Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Alkohol ist keine Antwort…

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5 Antworten

  1. Elke

    Hallo Ihr Beiden, ja es ist schwer ein Cobetroffener und Prellbock zu sein und man muss sehr genau abgrenzen inwieweit es Sinn macht die Hand auszustrecken – wobei in einigen Fällen eine Hand wegnehmen oft sehr viel mehr Hilfe bedeutet. Bei allem Guten Willen konnte ich es nicht verhindern, dass dieser Mensch so abgestürzt ist, konnte nur zusehen, denn wenn ich mal ewas gesagt habe kam herzzerreißendes Weinen und bitten und betteln sie nicht im Stich zu lassen, also musste ich sie ihren eigenen krankheitsbedingten Weg gehen lassen. Seit 2005 kämpfe ich jetzt mit ihr zusammen gegen diese Krankheit, doch dummerweise hatte ich bis vor einigen Monaten nicht den Mut mich abzukanzeln. Dieses abkanzeln und nachher der Rückzug aller Freunde (abgesprochen alle zur gleichen Zei) hat dann letztendlich dazu geführt, dass sie mal wieder nachgedacht hat und diesen Weg erneut für sich gegangen ist, was ich sehr an ihr bewundert habe, denn es sehr sehr schwer. Nein ich gebe mir keine Schuld und auch fühle ich kein Versagen, denn ich habe mich vor Jahren schon mit einem "Trockenem Alkoholiker" hier in der Spacewelt zuammengetan und wir haben eine entsprechende Internet-Seite gestaltet. Von daher kenne ich mich doch schon ein wenig aus und weiss, dass alles was der Kranke erreichen kann, nur er alleine erreichen kann. Durch Stärke aber auch durch professionelle Hilfe. Danke für Eure Kommentare (Dani hoffe, dass Du bald mal Ruhe vor ihm hast) und wünsche Euch einen schönen Resttag…herzliche Grüße Elke

    28. September 2009 um 12:40

  2. raphaela

    Hallo RKRleider erkennen es die Betroffenen nicht so wie du hier…sie haben für den Moment Erleichterung…und dann den Kater danach und wenn die Probs hochkommen werden sie runtergespült und der Kreislauf beginnt von vorne…mit Alkohol schwindet die Hemmschwelle…also deshalb auch die Erleichterung in den Probs…man sagt da viel leichter: können mich alle mal….aber schaden tut man sich selber….und vorallem…den Nahestehenden…die eigentlich die Hand zur Hilfe ausstrecken…die sie dann in der enthemmten Alkoholphase "beißen"ich kann hier auch von Erfahrung sprechen…und kann dir nur sagen…du bist nicht Schuld und du bist niemandem etwas schuldig…jeder ist sich seines eigenen Glückes Schmied…der Alkoholkranke wird es leider immer so hinbiegen..dass sich alle anderen schuldig fühlen…nur er nicht…er ist ja der Leidende…der Arme..alle anderen sind die Bösensicher jammern sie dann um Hilfe..aber RKR wenn es nicht von ganz tief Innen kommt diese Bitte ist auch keine Einsicht und ohne Einsicht keine Besserung…in AussichtRKR du bist ein Mensch der helfen will……..sich dies zur Aufgabe macht…und dabei sein eigenes Wohl hinten an stellt..aber denke eines..du kannst niemandem helfen wenn du selbst schwach bist…schau mehr auf dich…dann werden dich die Menschen finden die deiner Hilfe würdig sind….die dich auch schätzen…lg

    28. September 2009 um 11:56

  3. DANI´s

    Liebe Elke Ich hoffe es das deine Freundin den Absprung schafft . Leider erkennt nicht jeder das er hilfe braucht und versinkt noch tiefer in dieser Sucht , selbst wen dieser Mensch alles verliert und es ihm bewußt ist .Mir kommt bei diesem Block vielles in mir hoch was mich wütend macht und mich verletzt . Weil ein Alkoholkranker Mensch mein Leben prägte und ein anderer mein Leben zur Hölle macht . Auch wen es schön ist zu lesen das sich Freunde um einem Betroffenden sorgen machen . Schön das du für sie da bist . drück dich lieb glg dani

    28. September 2009 um 10:20

  4. Elke

    Danke Camina,ich hoffe es auch, aber es ist bereits ihr 3. Versuch :-(… nicht das ich deshalb denGlauben an sie verloren hätte, denn diesmal ist sie so quasi aus der sogenanntenGosse zur der Maßnahme gefahren. Arbeit weg, Lappen weg, viele Psychosen und nicht zuletzt Verlust ihres Umfeldes und somit keine soziale Bindung mehr. Ichdenke jetzt endlich hat sie den Ernst der Lage begriffen… ich und ihre anderenFreunde werden immer ihre Freunde sein solange sie immer wieder versucht aufzustehen, aber das braucht sie nicht zu wissen, denn ohne die Gewissheit hat sie sicherlich mehr Ansporn…ich wünsche Dir dann aber noch eine schöne Woche mit nicht zu viel Streß..knuddel Dich lieb Elke

    28. September 2009 um 09:24

  5. Sternchen

    Deinen Ausführungen kann ich mich nur voll und ganz anschließen , liebe Elke ich glaube es gibt wenig vergleichbares das so zerstörerisch ist wie König Alkohol. Ich wünsche Deiner Freundin, das sie den Ausstieg schafft,leicht wird das nicht. Herzliche Grüße Camina..

    28. September 2009 um 09:07

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