätzt…GlG Tina

    26. September 2008 um 00:14

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