Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Wieso Weshalb Warum…

 
 
 
 

Warum malen wir ein Herz ganz anders als das Organ aussieht?


Es ist schon witzig, was man sich alles fragen kann. Ich hatte mir nie darüber Gedanken gemacht, bis mich deshalb jemand angeschrieben hat. Ja und plötzlich weiß man darauf tatsächlich keine Antwort: Wieso also wird das Herz so gezeichnet, wie man es heute in jedem Liebesbrief sehen kann? Anatomisch lassen sich ja zu dem Herz, was wir in uns tragen, doch nur wenige bis gar keine Ähnlichkeiten erkennen.

Die Liebe und Zuneigung wurde bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. mit Feigen- oder später auch mit Efeublättern stilisiert. Das Efeublatt symbolisierte in griechischen, römischen und frühchristlichen Kulturen die ewige Liebe.
In der Minneliteratur des 12. und 13. Jahrhunderts tauchen schließlich Efeublätter in Liebesszenen auf, bald in roter Farbe gemalt, die selbst als Symbolfarbe für die Liebe steht. Das heute so bekannte Symbol eines roten Efeublattes, mit dem Bild des liebenden Herzens verbunden, verbreitete sich über Europa.
Als Darstellung für das menschliche Herz war es dann nahe liegend das Symbol der Liebe zu übernehmen. Denn mit dem Herzen wird geliebt! Manchmal so sehr, dass man das Herzchen richtig spüren kann…

(Danke Fossy)

 

 

Warum wird die Kartoffel beim Kochen weich, das Ei dagegen hart?


Warum werden Kartoffeln beim Kochen weich?
Dahinter stecken hochkomplexe chemische und physikalische Zusammenhänge: Kartoffeln bestehen aus Stärke – Kohlehydrate. Die Molekülketten der Kohlehydrate können das warme Wasser aufnehmen und quellen dabei auf. Wie ein Schwamm, der in Verbindung mit Nässe weich wird, wird auch die Kartoffel weich.

Warum werden Eier beim Kochen hart?
Eier dagegen bestehen aus Eiweiß – Protein. Die Molekülketten der Proteine bilden ein lockeres Knäuel. Bei Wärmezufuhr klebt es an verschiedenen Stellen zusammen – das Ei wird fest. Im Eidotter dagegen ist noch zusätzliches Fett, das bei Erhitzung schmilzt. Deswegen hat ein perfektes Spiegelei auch einen weichen Dotter.

(Danke Fossy)

 

 

Warum werden Äpfel braun?


Die Antwort auf diese Frage fand ich klasse, weil man das echt nicht denkt: das Braune ist Rost! Wird der Apfel angebissen – oder angeschnitten – kommt Luft an das Fruchtfleisch. Der Apfel beginnt, wie ein alter Nagel zu "rosten". Kein Witz! Rosten ist nichts anderes als eine Reaktion mit Sauerstoff. Im Apfel reagieren bestimmte Enzyme, so genannte Phenol-Oxidasen, mit dem Sauerstoff. Diese Enzyme oxidieren und machen den Apfel braun.

(Danke Fossy)

 

 

Woher kommt der Spruch "Mein Name ist Hase – ich weiss von nichts"?


Diese Redewendung hat – wer hätte das gedacht – gar nichts mit Meister Lampe zu tun. Es geht auf einen Mann namens Victor von Hase zurück, der 1855 angeklagt war, einem Freund, der einen Studenten bei einem Duell erschossen hatte zur Flucht verholfen zu haben. Vor Gericht wurde er dazu befragt und erwiderte "Mein Name ist Hase – ich weiss von nichts!". Dieser Satz hatte sich danach als Redewendung etabliert.

(Danke Fossy)

 

Warum ist Meerwasser salzig?


Am Anfang steht das Meer: zwei Drittel unseres Erdballen sind mit Meerwasser bedeckt. Das verdampft unter der Sonne und es bilden sich Wolken, die das Festland erreichen und sich dort abregnen.

Der Regen ist freilich nicht salzig, aber wenn er auf die Erde fliegt, dann dringt das Wasser ins Erdreich ein und nimmt geringe Mengen Mineralien und Salze mit auf den Weg ins Grundwasser oder direkt in die Flüsse.

Die Flüsse schmecken auch noch nicht salzig, denn die Konzentration der "mitgenommenen" Salze ist so gering, dass wir das nicht schmecken. Aber es regnet nun ja schon ein paar hundert Millionen Jahre so vor sich hin und die Flüsse fliesen genau so lange ins Meer. Klar, dass das Meer irgendwann einmal salzig schmeckt.

Wenn die Flüsse ständig neue Salze liefern, dann müsste das Meer ja immer salziger werden? Stimmt, aber gleichzeitig lagert sich das Salz am Meeresboden ab. Der Salzgehalt bleibt so seit Jahrtausenden im Gleichgewicht – je nach Ozean zwischen drei und 28 Prozent.

(Danke Fossy)

 

Warum verändert sich der Salzgehalt im Meerwasser nicht und warum hat z. B. das Tote Meer einen so hohen Gehalt?

Der Salzgehalt der Meere beträgt im Schnitt ca. 3,5% (Massenanteil) also 35g je Liter, Süßwasser enthält gerade mal 1g/l. Seinen Ursprung hat das Salz in der Gesteinsverwitterung, durch Regenwasser gelangt es über Flüsse in die Meere und wird dort angereichert. Der Salzgehalt der offenen Ozeane ist konstant weil nicht nur neues Salz hinzu kommt sondern auch die gleiche Menge wieder verschwindet. Wasser kann abhängig von Temperatur und pH-Wert nur eine bestimmte Menge an Salz lösen, teilweise kristallisiert es wieder und sinkt zu Boden. Dort wird es von Sedimenten (totes Plankton) eingeschlossen und kann sich nicht mehr auflösen.

Eine Ausnahme bildet z. B. das Tote Meer (Salzgehalt ca. 28%). Es ist kein offener Ozean, der mit den anderen Meeren verbunden ist sondern ein Binnensee. Hier verschwindet das Salz nicht in gleichem Maße wie bei den offenen Ozeanen, das Tote Meer ist weniger tief und es gibt weniger Sedimente (z. B. kein Plankton) die Salz einschließen könnten. Der hohe Salzgehalt des Toten Meeres liegt darin begründet, dass das Flusswasser des Jordan dauerhaft in das Tote Meer fließt und es auf diese Weise mit Mineralien anreichert und das Tote Meer keinen Abfluss hat, so dass Wasser auf natürlichem Wege nur durch Verdunstung entweichen kann.

Man muss aber auch den Begriff "Salz" klären um dies alles zu verstehen. Fast alle chemischen Verbindungen bei denen positiv und negativ geladene Ionen (Atome, die eine elektrische Ladung besitzen) durch sogenannte "ionische Bindungen" zusammen gehalten werden nennt man Salz. Für den Menschen ist allerdings hauptsächlich das sog. Kochsalz interessant, eine Verbindung aus Natrium(ionen) und Chlor(ionen) also Natriumchlorid. Die Mineralzusammensetzung des Salzes des Toten Meeres unterscheidet sich deutlich von der Salzzusammensetzung von Meerwasser.
(Danke Matsch)

 

 

… ich wünsche Euch einen angenehmen letzten Arbeitstag

    In dieser Woche…

 

    herzliche Grüße Elke

 

 

 

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4 Antworten

  1. Rosalinde

    hhmm….grübelgrübelgrübel…..also drei wochen meinst du , elke??? also muss ich mal schauen ,wo ich so einen alten waschkessel aufgetrieben kriege (100liter inhalt) da muss ich dann nicht so oft wasser nachfüllen..toni …dein tip mit der mikrowelle ist faszinierend *lach*hat da jemand noch andere interessante ideen, um eier weich zu kochen??*g*

    29. März 2009 um 16:25

  2. Knuddel

    Ich koche meine Hühnereier LOL immer in der Microwelle, das macht Spass, nur die anschließende Reinigung DA MUß ICH MIR NOCH WAS EINFLALLEN LASSEN :-(

    29. März 2009 um 13:53

  3. Elke

    Ja liebe Linde, Fossy ist ein Schatz, er schickt mir auch viele PPS\’en die einfach nur schön sind… vielleicht klappt das mit dem Weichkochen ja doch wenn man es nur lange genug kochen lässt… mmmmh… so zwei bis drei Wochen – wobei man aber nicht vergessen darf immer wieder Wasser nachzuschütten :-)drück Dich lieb Elke

    29. März 2009 um 09:57

  4. Rosalinde

    interessant !!!! fossi weiß immer eine menge und schön dies bei dir immer zu lesen. *freu*und ich dachte immer man muss auch eier so lange kochen bis sie weich werden *ggg*

    27. März 2009 um 11:06

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