Tränen und Glück finden sich in der Stille…

RAF-die Geschichte in Kurzform / die Opfer…

 

Image Hosted by ImageShack.us

Geschichte der RAF in Kurzform

2. Juni 1967: Studenten protestieren in Berlin gegen den Besuch des Schah von Persien, worauf hin die Polizei auf sie einprügelt. Benno Ohnesorg wird in einer ruhigen Seitenstraße von einer Polizeikugel getroffen. Es beginnt das Fanal der Studentenbewegung.

2. April 1968: Andreas Baader der spätere RAF-Anführer und seine Mitstreiter legen in 2 Frankfurter Kaufhäusern Brände, allerdings bewusst in der Nacht um niemanden zu verletzen.

11. April 1968: Studentenführer Rudi Dutschke wird durch 3 Schüsse von dem rechtsradikalen Anstreicher Josef Bachmann schwer verletzt. Er stirbt 1979 an den Spätfolgen des Attentats. Der Springer Presse wird vorgeworfen Bachmann aufgehetzt zu haben.

14. Mai 1970: Ulrike Meinhof und Komplizen befreien Andreas Baader aus der Haft, dabei fallen Schüsse und ein Mann wird schwer verletzt. Dieses Datum wird bezeichnet als das Gründungsdatum der RAF.

Sommer 1970: Baader, Meinhof und andere Mitglieder der Gruppe absolvieren in einem Palästinenserlager eine Ausbildung und lernen den Umgang mit Watten

8. Oktober 1970: Chefideologe Horst Mahler und 4 weitere Terroristen werden festgenommen.

22. Oktober 1971: Der erste Tote, den die Terroristen auf dem Gewissen haben ist der 33 jährige Polizeimeister Norbert Schmid. Er wird im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel erschossen.

Mai 1972: Es beginnt eine Serie von RAF-Anschlägen. Betroffen sind US-Stützpunkte, der Springerverlag und ein Bundesrichter. Dabei wird ein US-Offizier getötet und wenigstens 13 weitere Personen verletzt.

Juni 1972: BKA-Chef Horst Herold setzt die Terroristen mit einer noch nie dagewesenen Großfahndung unter Druck und es gelingt ihm innerhalb weniger Tage die führenden Köpfe, auch dabei Ulrike Meinhof, festzunehmen.

9. November 1974: Die RAF-Gefangenen protestieren mit einem Hungerstreik wobei Holger Meins an den Folgen stirbt.

27. Februar 1975: Die „Bewegung 2. Juni“ entführt CDU-Politiker Peter Lorenz um inhaftierte Terroristen freizupressen. Die Bundesrepublik geht darauf ein – für die RAF ein Beweis für die Erpressbarkeit des Staates.

24.04.1975: Sie versuchen die Köpfe der RAF aus dem Gefängnis zu holen, indem ein Kommando die deutsche Botschaft überfällt. Sie erschießen zwei der Geiseln.

21. Mai 1975: In der Haftanstalt Stuttgart-Stammheim (umgebaut zu einer Festung) wird der Prozess gegen Baader, Meinhof, Ensslin und Raspe eröffnet. Der spätere Innenminister unter Kanzler Gerhard Schröder, Otto Schily gehört zu den Verteidigern der RAF.

9. Mai 1976: Ulrike Meinhof erhängt sich in ihrer Zelle. Sie ist zermürbt vom Prozess aber auch den Querelen innerhalb der RAF.

8. Februar 1977: Als Brigitte Mohnhaupt entlassen wird, ist sie die Bevollmächtigte von Baader und führt die Mordkommandos der RAF an.

7. April 1977: Generalbundesanwalt Siegfried Buback wird von einem Motorrad aus erschossen. Das Motiv der Täter ist hauptsächlich Rache. Die Eskalation der Auseinandersetzung zwischen Staat und der RAF beginnt.

28. April 1977: Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe werden in Stuttgart-Stammheim zu lebenslanger Haft verurteilt.

30. Juli 1977: Der Dresdner-Bank-Chef Jürgen Ponto soll durch ein Kommando um Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar entführt werden. Er wird beim Versuch sich zu wehren erschossen. Susanne Albrecht ein RAF-Mitglied nutzte den privaten Kontakt zu „Onkel Jürgen“ aus, und ermöglichte so, das die Terroristen an Ponto herankamen.

5. September 1977: Vier Begleiter von Arbeitgeber Martin Schleyer werden bei dessen Entführung erschossen.

13. Oktober 1977: Ein Lufthansa-Jet („Landshut“) in dem deutsche Mallorca-Urlauber sitzen wird von Palästinensern entführt um die Freilassung der RAF-Gefangenen zu erzwingen.

18. Oktober 1977: Die Geiseln werden durch ein Einsatzkommando der GSG9 befreit, nachdem der Flugkapitän Jürgen Schumann von den Entführern getötet wird. Das Bild der verletzten Terroristin Suhaila Andrawes die beim Abtransport das Victory-Zeichen macht geht um die ganze Welt.

18. Oktober 1977: Die Situation eskaliert weiter. Baader, Ensslin und Raspe begehen in Stuttgart-Stammheim Selbstmord, nachdem die Entführung der „Landshut“ fehlschlägt. Die Leiche Schleyers wird einen Tag später in einem Audi 100, getötet durch 3 Schüsse in den Hinterkopf, gefunden.

15. September 1981: RAF-Terroristen feuern auf den Wagen des Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Europa, General Frederick James Kroesen mit einer Panzerfaust.

November 1982: Christian Klar, Brigitte Monhaupt und Adelheid Schulz werden verhaftet

1. Februar 1982:In Gauting am Starnberger See wird Rüstungsmanager Ernst Zimmermann in seinem Haus von einem RAF-Kommando überfallen und mit einem Genickschuss getötet. Die Polizei fahndet mit Personenkontrollen nach den Tätern.

9. Juli 1986: Bei einem Attentat auf den Siemens-Vorstand Heinz Beckurts sterben er und sein Fahrer im bayerischen Straßlach. Ihr Wagen wird von einer Bombe zerfetzt.

10. Oktober 1986: In Bonn-Eppendorf wird der Diplomat Gerold von Braunmühl auf offener Straße erschossen. Der Schutz der Spitzenbeamten der Hauptstadt wird nach der Tat drastisch verschärft.

30. November 1989: Der Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen wird getötet als beim passieren einer Lichtschranke mit seinem Wagen, eine Bombe explodiert, sein Fahrer überlebt.

1. April 1991: Detlef Karsten Rohwedder, Chef der Treuhand, wird in seinem Haus erschossen, seine Frau verletzt. Er ist das letzte Opfer eines RAF-Mordanschlags.

27. März 1993: Ein Kommando sprengt ein Jahr nachdem die RAF erklärt hatte, dass sie keine weiteren politischen Morde begehen wollten, den Neubau der Justizvollzugsanstalt in Weiterstadt, es wird Niemand verletzt.

27. Juni 1993: Der GSG-9 Mann Michael Newrzella und der Terrorist Wolfgang Grams sterben bei einem Schusswechsel im Bahnhof Bad Kleinen.

März/April 1998: Nach 28 Jahren löst sich die RAF auf.

 

Die ausführliche Serie über > die Geschichte der RAF < kannst Du hier nachlesen.

 

 
Image Hosted by ImageShack.us

 

Buback, Schleyer, Ponto, Rohwedder, Schoner, Schmid, Eckardt, Bloomquist, Bonner, Woodward, Peck, Mirbach, Hillegaart, Sippel, Goebel, Wurster, der Fahrer Schleyers kein Name gefunden, Brändle, Ulmer, Schumann, Pieler, Kranenburg, Hansen, Beckurts und sein Fahrer, de Jong, Goemanns, Kletzhändler, von Braunmühl, Zimmermann, Pimental, Scarton, Bristol, Groppler, Herrhausen, Newrzella war das letzte Todesopfer der RAF.

 

 

Herzliche Grüße Elke 

 

Zurück zur Hauptseite
(dort befindet sich auch die Blogliste des laufenden Monats)

 

Advertisements

Eine Antwort

  1. hadi

    Es lebe die RAF

    21. Januar 2009 um 16:41

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s