Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Das Meer…

 
 
 
 
 
 
 

Das Meer

Ich schwelle in meiner Flut über die Erde.
Es wirft meine wilde Welle Tang an den Strand,
Muscheln, violette Quallen und kleine Seepferde.

Aber der Ekel zischt, daß ich mich gezeigt.
Ich krieche in mich zurück,
Und der Nordwind schweigt.

Ebbe ist… Kinder gehen, sammeln, suchen
Und sehen Krabben, nasse Sterne,
Erstaunlichstes Getier.

Ich aber bin längst in der Ferne wieder bei mir.

Und was ich an den Strand warf, stirbt in der Luft
Oder in des Menschen Hand. –
Nur die Taschenkrebse graben sich
Mit ihren Scheren in den Sand.
Sechs Stunden warten sie bis zur nächsten Flut. –
Die Taschenkrebse kennen mich gut.

Klabund. Die Harfenjule.

 

 

… manchmal tue ich mich mit Klabund ein wenig schwer,

obwohl er eigentlich immer Themen anspricht, die mich

ansprechen, aber eben manchmal mit einer Art, mit der

ich mich nur schwer  anfreunden kann. Hier aber spricht

er mir aus der Seele…

 

 

herzliche Grüße Elke

 

 

 

 

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Eine Antwort

  1. Kerstin

    …er ist auch etwas schwierig…*ich auch…*gg…eigentlich wollte ich büglen und nun sitze ich immer noch hier…aber wenn ich schonmal Zeit habe…*grins…er umschreibt hier sehr eindrucksvoll – das Leben… es ist ein Kommen und Gehen…ein auf und ab… so wie Ebbe und Flut…wünsche dir einen schönen Montagabend…grüßle Kerstin…

    4. Mai 2009 um 19:53

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