Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Nichts ist mehr wie es war…

 

 

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Nichts ist mehr wie es war. „Mein Glaube“ zu „meinem Gott“ wird immer wieder auf die Probe gestellt. Es kann doch nicht sein, das ein gütiger Gott, ein höheres Wesen, mein Erschaffer die Übel und das Gute in der Welt so ungerecht verteilt. Nach welchen Kriterien sucht er sich die Menschen aus? Er soll doch gerecht sein, wo aber ist die Gerechtigkeit? Auf jeden Fall nicht um mich herum – nicht in meinem Verwandten-, Freundes- oder Bekanntenkreis. Um mich herum sehe ich Menschen, die sich abstrampeln, damit sie ein einigermaßen lebenswertes Leben leben können und die immer wieder neue Belastungserprobungen auf sich nehmen müssen obwohl die vorherigen noch nicht bewältigt sind. Ist das gerecht?

„Nein!“

Kann es gerecht sein, wenn der beste Freund meines Sohnes zum Arzt geht, gerade mal 18 Jahre alt, voller Tatendrang, ein Junge der es einmal besser machen möchte als seine Eltern. Seine Mutter hat die Familie früh verlassen und ließ den Vater mit den Kindern zurück. Mittlerweile eine deutsch/polnische Familie mit deutscher Staatsangehörigkeit, die sich bemüht unserem Staat gerecht zu werden, aber wie so viele keine Chance bekommt, sich ein „normales Leben“ aufzubauen. Nun, dieser Junge (ich nenne ihn hier mal Arthur), will als Zeitsoldat zum Bund, weil er darin die Chance sieht eine gute Ausbildung zu bekommen. Er sollte sich für diesen Zweck bei einem niedergelassenen Urologen untersuchen lassen und hat auch ziemlich schnell einen Termin bekommen den er erwartungsvoll wahr nahm. Aber er bekam kein Gesundheitszeugnis, sondern eine Soforteinweisung in eine Klinik, wurde dort auch gleich operiert und man entfernte ihm einen Tumor aus dem  Bauch. Mein Sohn war einfach nur erschüttert, wütend, traurig und voller Angst um seinen gerade 18 Jahre alt gewordenen Freund. Wir, mein Mann und ich konnten seine Hilflosigkeit und seine Angst vor allen Dingen darin sehen, dass er es uns sehr bald erzählte. Normalerweise redet er mit uns selten über Freunde und so horchten wir gleich auf. Arthur wurde Anfang vergangener Woche operiert und bereits zum Wochenende wieder entlassen. Als ich meinen Sohn fragte wie es seinem Freund geht, meinte er ‚ich glaube gut‘ und sah mich dabei so unglücklich an, dass ich ihn am liebsten in die Arme genommen hätte. Jeder der einen Sohn in dem Alter hat, weiß dass sie es nicht so mögen und so ließ ich es denn sein und gab ihm mehr oder weniger zu verstehen, dass ich jeder Zeit da bin, wenn er reden wollte oder wir Arthur irgendwie helfen könnten.

Für den Montag hatten die beiden sich einen Besuch im Phantasialand vorgenommen, mein Sohn hatte sich extra einen Tag Urlaub genommen, doch dazu kam es nicht mehr. Arthur bekam einen Anruf aus der Universitätsklinik, dass sie für ihn für Montag ein Bett hätten und er gleich morgens kommen solle, weil man sofort mit seiner Behandlung anfangen wollte. Er wurde überrollt, einfach von den Ereignissen überrollt. Es ist die Krebsstation in der Universitätskinderklinik auf der er seit Anfang der Woche eine stationäre Chemotherapie bekommt. Dort muss er erst mal für ungefähr 3 Wochen bleiben. Ca. 10 bis 14 Tage später wird eine andere ambulante Behandlung mit ihm durchgeführt. Wenn diese Behandlung vorbei ist, wird der 2. Block Chemotherapie stationär vorgenommen und dann muss er regelmäßig alle 6 Wochen für weitere Blöcke in die Klinik. Mein Sohn geht ihn jeden Tag nach der Arbeit besuchen, nimmt sich nicht mal die Zeit zu essen,  sondern duscht nur kurz, zieht sich um und ist wieder weg. Als ich ihn gestern gefragt habe wie Arthur die Chemo verträgt, wie es ihm ginge meinte mein Sohn wieder ‚ich denke gut‘. Ich sagte daraufhin zu ihm, er muss doch irgendwas gesagt haben – ‚nein das machen nur Frauen beim Kaffeklatsch, aber keine Männer‘. Ich merkte, er wollte oder konnte nicht darüber reden.

Seit sein Freund Krebs hat oder besser gesagt, seit er es weiß und behandelt wird hat mein Sohn sich verändert. Er ist ruhiger geworden, keine laute Musik ist mehr aus seinem Zimmer zu hören und die anderen Freunde kommen auch nicht mehr zu uns nach Hause. Manchmal reagiert mein Sohn sehr gereizt, dann wiederrum kommt er zu mir ins Wohnzimmer sieht mich eine lange Zeit an ohne etwas zu sagen um dann wie beiläufig eine Frage zu meiner Chemo zu stellen. Heute hat er mich gefragt; ‚du Mama hast du eigentlich immer noch Krebs?‘ ich schüttelte den Kopf worauf er sofort sagte ‚ja Arthur ja auch nicht, die haben ihm alles herausoperiert, wirklich, das haben sie ihm gesagt und die Ärzte müssen das doch wissen‘?! Ja habe ich ihm gesagt, die Ärzte müssen es wissen und wenn sie es sagen wird es auch so sein. Daraufhin stand er auf ging bis zur Tür und sagte leise ‚und warum bekommt er dann eine Chemotherapie‘?

Es tut so schrecklich weh zu sehen wie sehr er leidet und noch weher tut es mir, wenn ich daran denke wie es Arthur jetzt gehen mag. Wenn ich daran zurück denke wie schlimm die Chemo für mich als Erwachsener gewesen war, wie mag sich dann ein gerade 18 jähriger fühlen, der nicht mal seine Mutter an seiner Seite hat, weil sie es vorgezogen hatte, die Familie zu verlassen, sich ihr eigenes Leben aufgebaut hatte, wo kein Platz für ihre Kinder ist. Wie verlassen mag sich ein so junger Mensch vorkommen, wie viel Angst muss er haben. Er hatte nicht mal Zeit sich darauf vorzubereiten, wollte nur eine Untersuchung um beim Bund angenommen zu werde. Seine ganzen Wünsche und Pläne für die Zukunft innerhalb weniger Minuten  zerplatzt.

Und ich soll nicht zweifeln an „meinem Gott“, seine Gerechtigkeit nicht in Frage stellen? Aus welchem Grund bitte schön soll ich ihm voll und ganz mein Vertrauen entgegen bringen?

Versucht mir bitte nicht einzureden, dass „mein Gott“ das richtige getan hat, weil man so sehr früh den Krebs bei Arthur festgestellt hat, da hätte er ganz andere Möglichkeiten gehabt…   „mein Gott“…

© by Elke Okt.08

 

Herzliche Grüße Elke                   

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16 Antworten

  1. Elke

    Liebe Claudia, Kerstin und Marina,
    danke für Euren lieben Eintrag und die guten Wünsche für "Arthur" ich kann sie ihm gleich morgen ausrichten, weil er heute abend aus der Klinik kommt. Seht meinen neuen Eintrag. Für mich liegt die Tragik darin, dass er noch so jung ist. Ich verstehe nicht, warum es gerade die Kinder sind die zunehmend leiden müssen. Als Erwachsener der krank wird, ist es auch nicht schön, aber man hat wenigstens einen Teil seines Lebens unbeschwert verbracht. Danke das Ihr mir meinen Glauben an das Mitgefühl der Menschen wieder mehr in mein Gesichtsfeld gerückt habt. Liebe Kerstin, Du weißt aus eigener Erfahrung (wie ich lesen konnte) dass nicht alles gerecht im Leben zugeht. Dem einen wird ein großer Haufen Glück geschenkt und der andere rackert sich sein Leben lang ab und es ist keine Besserung in Sicht…
     
    herzlichen Danke Elke

    31. Oktober 2008 um 10:32

  2. guinevere

    liebe elke,
    ich haben mir deinen blog heute mit einigen zeitabständen mehrmals durchgelesen…ich bin fassunglos und habe einen dicken kloß im hals, mir fehlen die worte….warum müßen soviele junge menschen leiden??? sie haben doch niemanden etwas getan…es ist so ungerecht! ich hoffe, dass "arthur" alles gut übersteht, er seinen lebensmut nicht verliert und dein sohn die kraft hat ihm beizustehen…
    bitte übermittel den beiden jungs meine herzlichsten grüße und eine lange freundschaft möge ihnen gewährt werden!!
    marina
     
     
     

    30. Oktober 2008 um 23:23

  3. Kerstin

    Liebe Elke…
     
    hab einwenig mit mir gehardert, weil dieser Blog mich zu tiefst bewegt hat… viele Komponeten passen auch in mein Leben… es ist schon eigenartig wie viele Schciksale sich zusammenfügen… Vor einpaar jahren verlor ich meinen Freund und wenig später meine Freundin durch einen Autounfall gerade 24 – sie ließ einen 2 jährigen Sohn und einen Mann zurück… danach starben meine Großeltern…. , wenig später erkrankte der Sohn von meiner Tante/Onkel an Knochenkrebs…fatale Geschichte… er war sehr weich als Kind, immer weinerlich, später etwas arbeitsscheu…und wie es der "Teufel" will, konnte er eines morgens nicht aufstehen – starke Schmerzen im Knie….sein Vater tobte und schrie…genehmigte ihm (wie das klingt) einen Arztbesuch…röngten…und da war es schon zu sehen…großer Schatten im Kniegelenk… Operation, neues Gelenk, Reha – neue Liebe gefunden, viele Zukunftspläne… Haus/Auto/Hund – was kam – der Tod…. multiples Organversagen…. meine Tante/Onkel sind daran zerrbrochen,weil sie sich die Schuld geben, nicht hingehört zu haben, ihn nicht ernst genommen haben…. er war der einzige Sohn…. jetzt ein  Azubi in der Firma gerade 18…. Tumor hinter dem Auge… Behandlungen… Chemo…1 jahr….jetzt war er in der Charitè… alle Behandlungen wurden abgebrochen….keine Chemo mehr…. Tumor inoperabel…8 Jahre hat er noch zu leben… das war die Diagnose… er will weiter kämpfen, er will leben, seine Meinung – vllt finden sie bis dahin ein wirksames Mittel… Woher nehmen diese Menschen ihre Kraft – Elke????
    Ich danke dir für diesen Blog, ich wünsche dir und deinem Sohn die Kraft, alles zu überstehen, die Nähe darüber reden zu können, im Leid einander zu halten…aber wem sag ich das… ich denke dein Sohn weiß was er an dir hat…und "Arthur" wünsche ich ganz viel Lebenswillen…
     
    zu "Gott"….gibt es ihn???….ich weiß nur, das es etwas gibt zwischen Himmel und Erde was wir nicht erklären können und uns darauf berufen….Kirchen haben für mich etwas anziehendes….trotz Kälte strahlen sie Wärme auis…ich gehe hinein und zünde eine Kerze an…und gebe, wenn möglich eine Spende – ansonsten bin ich bekennende Atheistin…
     
    idu bist nicht allein – fühl dich gedrückt von mir … Kerstin
     
     

    30. Oktober 2008 um 22:21

  4. Göre

    Upps ,meinte verflickst .Sorry

    30. Oktober 2008 um 18:09

  5. Göre

    Liebe Elke !
     
    Das ist doch alles so verfickst .
    Man wird im Leben immer wieder auf eine sehr harte Probe gestellt und man fragt sich immer und immer wieder … Warum ???
     
    Ich wünsche den Freund deines Sohnes ,alles erdenkliche Gute ,Viel Kraft,Mut und gannnnnz Viel Glück.
    Hoffe ,daß er alles gut übersteht und das seine Zukunftspläne nie abreißen werden .
    Es solle ganz fest daran halten !
     
    Deinen Sohn wünsche ich ,daß er die Kraft hat seinen Freund immer zur Seite zu stehen und daß er sich nicht in seinen Schmerz bzw. Angst verschantzt ,sondern jemanden anvertraut mit den er reden möchte .
     
    Dir liebe Elke wünsche ich auch ganz viel Kraft für beide Jungs und zeige ihnen weiterhin ,daß du für sie da bist.
    Auch wenn dein Sohn nicht drüber reden kann (ich kenne solches Problem zu gut )weiß er ,
    daß du da bist für ihn .
     
    Bleibt stark !
    Drück Euch ganz fest die Daumen .
    LG von Claudia

    30. Oktober 2008 um 18:08

  6. Elke

    Liebe Prema,
    schön von Dir zu lesen. Mit "mein Gott" meine ich ganz einfach, dass jeder
    für sich entscheidet. Es gibt verschiedene Religionen, aber auch Empfindungen,
    die einen Glauben erzeugen. Man muss seinen Gott spüren. Und ich kann es
    auch nicht so unterstreichen, dass wir durch unsere zerstörerische
    Lebensweise alleine schuld sind ist auch nicht so 100% richtig, denn die
    Menschen wurden auch früher krank – auch Kinder. Es ist nur ein Wandel der
    Krankheiten. Früher war es vielleicht die Pest und heute ist es Aids. Außerdem
    finde ich es für nur menschlich, wenn man manchmal Gott anzweifelt in einer
    sehr schwierigen Situation – ich denke ein Gott wird damit sehr viel gelassener
    umgehen, als es einem Menschen möglich ist…
     
    drück Dich ganz lieb und wenn es Dir besser geht, schreib mal… also schnell
    gesund werden… liebe Grüße Elke 

    30. Oktober 2008 um 13:47

  7. Paramhansa

    Hallo Elke
    Ich kann mit "Dein Gott" "Mein Gott" nichts anfangen, deshalb werde ich mich auch nicht an eine "Diskussion"
    beteiligen. Nur so viel: Nicht Gott ist für Krankheiten verantwortlich sondern wir selbst mit unserer a) Zerstörerische Lebensweise die Umwelt-Gesundheit alles zerstört und b) Bei Krankheit und Leid an IHM zu zweifeln zeugt nicht von Glaube oder Vertrauen. An solchen "Gläubigern" würde Er auch zweifeln, wäre Er ein Mensch.
     
    Ich wollte Dir nur sagen, dass ich da bin, schwer geplagt von der Grippe und Bett hütend aber doch da :-))
    Ganz liebe Grüße an Dich.
    Prema

    30. Oktober 2008 um 12:55

  8. Elke

    Liebe Ursa, liebe Raphaela,
    Gott ja! In welcher Form , Dimension mhhh?
    Kirche nein! Scheinheilig ja!
    Nächstenliebe groß!!! Leben achten ja!!!
    Mitleid nein!!! Mitgefühl ja!!!
    Glück – Trauer, Liebe – Schmerz, Hoffnung – Zweifel = LEBEN
     
    Danke für Eure interessanen Kommentare
    liebe Grüße Elke

    30. Oktober 2008 um 11:59

  9. ein Leben

    … eine Diskussion über  DEN GOTT   (welchen ?)  ist immer mit vielen Fragen verbunden auf die bislang NIEMAND eine Antwort weiß  und deshalb stelle ich sie mir  auch nicht mehr ,  ich habe dazu eine andere Philosophie, um all das, liebe Elke, was Du hier schreibst,  verstehen zu können. Vor kurzem waren wir in einer Klinik. Dort waren junge Menschen  15, 16,  18, 20 Jahre alt,  die auf eine Lungentransplantation warteten. Sie taten mir unendlich leid, aber-, mein Mitleid hat ihnen auch nicht geholfen .  Und der Gedanke daran,  dass ja ein Mensch sterben muß, damit ein anderer leben kann , war einfach entsetzlich … ich weiß es auch nicht,  WESHALB so etwas passieren muß  und weshalb GOTT dieses Leid überhaupt zuläßt … aber-,  DIE KIRCHE hat ja eine Antwort darauf !!!!  mache hier einen Schnitt und sende Dir einen lieben Gruß und den beiden Jungen ´s  alles erdenklich Gute    Ursa

    30. Oktober 2008 um 11:21

  10. raphaela

    hallo
    an den gott an den ich als kind geglaubt habe glaube ich auch schon lange nicht mehr……aus gerade solchen gründen…..
    wenn ich dann in der klosterschule eine klosterschwester fragte: warum lässt dein gott es überhaupt zu, dass kinder so leiden und sterben?? bekam ich nie eine antwort…nur einen hasserfüllten blick……lächel…..von einer sogenannten ehefrau gottes…..hass…….??
    na ja …glaube und gehirnwäsche liegen knapp beieinander……
     
    warum solche dinge passieren? kann ich nicht beantworten, weil ich mir diese frage tagtäglich stelle….
    nur eines habe ich nie verloren…….den glauben an das höhere…….für jeden etwas anderes…..doch glaube stärkt hilft tröstet…….und kann heilend sein
     
    wie ullrich schon geschrieben hat………gott, den wir als vater benennen sollen……bekäme in manchen gefilden die todesstrafe…..oder eben die 300mal lebenslang……
     
    gott und die bibel……und wenn ich dann von diesen bibelscheinheiligen auch noch höre!: ja gott hat es so gewollt…….oh backe…….ja ich habe noch nie gehört: satan hat es so gewollt……
     
    alles nur geldmache……das leid des menschen wird total übersehen.
    lach merkst was …….ich steigere mich jetzt wieder in mein lieblingsthema rein…….gott
     
    für mich ist gott nicht ein weisshaariger uralter mann mit dem gerichtshammer in der hand….der mein leben richten wird ob himmel oder hölle…….
     
    ich glaube an das göttliche im menschen selbst……1. gebot du sollst gott achten und ehren……..ich nenne das 1. gebot: du sollst dich und deine mitmenschen achten und ehren
     
    ich wünsche dir viel kraft und sende dem freund deines sohne viel energie
     

    30. Oktober 2008 um 10:19

  11. Elke

    Lieber Ullrich,
    ich sage nichts anderes aus, den Gott der Bibel, der Kirche gibt es auch für mich nicht,
    aber ich habe "meinen Gott", er ist für mich eine Dimension, die ich nicht erfassen kann
    und an die ich mich klammere, denn irgend etwas muss intelligenter sein, denn so
    ungereift ist unser System ja nun auch nicht, dass die Natur sich selber erschaffen
    hätte. Vielleicht glaube ich an "meinen Gott" auch deshalb, weil ich sonst manchmal den
    Sinn des ganzen nicht verstehen könnte. Ich wünsche jedem Menschen einen Glauben,
    denn ab und an hilft er bringt dir Trost und läßt dich nicht ganz verzweiflen. Nur ich mag
    ihn nicht einfach als gegeben und automatisch unfehlbar halten… Ich spreche mich auch
    dafür aus, das jeder Mensch einen Glauben haben darf ohne durch andere verfolgt oder
    ins lächerliche gezogen zu werden…
    … es ist wirklich ein brisantes Thema und nicht leicht unter einen Hut zu bringen…
     
    Sei lieb gegrüßt, Danke für Deinen Kommentar… Elke

    30. Oktober 2008 um 10:11

  12. Baby

                                                                            Brisantes Thema !!! 
    Wenn es einen Gott geben würde, wie kann er dann zulassen das in seinem Namen Millionen  Menschen wegen des Glaubens umgebracht wurden und werden, daß Menschen an schlimmen Krankheiten leiden oder verhungern müssen ??? Geht ein Vater so mit seinen Kindern um ??? Vor einem weltlichen Gericht bekäme er 300 mal lebenslänglich mit anschliesender Sicherungsverwahrung. Der Mensch als Gottes Ebenbild? Grauslicher Gedanke! Ich bin Atheist und das aus Überzeugung. Sprüche wie: in Gottes Namen oder Gottes Wille, alles Menschen gemacht und weil es den " Gläubigen" und der Kirche in den Kram passt um ihre Ziele zu erreichen. Der einzige wahre Spruch in der Bibel für mich ….aus Erde bist Du gemacht und zu Erde wirst Du wieder werden.
                                        Hilf dir selbst dann hilft dir Gott, daß ist meine Devise.

    30. Oktober 2008 um 09:33

  13. Elke

    Liebe Andrea,
    doch noch glaube ich an "meinen Gott", aber nicht mehr so verbehaltlos und ich
    denke er wird mit Kritik umgehen können oder müssen. Nicht an den Gott den die
    Kirche mir erklären wollte, an dem ich egal in welcher Situation bin, glauben soll:
    Unter dem die Kirche uns auffordert für Ärmere zu spenden und uns Eintrittsgeld
    abnimmt, damit wir ihre Schätze angucken können – den Gott meine ich nicht.
    Ich hoffe mit Dir, dass die Gewebeproben bei Deinem Schwiegervater negativ
    aussehen und es eine einfache Eklärung für den erhöhten Wert gibt…
    ich würde es ihm von ganzem Herzen gönnen…
     
     sei lieb umärmelt… Elke  

    30. Oktober 2008 um 09:29

  14. Elke

    Liebe Ewa,
    ja es ist eine Tragödie. Immer mehr und immer jüngere Menschen die betroffen
    sind. Man fühlt sich als Betroffener anderen so ausgeliefert und sich selber
    erkennt man nicht wieder, wie mag es da so einem jungem Menschen gehen.
    Du sprichst ja auch aus Erfahrung, was soll ich mehr dazu sagen. Meine lieben
    Wünsche für Dich… Elke

    30. Oktober 2008 um 09:19

  15. Andrea

    "Gott" gibt es für mich schon lange nicht mehr =(
    drücke dich ganz fest und wünsche dir viel Kraft für deinen
    Sohn und für dich
    am 11.11. wird bei meinem Schwiegervater eine Gewebeprobe genommen
    und danach erfahren wir ob er Prostatakrebs hat oder nicht, die Blutwerte
    waren stark erhöht, 4 wäre normal und 7,5 hat er wohl.
    Ich hoffe das es kein Krebs ist.
    LG Andrea

    30. Oktober 2008 um 09:13

  16. Ewa-Janina

     Liebe Elke ,
     das ist eine Trägedie , warum immer mehr Junge Leute erkranken
     die tägliche angst ..bleibt !! gerade von 2 wochen ist begraben mein ex Chef , Er hat verloren die Kampf nach fast 2,5 jahre .
    Bitte entschuldige mich ,aber ich bin zu zeit selten auf messi , einfach das geht es nicht , die psyche ist bisschen gerissen .
     Das Leben ist eine harte Bittere Stück Brot .
     Liebe Elke , BESTE WUNSCHE für Dich .

    30. Oktober 2008 um 08:02

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