Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso Weshalb Warum…

 

Wieso Weshalb Warum

 

Woraus besteht eigentlich weiße Schokolade?


Die Grundstoffe jeder Schokolade bestehen aus Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker und Milchpulver. Entscheidend ist dann noch das Mischverhältnis.

Die weiße Schokolade nun enthält keine Feststoffe der Kakaobohne, welche der "normalen" braunen Schokolade ihre einzigartigen Eigenschaften verleihen. Stattdessen besteht sie aus dem Fett der Kakaobohne, das mit Milch und Zucker vermischt wird. Dadurch ist weiße Schokolade koffeinfrei, enthält aber reichlich Zucker und hochgesättigte Fette. Sie ist deshalb die "ungesündeste" Form der Schokolade.

Einige Hersteller verwenden anstelle der Kakaobutter bei der weißen Schokolade Pflanzenöl. Andere mischen Geschmacksstoffe wie z.B. Vanille bei.

Es soll auch Richtlinien geben, nach denen weiße Schokolade gar nicht als Schokolade klassifiziert wird, da sie eben keinen Kakaolikör, sondern nur Kakaobutter – oder nicht einmal mehr diesen enthält.
(Danke Walter)

 

Ist Teflon tatsächlich ein Nebenprodukt der Raumfahrt?


Richtigerweise heißt Teflon richtig Polytetrafluorethylen (Kurzzeichen PTFE) und wurde bereits 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett durch Zufall entdeckt, als er auf der Suche nach Kältemitteln für Kühlschränke war. Wenn wir jetzt mal rechnen, dann ist 1938 weit vor der dem ersten Raumfahrtprogramm! Der Wettlauf in den Weltraum zwischen USA und Sowjetunion und damit die ersten Raumfahrtprogramme begannen erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der erste künstliche Satellit Sputnik 1 startete am 4. Oktober 1957!

Wer hat uns aber dann früher diesen Käse erzählt? Ich weiß noch genau, dass wir das alle glaubten…

(Danke Fossi)

 

Kann der Magen wirklich knurren?


"Mann hab‘ ich einen Hunger. Mir knurrt schon ganz der Magen!" heißt es oft. Dabei knurrt der Magen gar nicht, denn das Geräusch produziert der Dünndarm. Verdaut der Körper gerade keine Nahrung, aktiviert er Muskelbewegungen, um Unverdauliches sowie Bakterien aus dem Verdauungstrakt zu schleusen. Durch die vorhandene Luft entsteht das Knurren.

(Danke Fossi)

 

In welcher Richtung dreht sich das Wasser in den Abfluss?


Ich möchte es gleich vorweg nehmen, weil jetzt jeder "rechts" sagt: ob sich ein Strudel in oder gegen Uhrzeigersinn zu einem Abfluss (Waschbecken, Badewanne, Toilette, etc.) bildet ist reiner Zufall!

Oft hört man davon, dass das Wasser bei uns auf der nördlichen Erdhalbkugel sich im Uhrzeigersinn in den Abfluss dreht. Auf der Südhalbkugel der Erde dreht sich der Strudel dagegen in die entgegen gesetzte Richtung.

Das stimmt aber nicht: Die Drehrichtung des Wassers über dem Abflussrohr hängt vom Zufall ab. Form und Oberfläche der Wanne, Bewegungen des Badenden oder ein Lufthauch können den Strudel umdrehen. Ein Körnchen Wahrheit steckt aber in der Legende vom Strudel der je nach Erdhalbkugel dreht.

Die so genannte Corioliskraft wirkt auf alles, was sich auf der Erde dreht. Deshalb wehen etwa auf der Nordhalbkugel die Winde aller Hochdruckgebiete im Uhrzeigersinn und auf der Südhalbkugel umgekehrt.

Warum die Corioliskraft aber nicht in meiner Badewanne funktioniert, liegt an der Dimension meiner Badewanne, denn die Corioliskraft zeigt sich nur bei sehr großen Strudeln. In der Badewanne ist sie dagegen winzig. Die zufälligen Faktoren haben hier weit über tausendmal mehr Einfluss auf die Drehrichtung des abfließenden Wassers als die Corioliskraft.

(Danke Fossi)

 

Was ist eigentlich Fasten? Woher kommt es?


Für viele Christen ist von Aschermittwoch bis Karsamstag Fastenzeit angesagt. Wenn man die Sonntage nicht mitzählt, sind das genau 40 Tage. Die Sonntage werden vom Fasten ausgenommen, weil ja die Christen am Sonntag die Auferstehung von Jesus Christus feiern. Die Zahl 40 kommt daher, weil Jesus sich selber in einer vierzigtägigen Fastenzeit in der Wüste auf seinen Weg vorbereitet hatte.

Fasten ist also schon uralt und gleichzeitig topmodern. Viele erwachsene Menschen fasten heute, um sich selbst und ihrem Körper "etwas Gutes zu tun". Oder anders gesagt: In früheren Zeiten, als man sich noch um genügend Nahrung Sorgen machen musste, da hatte man auch weniger Probleme mit dem Fasten. Heute ist es eher umgekehrt. Da essen viele Leute – und leider sind da auch Kinder mit dabei – während dem ganzen Jahr mehr als nötig wäre – und haben dann entsprechend Mühe, eine solche Fastenzeit durchzuführen. Man kann sich fragen, was dann eine solche Fastenzeit bringt, wenn man vorher und nachher soviel (fr)isst.

Schon in der Bibel gibt es auch kritische Stimmen zu solch falschem Fasten. So spricht zum Beispiel der Prophet Jesaja im Auftrag Gottes: "Ist das vielleicht ein Fasttag, wie ich ihn liebe, wenn ihr nicht esst und nicht trinkt, euren Kopf hängen lasst und euch im Trauerschurz in die Asche setzt? Nennt ihr das ein Fasten, das mir gefällt? Nein, Fasten wie ich es haben will, sieht anders aus! Löst die Fesseln eurer Brüder, nehmt das drückende Joch von ihrem Hals, macht jeder Unterdrückung ein Ende! Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose in euer Haus, kleidet den, der nichts anzuziehen hat, und helft allen in eurem Volk, die Hilfe brauchen." (Jesaja 58, 5-7)

Auch Jesus hat die Fastenregeln relativiert, indem er auf die Frage antwortete, warum er und seine Jünger nicht fasten: "Wie können die Hochzeitsleute fasten, wenn der Bräutigam bei ihnen ist?"

Leider ist in unserer heutigen Zeit das Zentrale der Passions- und Fastenzeit etwas verloren gegangen – nämlich das Bedenken des Leidensweges Jesu Christi ans Kreuz.
(Danke Walter)

 

Es kann sein, dass ich den Eintrag: In welcher Richtung dreht sich das Wasser in den Abfluss? schon einmal hier eingesetzt habe, ich besitze so viele Texte, dass ich mir hier nicht sicher bin weil ich ihn mir nicht extra markiert hatte. Nun wie heisst es so schön: ‚Wo gehobelt wird – fallen Späne‘

 

Herzliche Grüße Elke

 

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