Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Der Tod…

 
  

  DER TOD

Ich komm zu jedem auf der Welt.

Hast Du mich getroffen- erkennst Du erst, was zählt.

Dreh Dich nicht um- ich bin hinter Dir.

Seitdem Du lebst, gehörst Du mir.

Für mich hat jedes Leben einen Sinn.Ich habe viele Namen.

und es waren schon Unzählige, die mit mir kamen.

 

Ich komme, rufst Du mich in Deiner Not.

Ich bin Dein Trost in der Nacht- Deine Zuflucht.

 

Ich habe tausend Gesichter und doch keins.

Ich spreche die quälenden Worte, wenn Du weinst.

Meine beiden Herren sind die Dunkelheit und auch das Licht,

doch niemand kennt deren Gesicht.

Hast Du gelebt, so dass Du mir nun folgen kannst?

Bist Du bereit für Deinen letzten Tanz?

Wie auch immer die Antwort lauten mag-

es ist Dein letzter Tag.

Es gibt ab heute keinen Weg mehr zurück,

ob Du gelebt hast voll Angst oder voll Glück.

 

Hörst Du, wie Deine letzten Schritte verhallen?

 

Den letzten Gang gehst Du allein,

nur ich werde Dein Begleiter sein.

Suchst Du mein Gesicht-

Du findest es nicht.

Du weißt nichts über mich.

Ich erschein Dir in völliger Dunkelheit als Licht.

Mancher erwartet, anderer fürchtet mich.

Ich bin es, Dein letzter Freund.

Ich weiß, dass mancher um Dich weint.

 

Du weißt, dass ich Dich mitnehme.

So hauch auf die Wangen Deiner Lieben

einen letzten Kuss.

 

Ich bin es, der Todesengel. Der Sensenmann.

Und jeder weiß, dass keiner mich umgehen kann,

denn jeder trifft mich irgendwann.

 

DEIN TOD

~unbekannt~

 

 

Herzliche Grüße Elke

 

 

 

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(dort befindet sich auch die Blogliste des laufenden Monats)

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12 Antworten

  1. Elke

    Danke Tina… ich drücke Dich auch ganz lieb es tut gut auch wenn es hier nur virtuellist mal in den Arm genommen zu werden…und Ihr Lieben – Gabi, Rosalinde und Kerstin… leider ist es so von Natur aus gegeben, je älter man wird desto öfters begenet man in seinem Umfeld dem Tod… ich für meinen Teil denke oft darüber nach, aber es sind keine negativen Gedanken sondern ein Versuch ihn für mich zu begreifen… ich fürchte ihn nicht, was ich fürchte ist allein das Sterben. Der Tod lässt uns nicht leiden, das Sterben meistens schon… danke für Eure interessanten Kommentare und Euch ein schönes Wochenende ohne düstere Gedanken… wir haben Frühling und mit etwas Glück könnt Ihr einen Spaziergang machen, das befreit auch ungemein die Seele… herzlichst Elke

    6. März 2009 um 15:51

  2. Gabi

    Liebe Elke, ich kenne das Gesicht des Todes…..möchte aber auch hier nicht näher darauf eingehen. Als Freund möchte ich ihn nicht sehen, aber wenn der Moment da ist werde ich ihn akzeptieren und vllt bin ich dann auch froh das er bei mir ist…….er führt mich hinüber und hält meine Hand. Es ist mein letzter Vertrauter und erlebt als einziger meine letzten Sekunden…Ich habe sehr lange darüber nachgedacht und auch schon einen Blog geschrieben……jedesmal wenn ein mir lieber Mensch vom Tod geholt wurde war ich ohnmächtig vor lauter Wut: warum, warum, warum gerade mein Bruder, meine Mama, mein Papa……und die Liste nimmt kein Ende, ich schrie: hast Du immer noch nicht genug? Nein hatte er noch nicht aber ich habe gelernt ihn deswegen nicht zu hassen, denn mir wurde klar, sobald ein Mensch geboren wird……..steht fest das er sterben muß. Liebe Elke, ich hoffe du hast weiterhin die Kraft zu kämpfen…..auch wenn es so schwer für dich ist.Ich denke an Dich liebe Elke und umarme Dich

    6. März 2009 um 15:32

  3. Rosalinde

    tausend gedanken schießen mir durch den kopf….meine mutti, mein vati…meine trauer als sie starben…meine arbeit..täglich zu sehen ,wie unterschiedlich unsere patienten mit der dialyse umgehen….manche sehen es als wunderbar an,dass ihnen noch schöne jahre gegeben werden und andere sehen es als quälerei an ,dass sie nicht einfach "gehen " können….meine tochter ,als sie in ihrem jungen leben schon zweimal dem leben widergegeben wurde…wann akzeptiert man den tod??? wann sieht man ihn als erlösung??? wann fordert man ihn heraus??…tausend fragen…..und doch nur eine antwort…ER ist da, wenn ER die zeit für gekommen hält.

    6. März 2009 um 11:35

  4. Kerstin

    …das meinte ich …. er ist nicht mein Freund, aber wenn es soweit sein sollte…werde ich ihn akzeptieren müssen…weil er mitunter Erlösung und Befreiung sein kann…. Sicher gibt es Momente im Leben – wo man sich dem Tod näher fühlt als dem Leben – ja geradezu fleht: "Hol mich doch endlich, du verdammter Hund…befreie mich…."…. "Ich kann nicht mehr; ich will nicht mehr…." …. er scheint völlig taub zu sein… er kommt nicht, wenn man ihn ruft…. und doch ist er allgegenwärtig….er erscheint wenn es ihm passt… wenn die Zeit gekommen ist – ergreifst du seine Hande…. aber suche sie nicht… kämpfe, solange auch nur ein Fünkchen Hoffnung besteht…denke an dich liebe Elke und wünsche dir eine Gute Nacht…

    6. März 2009 um 00:09

  5. Tina

    Einen festen Drücker für dich!!

    5. März 2009 um 23:53

  6. Elke

    Liebe Ursa… ich kämpfe ja weiter – ich denke nicht an aufgeben auch wenn ich eine schlechte Nachricht nach der anderen bekomme, aber weisst Du je heftiger es mir geht, je schlimmer die Gespräche mit den Ärzten verlaufen, desto eher magich auch den Tod in meine Gedanken einbeziehen… Du weisst ich bin ein positiver Mensch und vielleicht aus diesem Grund sehe ich den Tod nicht als Feind oder etwas schlimmes an… Ich habe auch im realen Leben Freunde die mich sehr erschrecken, aber ich muss ihnen ja nicht folgen, mich nicht mit runterziehen lassen… ich weiss ja nun auch was Ihr alles durchmachen müsst und ich glaube wenn die Angst vor dem Tod hinzu kommen wäre, wäre es noch härter… ich nehme Dich lieb in den Arm und gebe Dir von meiner Stärke mit, so wie Du mir auch immer Kraft gegeben hast… herzlichst Elke

    5. März 2009 um 23:44

  7. ein Leben

    NEIN !!! er ist absolut nicht mein Freund, obwohl er in den letzten Monaten uns auch nicht aus den Augen ließ …. wir kämpfen auch noch immer, aber-, als derzeitigen Freund lehnen wir ihn ab … BITTE -, Elke… kämpfe weiter, er mag kommen – irgendwann-, aber nicht jetzt … ich weiß, dass wir alle diesen Weg gehen, gehen werden, gehen müssen, ich möchte auch nicht ewig leben, aber-, ich will auch nicht aufgeben ….. Dir einen ganz lieben Gruß von Ursa

    5. März 2009 um 23:17

  8. Elke

    Liebe Kerstin… doch manchmal glaube ich das der Tod für mich zu einer Art Freund mutiert…wenn das Leben von Woche zu Woche mehr Hölle wird, dann kann er eine Hoffnung sein…Warum ich jetzt so davon denke kannst Du in meinem nächsten KtgB Blog lesen… ich liebe dasLeben mit allen Höhen und Tiefen, bin ein Kämpfer – aber man muss sich selbst gegenüber auch soehrlich sein, um laut zu sagen; Ich ziehe den Tod, wenn er denn von sich aus kommt, der Hölle desLebens vor… lass Dich lieb umärmeln… herzlichst Elke

    5. März 2009 um 23:10

  9. Kerstin

    Liebe Elke…ja…er ist allgegenwärtig und es wäre schlimm gäbe es ihn nicht…er kann befreien, erlösen…dennoch kommt er meist zu früh, ohne Vorwarnung und hinterlässt einen eisigen Hauch……er ist nicht mein Freund, aber akzeptieren muss ich ihn wohl…und damit leben das er schon hinter mir steht…liebe Grüße zur Nacht sendet dir Kerstin….

    5. März 2009 um 22:54

  10. Elke

    Liebe Dani… doch ich befasse mich sehr oft mit dem Tod, denn der Tod ist nicht mein Feind… genau wie ich nicht unvorbereitet in eine Lebenssituation kommen möchte, möchte ich auch nicht unvorbereitet dem Tod gegenüber stehen… ich bin ein sehr positiver Mensch und deshalb habe ich ein gesundes Verhältnis zum Tod… mir graut eher vor dem Sterben, diese Gedanken versuche ich manchmal zu verdrängen, was aber nicht immer so gelingt… drück Dich lieb… und vergiss Alt – nimm lieber mal ein Kölsch :-)… herzlichst ElkeLiebe Ursa… ich stimme mit Dir überein, dass es schlimm wäre wenn es den Tod nicht gäbe… der Tod ist wie das Leben nicht immer schön, aber er gehört einfach dazu… je eher ich ihn in mein Denken hinein nehme umso mehr Schrecken verliert er… denn meiner Meinung nach kann man nur vor Dingen Angst haben über die man noch nie nachgedacht hat und die einen auf einmal über fallen… sei lieb umärmelt ElkeDanke für Eure Kommentare… es zeigt mir, das es doch ein umfangreiches Thema ist…

    5. März 2009 um 15:29

  11. Ursa M.

    Liebe Elke,Das schlimmste was passieren könnte wäre, gäbe es ihn nicht, den Tod!Das er auch grausam sein kann, wenn er Kindern die Mutter wegnimmt, um nur ein Beispiel zu nennen, habe ich selbst erfahren.Heute lebe ich die zweite Hälfte meines Lebens, und habe auch beruflich viel Berührung mit dem Tod, hat er für mich seine Schrecken verloren! Ich weiß, daß er ein Geschenk sein kann! Gerade gestern habe ich von der Tochter, eines Verstorbenen aus meiner Gruppe, einen Brief bekommen, der mich zutiefst berührt hat.Ich selbst lebe so, das ich jederzeit ohne Reue und schlechtes Gewissen gehen kann. Wir sterben jeden Tag! Denn jeder Tag der vergangen ist, bringt uns einen Tag dem letzten näher! Darum lebe jeden Tag bewußt!!!

    5. März 2009 um 13:21

  12. DANI´s

    Liebe Elke . Ich kenne das Gesicht des Todes . Gehe aber nun nicht weiter drauf ein . Auch wen das Gedicht im ersten Moment sehr düster ist und auch vielleicht einen Angst macht so stimmt es das der Tod unser ständiger Begleiter ist. Ein Trost daran ist das wir es vergessen wen es einem gut geht und das Leben uns ablenkt mit seiner Vielfalt . Ich hoffe doch das du dich nicht zu sehr damit befassen tust und eher die Elke bist und bleibst die ihr Leben geniesst und fröhlich ist die ich kenne . Nun wünsche ich dir einen schönen Abwechslungs reichen Tag . Drück dich mal (du Kölnerin . HI Hi ) und sende dir ganz liebe Grüße aus D´dorf.

    5. März 2009 um 11:17

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