Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso Weshalb Warum…

 
 
 
 Wieso Weshalb Warum
 
 


Alles rund um’s Gefrieren von Lebensmitteln…

 

 

Wie lange halten sich Lebensmittel im Gefrierschrank?

 

Handelsübliche Gefriertruhen oder Tiefkühlschränke haben eine Innentemperatur von etwa –18 Grad Celsius, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln überhaupt ermöglicht wird.

Wie kalt es in einem Gefrierschrank oder Gefrierfach ist, zeigt die Anzahl der Sterne an:
* – -6 Grad Celsius, geeignet zur kurzfristigen Lagerung von etwa einer Woche
** – -12 Grad Celsius, geeignet zur mittelfristigen Lagerung von etwa zwei Wochen
*** – -18 Grad Celsius, geeignet zur langfristigen Lagerung bis zu drei Monaten
**** – mehr als -18 Grad Celsius, geeignet zum schnellen Gefrieren von Lebensmitteln

Der Ort, wo die Nahrungsmittel aufbewahrt werden, spielt also für die Lagerzeit eine entscheidende Rolle.

Aus der Quelle "AID, Tiefkühlkost von A-Z" habe ich folgende Angaben gefunden:
Rindfleisch 10 – 12 Monate
Schweinefleisch 4 – 7 Monate
Hähnchen 8 – 10 Monate
Fisch, Schalentiere 2 – 4 Monate
Gemüse 3 – 4 Monate
Obst 8 – 10 Monate
Hartkäse 2 – 4 Monate
Pizza 2 – 3 Monate
Backwaren 2 – 3 Monate

 

Was kann man nicht einfrieren?


Einfrieren kann man fast alles, außer es hat zu viel Wasser wie Chinakohl, Endivie, Feldsalat,
Kopfsalat, Rettich, Radieschen, Tomaten, Äpfel etc. Den Hit habe ich gelandet, als ich von meinen Eltern ausgezogen bin. Ich habe eine Gurke eingefroren und nach dem Auftauen war die ein einziger Matsch. Superekelig! :-)

Nie einfrieren sollte man Blattsalat, weil er welkt. Schokolade kann beim Auftauen weißlich und muffig werden. Sahne, Milch und Joghurt flockt aus, Sülze und Gelee werden flüssig, Pfirsiche schmecken aus der Dose besser. Mayonnaise gerinnt beim Auftauen. Kartoffeln verändern ihren Geschmack, werden oft süßlich nach dem Auftauen. Da muss man auch an Eintöpfe und Aufläufe denken. Kartoffelpuffer, -brei o. Ä. gehen dagegen wiederum problemlos.

Gekochte Eier werden nach dem Auftauen zu Radiergummi! Aber da gibt es einen Trick: Erst das Ei trennen und dann Eigelb bzw. Eiweiß getrennt voneinander in einem Eiswürfelbehälter tiefkühlen. Vor allem in der Weihnachtsbäckerei sehr praktisch, wenn das übrige Eiweiß oder Eigelb nicht gebraucht wird.

Pilzgerichte dagegen können problemlos eingefroren werden. Das mit dem "Pilze nicht einfrieren" kommt noch aus Zeiten, als die Kühlmöglichkeiten noch nicht so toll waren. Wichtig ist nur dass Pilzgerichte rasch abkühlen und nicht lang rumstehen.

 

Stimmt es, dass Nahrungsmittel nicht zweimal tiefgefroren werden dürfen?


Also ich hatte noch gelernt, dass ein aufgetautes Stück Fleisch lieber zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte, weil es durch das Wiedereinfrieren "giftig" wird. Und generell hat es geheißen: Was einmal aufgetaut war, darf nicht wieder eingefroren werden. Umso erstaunter habe ich beim Nachforschen dieser Frage festgestellt, dass das gar nicht stimmt. Die entsprechenden Hinweise, die man auf allen europäischen Tiefkühlpackungen findet, sind nur als Warnung gedacht. Natürlich sollen sie auch die Hersteller vor Schadenersatzforderungen bewahren. Denn anders als beim Kochen werden beim Einfrieren die Mikroorganismen in der Nahrung nicht getötet – sie fallen bei minus 18 Grad nur in Tiefschlaf und können nach dem Auftauen ihr übles Werk weiter tun. Wenn man Essen ein zweites Mal einfrieren will, dann kann man das also tun, wenn das Essen noch so in Ordnung ist, dass man es auch jetzt gerne essen würde. Denn das mehrfache Auf- und Abtauen macht die Nahrungsmittel natürlich weder ansehnlicher noch vitaminreicher! Und bei Nahungsmitteln, die zum Verzehr nicht erhitzt werden müssen (z.B. Obst oder Gemüse) ist da immer noch Vorsicht geboten, denn durch das Antauen verbreiten sich explosionsartig schädliche Mikroorganismen, die auch in der Tiefkühltruhe weiterleben. Und eins noch: Aufpassen bei Speiseeis, wenn das einmal aufgetaut war, kann es schnell zu einer Salmonellenvergiftung kommen. Deshalb Eis nicht wieder einfrieren!

 

 

Ist frisches Obst und Gemüse gesünder als tiefgekühltes und solches in Dosen?


Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass das sogenannte „frische“ Obst und Gemüse, also solches, das bei Raumtemperatur nicht eingelegt auf dem Wochenmarkt oder in den Obst- und Gemüseabteilungen von Supermärkten angeboten wird, gesünder sei als Tiefkühlkost und Konserven. Diese Annahme ist aber so generell falsch und trifft nur in Einzelfällen zu. Tiefkühlware und Konserven werden meistens direkt am Ernteplatz gefroren bzw. eingelegt, während das „frische“ Obst und Gemüse zum Zeitpunkt des Kaufs meistens bereits mehrere Tage oder gar Wochen alt ist. Dadurch gehen viele Vitamine und Nährstoffe verloren, während sie bei Tiefkühlkost und Konserven weitgehend erhalten bleiben. Zwar sinkt der Vitamingehalt beim Konservieren in Dosen deutlich und ist auch geringer als der in „frischer“ Ware; der Vorteil wird jedoch nicht selten bei der Zubereitung der Speisen ins Gegenteil verkehrt, da hier die eingelegten Lebensmittel weniger Vitamin- und Nährstoffverluste erleiden: So ist eine aus Dosentomaten hergestellte Tomatensoße vitaminreicher als eine aus „frischen“ Tomaten hergestellte. Bei Speisen, die nicht gekocht werden, ist allerdings die Frischware gesünder als Konservenware. Am günstigsten ist die Bilanz bei Tiefkühlkost, deren Vitamingehalt nahezu der gleiche ist wie zum Zeitpunkt der Ernte, wie auch bei unmittelbar vor Zubereitung und Verzehr geernteten Lebensmitteln

(Danke Fossi)

 

 

Herzliche Grüße Elke.

 

 

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8 Antworten

  1. Kerstin

    Liebe Elke…sehr interessanter Blog…große Hilfe für "kleine Hausfrauen"…die Variante des einfrierens gibt ja noch nicht so lange…ich kann mich noch erinnern, das meine Großeltern vieles eingepölkelt, eingekocht oder geräuchert haben…für uns Kinder war es immer ein Erlebnis zu sehen wie dies gemacht wurde ….und wie lange es haltbar war…dank der Erfindung des "Eisschrankes" schmeckte das Gemüse gleich besser (als eingekocht)….fand ich…nur gefrostetes Obst mag ich nicht…liegt aber wahrscheinlich an meinem Auftauverhalten *schmunzel….eingefroren sieht es lecker aus….aber was dann übrig bleibt…nee nee….alles laberich…der Tipp von Dani mit der Alu-Folie um den Fisch trotz Frostbeutel kannte ich auch noch nicht…gut zu wissen……heute nehme ich lieber das tiefgekühlte oder kaufe halt frisch…oder wenn ich Zeit habe plündere ich den Garten bei meinen Eltern, da kenn ich das Obst/Gemüse + Hühner/Enten von Anfang an…es geht nichts über einen eignen Garten……. …hm??…2x einfrieren würde ich nicht….da halte ich mich lieber an die "alte" Regel… …ich hab auch mal gelernt, dass man Pilzgerichte nicht 2x aufwärmen soll…das soll auch nicht mehr stimmen…aber sie liegen schwerer im Magen wenn man sie noch mal aufwärmt…finde ich…nur wie friert man Pilze ein???…im Herbst haben wir auf Arbeit diskutiert, weil es sooo viele gab…die einen meinten nur abbürsten (nicht putzen und waschen)….die anderen….ganz normal küchenfertig…ich würd Pilze nicht einfrieren…dann lieber trocknen und zu Mehl verarbeiten………war wieder schön bei dir zu lesen…grüßle von mir zu dir…ps. @peter….immer für ein Späßchen gut…*frechgrins…soll sich bewährt haben…immer etwas heißes Wasser im Eisschrank zu haben…*höhö…

    11. Februar 2009 um 22:56

  2. Peter

    JA,DICHT MÜSSEN DIE BEUTEL SEIN! ICH HABE IMMER CA. 3-4 LITER HEISSES WASSER EINGEFROREN.(HEISSES WASSER KANN MAN IMMER BRAUCHEN) DA MÜSSEN DIE BEUTEL SCHON DICHT SEIN!

    11. Februar 2009 um 17:57

  3. Udo

    Halllo Elke wie gehts dir zur Zeit ich hab dir eine Messi vor einiger zeit geschrieben hast du sie gelesen , du sollst wissen ich denk immer an dich auch wenn du von mir lange nichts gehört hast also vieleicht kann ich irgend wann etwas lesen das wäre net udo

    11. Februar 2009 um 17:28

  4. Baby

    Prima Blog……….wieder was dazu gelernt.

    11. Februar 2009 um 10:07

  5. mam

    Hab deinen Blog auch gelesen ….nicht so sorgfältig wie Dani, aber ich weiß um diese Problematik auch bescheid.Besser ist es auf jeden Fall, erst gar nicht einfrieren zu müssen, wenn es mal notwendig wird, dann nur für kurze Zeit. Und sollte sich doch ein Fehler eingeschlichen haben, Gefrierbrand, Eis auf dem Gefriergut, dann besser wegwerfen. Vll auch noch ganz wichtig, das Eingefrorene mit Verpackungsdatum zu beschriften. Aber nicht direkt auf die Folie, vll mit einem extra Aufkleber. Ich friere meist Portionsweise in Gefrierdosen.lg mam

    11. Februar 2009 um 10:01

  6. DANI´s

    Richtig Elke wen ein Riss ist entsteht Gefierbrand . Aber auch gerade bei Fleisch kann wen Die Tüte nicht richtig verschlossen ist sich Eine Kondenzschicht auf dem Fleisch bilden und dann hat man eine Eisschicht im Beutel auf dem Fleisch . Diese Eisschicht Zerstört auch das Fleisch . Wichtig ist beim Gebrauch von Gefrierbeuteln zu achten das Nicht zu viel ( oder Zu locker ) verpackt wird . Am Besten ist das man auf dem Gefiergut noch eine Lage Alufolie legt da Das Schützt das Fleisch Vor Gefiereis was sich bildet wen man Die Gefiertruhe öffnet da ja ein e Luftzikulation entstehtund ein Temeratur ausgleich . Was auch wichtig ist das man nie neue Einzufierene Produkte direkt auf schon Gefrorrendes legt . Weil die Flische ware Wärmer ist und somit sich sofort an der Auflege stelle eine Hauchdünne Eisschicht bildet .Das Beste ist man Gefiert garnichts ein . Klingt doof ist aber so . Den Viel zu Oft werden Lebensmittel so Überlagert .

    11. Februar 2009 um 09:05

  7. Elke

    Liebe Dani… danke für Deine Ergänzung, finde ich ganz toll. Was vielleicht noch von Interesse wäre ist, das Gefrierbrand nur dann entsteht, wenn eine Ware nicht vernünftig zum gefrieren vorbereitet wurde. Um es mal einfach ausdudrücken; wenn ich ein Steak in einen Gefrierbeutel packe der aber einen Riss oder ein kleines Loch hat entsteht Gefrierbrand. Wenn ich ihm nicht die Luft entziehe (dafür gibt es Küchenhilfen) dann gibt es Gefrierreif… so habe ich das wenigstens gehört und auch schon selber an Lebensmittel erfahren müssen :-)… ich denke das Du als Fachfrau das bestätigen kannst oder gibt es noch mehr Situationen in denen Gefriebrand entsteht?… danke für Deinen aufschlussreichen Kommentar… ich freue mich immer wenn ich sehe das etwas sorgfältig gelesen wird… herzliche Grüße Elke

    11. Februar 2009 um 08:52

  8. DANI´s

    Hallo Elke . Ein Intressanter Blog den du hier hast . Allso ich habe Lebensmittelwarenkunde und Ernährung gelernt . Die Angaben kann ich nur bestätigen die du hier machst . Aber allerdings muss ich dazu sagen das Selbst wen etwas eingefroren ist es verderben kann sobald sich Gefierreif oder Gefierbrand bildet . Weil dort wo das Eis oder der Gefierbrand das Gefrorene von der Struktur und den Inhaltsstoffen zerstört wurde . Das Erkennt man dann wen man z.b. fleisch Auftaut und dort wo der Gefierbrand war braune stellen hat . Nicht nur der Geschmack ist dadurch zerstört sondern auch die Struktur was das Gefrorene Zäh und Lederartig mach . Um das Zu vermeiden das wichtige Inhaltsstoffe sowie die Fleischstrucktur geschätigt ist , sollte man das Einzufierende gut Verpacken ( Fisch ist besonders Empfindlich und sollte in Gefiertüten und zusätzlich in Alu eingewickelt werden . Ist eine Gefiertüte beschätigt sollte das Geforene so schnell als möglich verbraucht werden . geöffnete Konserven dosen mit Früchte sollten auch innerhalb von 1-2 Tagen verbraucht werden da eine Oxidierung geschieht sobalt die Dose geöffnet ist . Ich könnte noch mehr schreiben aber ich belasse das dabei . grinss Ich finde es immer gut wen sich Hausfrauen mit der Materie im umgang mit Lebensmittel befassen . Aber auch der inhalt des Kühlschrankes sollte mit beachtet werden da man dort Lebensmittel lagert die im Alltäglichen gebrauch sind . Den dort kommt es auch zu Lagerfehlern der Lebensmittel die nicht nur die Inhalte zerstören sondern auch Lebensgefährlich werden können ( Samonellen und Schimmel ) . Ok nun Lasse ich aber einen Lieben Gruß da . Bin nun wieder weg sonst bleibe ich noch auf ein Referat .

    11. Februar 2009 um 08:21

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