Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Sturm an der Küste…

 
 

 

Sturm an der Küste

Bäume sich neigen und wiegen,
Zweige seufzend sich biegen,
Es kracht, es knirscht, im Geäst.
Der Sturm kommt aus Südwest.

Wellen toben und schäumen,
Menschen, ihr dürft nicht träumen;
Der Deich, ist er noch fest?
Der Sturm kommt aus Südwest.

Gischtend die Wogen branden,
Schwappen über und stranden
Gibt uns die Flut den Rest?
Der Sturm kommt aus Südwest.

Wann wird dies Heulen schweigen?
Wann endlich die Sonne sich zeigen,
Die Hoffnung erblühen lässt? –
Der Sturm bläst aus Südwest.

Da segeln zwei weiße Flügel,
Dringt ein Schrei über graugrüne Flut.
Schrei, kleine Silbermöwe!
Schrei und alles wird gut.

Text und Foto: alleinige Rechte

 

© by Gertrud Everding

 

Vogel

 

 

Herzliche Grüße Elke

 

 

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3 Antworten

  1. guinevere

    ich habe einen heiden respekt vor dem meer, doch andererseits bin ich
    ebenso fasziniert von der gewaltigen kraft des meeres und
    der aufbrausenden wellen. zu schade, das es nicht gleich um die ecke liegt!
    ich würde wohl stunden damit verbringen, aufs meer zu starren…
     
    liebe grüße, marina
     

    30. Oktober 2008 um 01:27

  2. Kerstin

    Liebe Elke…
     
    ja es ist so… an der Küste… hm, ich weiß wovon das Gedicht erzählt und mir gruselt auch schon ein wenig vor den ersten Stürmen… wobei es auch immer wieder faszierend ist, wenn der Wind die Wellen an den Strand peitscht… wie sich die See plötzlich färbt, ihr strahlendes blau verliert und grau-schwarz wirkt…
    …ist schon eindrucksvoll … diese Kraft zu spüren und zu sehen…
     
    ein wirklich schönes Gedicht…  
    viele Grüße von Kerstin…

    30. Oktober 2008 um 00:16

  3. Mon

    Liebe Elke,
    mich friert ein wenig bei diesem Gedicht. Man spürt förmlich wie der Wind einem im Gesicht bläst.
    Wind und Wellen, die mit gewaltiger Wucht immer wieder die Menschen an den Küsten alles abfordern.
    Ein großartiges Gedicht.
    Grüße von Monré

    29. Oktober 2008 um 16:50

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