Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Die Freiheit der Sünde…

 
 
 
 
 
 
 
 

Die Freiheit der Sünde
 
O glaube nicht, dass du durch deine Sünde
Die Welt verwirrst! Wie du auch freveln mögest,
Und ob du Gott dein Ich auch ganz entzögest,
Du hinderst nicht, dass sie zum Kreis sich ründe!
 
Ja, ob du, in des innern Abgrunds Schlünde
Hinunter taumelnd, völlig dich betrögest
Und dich hinauf zur Götter-Freiheit lögest,
Doch trifft dich das Gericht, das ich verkünde!
 
Wir leben nur im Ewigen und Wahren,
Und ihm entfliehen wollen, würde heißen,
In uns’rer Brust den Odem anzuhalten;
 
Wir können’s, doch es wird sich offenbaren,
Dass wir das eig’ne Lebensband zerreißen
Und Nichts dadurch im Aether umgestalten.
Friedrich Hebbel

 

In meinen Augen ist dieses Gedicht eines der schönsten, die Friedrich Hebbel je zu Papier gebracht hat. Der Sinn – die Beschreibung der Sünde ist so unmissverständlich, wie wahr. Es ist einfach schön zu lesen und in meinem inneren Ich formen sich Gedanken um diese Thematik die ich immer wieder als Bereicherung erlebe…

 

herzliche Grüße Elke

 

 

Zurück zur Hauptseite
(dort befindet sich auch die Blogliste des laufenden Monats)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s