Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso Weshalb Warum…

 

Wieso Weshalb Warum

 

Was ist Licht?
Licht ist der sichtbare Teil einer elektromagnetische Strahlung (wie etwa die Wärme-, Röntgenstrahlung oder Rundfunkwellen). Wie die Wellen auf dem Wasser schwingen dabei elektrische und magnetische Felder im Wechsel und breiten sich ähnlich wie diese aus, immerhin mit Lichtgeschwindigkeit, also 300.000 km pro Sekunde. Gleichzeitig hat Licht aber auch Eigenschaften als ob es sich um einen Strahl aus festen Teilchen handelte. Tatsächlich gibt es diese Teilchen (Photonen), die aber keine Masse haben. Erklären lässt sich das nur mit der Einsteinschen Quantentheorie.
Danke Matsch

 

Woher kommt der Begriff "Spinatwachtel"?
Der Begriff Spinatwachtel bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch entweder die Spinatwachtel (Vogel, der gegrillt gut sein soll) oder eine alte Frau, die sich durch ihren extrem schmalen Körperbau oder ihre „Schrulligkeit“ auszeichnet.
Dieser Begriff stammt wahrscheinlich aus dem süddeutschen und geht auf „spinnete (= verrückt, (spindel-)dürr) Wachtel“ zurück. Die Wachtel als Sinnbild der quäkenden Eigenbrötlerin dichtete man als „verstärkendes Element" einfach noch hinzu.
Im manchen schwäbischen Gebieten verkörpert die Spinatwachtel ganz im Gegensatz zum „normaldeutschen“ Gebrauch eine sehr fleißige Ehefrau!
In Österreich sagt man zu einem Polizisten ebenfalls Spinatwachtel…
Danke Lisa

 

Was steckt hinter der Redewendung "nicht alle Tassen im Schrank haben"?
Mit der Tasse als Trinkgefäß hat diese Redewendung nichts zu tun. Das Wort "Tassen" aus der Redewendung stammt vom hebräischen Wort "Toshia" ab. Das bedeutet "Verstand", aber auch "Umsicht" und "Klugheit". Wenn man sagt: "Du hast nicht alle Tassen im Schrank", heißt das, dass der Verstand nicht in Ordnung ist, dass ihm etwas fehlt. Räumlich wird der Verstand dem Gehirn zugeordnet. Der Schrank steht also für den Kopf.
Auch der Ausdruck "trübe Tasse" steht für einen Menschen, der "nicht viel auf dem Kasten" hat. Gleichbedeutend ist die Redewendung "einen Sprung in der Schüssel haben".
Danke Silke

 

Was heißt etwas "aus dem Ärmel schütteln"?
Wenn jemand etwas aus dem Ärmel schüttelt, dann fällt einem eine Aufgabe
leicht, man kann sie schnell erledigen, oder man hat relativ schnell
eine Lösung für ein Problem bereit.
Aber woher kommt das Ganze eigentlich? Wie so vieles hat dieses
Sprichwort seinen Ursprung im Mittelalter. Jeder, der schon mal auf
einem Mittelaltermarkt war kennt das: lange, weit ausgeschnittene Ärmel.
Dort drin haben früher die Menschen z. B. Geld hinein gelegt. In manchen
Mönchskulturen der Welt ist das heute sogar noch üblich: In den Roben
lassen sich prima kleine Dinge verstauen – ganz ohne Handtasche.
Danke Tamesis

 

Woher kommt der Ausdruck "Hals- und Beinbruch?"
Hals- und Beinbruch grüßt man oder ruft es einem Sportler oder Aktivisten zu, der ein riskantes oder akrobatisches Unternehmen ausführen will, damit dann genau das Gegenteil eintrifft. Wahrscheinlich hat sich aufgrund eines abergläubischen Missverständnisses der Brauch eingenistet, einem etwas Böses zu wünschen, damit das Gute dann (besser) eintreffen kann.
Der Ausdruck Hals- und Beinbruch kommt aus dem Jiddischen Sprachgebrauch. Es ist ein Segenswunsch und heißt ursprünglich "Hazloche brocha", das heißt "Glück und Segen". "Hazloche" wurde im deutschen Gebrauch zu "Hals" und das jiddische Wort, dem der hebräische Wortstamm "baracha" = Segen zugrunde liegt, nämlich "brocha" wurde zum "Bruch".
Hazloche brocha!
Danke Horst E.

 

Wann lohnt sich eigentlich eine Steuererklärung?
Eine Steuererklärung lohnt sich eigentlich für jeden. Laut Schätzungen des Bundes der Steuerzahler schenken die Deutschen jedes Jahr rund 500 Millionen Euro dem Finanzamt, weil sie auf die Abgabe einer Steuererklärung verzichten. Und: durchschnittlich 900 Euro zahlten die Finanzämter 2006 an Arbeitnehmer zurück, die eine Steuererklärung abgegeben hatten. Die Experten von "Finanztest" sagen: bei einfachen Fällen ist es am leichtesten, die Steuererklärung einfach handschriftlich auszufüllen. Die Formulare gibt es beim Finanzamt oder unter http://www.elster.de. Wichtig: oft lohnt die Steuererklärung sogar dann, wenn gar keine Werbungskosten entstanden und auch sonst keine Vergünstigungen in Sicht sind. Arbeitnehmer bekommen schon eine Steuererstattung, wenn sie nur ihre Kirchensteuerzahlungen ins Formular eintragen.
Programmzeitschrift TV14, Nr.16

 

Was ist eine "Squaw"?
Da wird wohl jeder (mich eingeschossen) sofort eine Antwort haben: eine Squaw ist eine Indianer-Frau! Aber es wäre ja keine Sachgeschichte, wenn dem so wäre :-)

Der Ausdruck "Squaw" ist eine schlimme Beleidigung, da so die Frauen beschimpft wurden, welche sich mit den weißen ‚Eindringlingen‘ einließen! Hierzulande würde man das Wort Squaw mit ‚Prostituierte‘ übersetzen, allerdings mit der bösartigen Bezeichnung ‚H**e‘. Eine allgemeine Bezeichnung für die Indianer – Frauen gibt es heute nicht, wie es ja auch keine eigene Bezeichnung für europäische oder afrikanische Frauen gibt.

Squaw leitet sich aus der Sprache der Mohawks aus der Algonkin-Sprache aus dem Nordosten Amerikas ab. Mohawks nannten weibliche Genitalien "Otsiskwaw". Weiße Siedler konnten das nicht aussprechen und kürzten es auf "Squaw". Das Wort bezeichnet somit das weibliche Geschlechtsteil und steht außerdem für die oben genannte Bezeichnung. Aus diesem Grund wurden auch einige Prozesse Verschiedener Native American geführt und vor dem Gericht gewonnen: Die Bezeichnung einer indianischen Frau als Squaw ist rechtlich und moralisch verboten.

Jetzt fragt man sich aber, warum in jedem Wildwestfilm dieser Ausdruck gebraucht wurde. Der war ja früher durchaus üblich. Jedoch nur so lange bis eine Amerikanische Indianerbewegung eine Kampagne gestartet hatte, um diesen Begriff aus dem Sprachgebrauch und aus Ortsnamen zu entfernen.
Danke Mario

 

Herzlich Grüße Elke

 

 

 

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