Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Eigentlich… (KtgB)

 
 

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Eigentlich…

Eigentlich dachte ich mich mit den Behandlungsfolgen meiner Krebstherapien abgefunden zu haben.

Eigentlich dachte ich mich mit dem weiteren Verlauf meines Lebens arrangiert zu haben.

Eigentlich dachte ich dass mich nichts mehr in meiner Seele erschüttern könnte.

Eigentlich.

Die Nächte in denen ich durch die Folgen der Krebsbehandlung wach bin konnte ich immer gut für mich nutzen. Es gibt so viel zu tun dass man am besten des Nachts tut zum Beispiel an meiner Geschichte schreiben, letzte Verbesserungen an meinem Krebstagebuch vornehmen, ein wenig Zeichnen, den Kontakten in meiner Initiative antworten oder einfach nur mal so nachdenken über Gott und die Welt.

Nächte die ich (eigentlich) immer sehr genieße. Sie strömen so viel Ruhe und Wärme aus, lassen mich bis auf den Grund meiner Seele vordringen und mich die Liebe zu meiner Familie noch intensiver fühlen – leben. Sie gestatten mir mich gedanklich mit den Menschen, der Natur und dem Universum zu beschäftigen. Sie ermöglichen mir meine Fantasy weitgehendst zu entfalten und erwecken Sinne in mir die ich früher nie gekannt habe.

Eigentlich ist mir die Nacht ein „Guter Freund“ geworden dem ich alle meine Gedanken und Gefühle anvertrauen kann.

Es sind noch 7 Wochen bis Weihnachten und die Nächte fangen an weh zu tun. Die Gedanken stehlen sich zurück in eine Gefühlswelt die ich dachte hinter mir gelassen zu haben, eine Gefühlswelt die in der Zeit als ich das Haus noch ab und an verlassen konnte in meiner Seele tobte. Angst und Verzweiflung standen in dieser Zeit im Vordergrund.

Eigentlich konnte ich mit den Äußerungen von zwei meiner Ärzten gut umgehen die mir sagten es könne gut möglich sein müsse aber nicht, dass dieses Weihnachten mein letztes sein könnte, denn sein könnte heißt nicht dass es so auch ist. Auch die im Gespräch geäußerte Meinung es würde mir voraussichtlich nie mehr besser gehen und ich solle mein Leben bestmöglich einrichten, es so gut genießen wie es mir möglich sei, und die ungefragt geäußerte Meinung, dass ich eines Tages voraussichtlich ersticken würde, habe ich nach einigen Tränen in einer Schublade meiner Seele abgelegt. In den letzten Nächten hat sich die Schublade wieder selbst geöffnet und mir noch mal das Ausweglose meiner Situation verdeutlicht. Eine Situation die ich nicht beeinflussen kann, eine Situation der ich total ausgeliefert bin, die mir keine Gegenwehr zugesteht.

 Eigentlich ist das schlimmste für mich, das ich keinen Einfluss darauf nehmen kann. Das ich gezwungen bin abzuwarten und hinzunehmen. Langsam fange ich wieder an alles an mir zu beobachten. Jede Veränderung nehme ich wahr und versuche sie zu deuten. Es ergeben sich Fragen wie; sind es schon Anzeichen für das was die Ärzte mir gesagt haben? Ist es eine normale Erkältung oder schränkt meine Lunge wieder ein wenig ihrer Arbeit ein? Sind die Schmerzen die zu manchen Zeiten kaum auszuhalten sind ein Zeichen der Verschlechterung meines Gesundheitszustandes oder eine einfache Magenerkrankung   habe ich einen neuen Krebsherd oder nur eine Magenverstimmung. Nachdem ich einige wenige Male in den letzten Wochen für einen kurzen Moment bewusstlos geworden bin traue ich mich manchmal nicht aufzustehen um mir zum Beispiel einen Kaffee aus der Küche zu holen oder die Toilette aufzusuchen. Die Angst ich könnte ungünstig zusammensacken und mir dabei  eine für mein angeschlagenes Immunsystem  ernstzunehmende Verletzung zuziehen, steigert das Gefühl der Unsicherheit noch zusätzlich und die Chance dass es tatsächlich so passiert wird erhöht, denn das Unterbewusstsein spielt in solchen Sachen eine große Rolle. Überhaupt bin ich, wie viele fantasievolle Menschen stark durch mein Unterbewusstsein beeinflusst. Ich weiß nicht warum das so ist, aber es ist so – ich habe schon einige Fachliteratur dazu gelesen, aber ändern kann ich es nicht. Es ist nicht so, dass ich Angst vor dem Tod habe, nein da gibt es nichts was man fürchten müsste, es ist die Angst vor dem Sterben. Die wenigsten Menschen haben das Glück friedlich und schmerzlos zu sterben, ein nicht sehr gut eingerichteter Abschnitt des Lebens – vielleicht aber so gedacht, das man leichter Abschied von dem irdenen Leben nehmen kann. Schmerzlich für mich ist der Abschied von meinen Kindern, meinem Mann und wenigen Freunden die mir sehr wichtig geworden sind.

Die Endgültigkeit dieses letzten Schrittes in diesem Leben ist so unvorstellbar, dass sie mir Angst macht. Alles „Endgültige ist Abschied“ und Abschied macht mir nun einmal Angst, gibt mir ein ungutes Gefühl.

Eigentlich alles Gedanken die mich seit meiner Erkrankung begleiten, aber jetzt noch mal intensiver zum Greifen kommen, mich noch mal in diese Unsicherheit hineindrängen und mich traurig machen. Gedanken die mich in der Nacht umso heftiger treffen, je mehr Stille und Dunkelheit herrscht.

Eigentlich die Dunkelheit und Stille die ich in den letzten Monaten so geliebt habe und die ich eigentlich auch jetzt noch liebe – wenn mich nur nicht die früheren Gedanken eingeholt hätten.

© by Elke/Nov.09

 

Herzliche Grüße Elke    

 

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19 Antworten

  1. Ewa-Janina

    Liebe Elke .Wort :: was Fee hat geschrieben :: Ärzte sind nur Menschen -umermüdet immer mehr neu Krankheiten . Bitte genisst die vor weihnachten zeit , Leben mit oder ohne uns ::leuft weiter . Die schöne zeiten sind engüldich vorbei ,aber ich genisse in die massen ,was ist noch geblieben !?? Elke ich wünsche dir weiter so viel Mut und bleibt wie du bist ::: HERZLICH : LIEB : STARK : usw: usw !!! GLG von EWA

    6. November 2009 um 07:43

  2. Elke

    Liebe Pubu, es soll nicht an mir liegen – ich liebe Weihnachten… an diesen Tagen nimmt sich die Familie immer ganz viel Zeit für einander was ja an normalen Tagen nicht so geht…liebe Fee, ich habe gelernt wieviel arges Ärzte anrichten können und auf ein Podest habe ich sie nie gestellt, denn es sind Menschen wie Du und ich und machen ebenso Fehler. Einen Arzt aber werde ich immer lieben, das ist mein Dr. Paas, der mir in der ersten Zeit meiner Erkrankung nicht nur Medizinisch zur Seite stand, sondern der mir auch gezeigt hat, das eine OP nicht gleich eine OP ist und mich gelehrt hat damit umzugehen… Grundsätzlich sind die Ärzte doch alle für uns gut bis auf ganz wenige schwarze Schafe. Dumm wenn man einem solchen in schwierigen Zeiten begegnet, aber gewiss nicht die Regel…einen schönen Tag Euch Beiden… herzliche Grüße Elke

    6. November 2009 um 02:10

  3. Fee

    Liebe Elke, wir sollten Ärzte auf kein Podest stellen, sie sind nicht allmächtig und wissen nicht alles. Ärzte machen überflüssige Operationen, oder operieren am falschen Körperteil, machen falsche Diagnosen, Behandlungsfehler, können den Krankheitsverlauf verschlimmernund machen auch falsche Prognosen!!! Elke, denke bitte nicht daran, was dir irgendein Arzt irgendwann mal gesagt hat. Du wirst noch ganz viele Weihnachten mit deiner Familie feiern und mit allen deinen Freunden.Wir wünschen dir noch ganz viel Zuversicht und Kraft. Alles Liebe R. und P. <3 <3 <3

    6. November 2009 um 00:34

  4. - Pusteblume

    …eigentlich möchte ich etwas sagen, doch mir fehlen die Worte. Ich habe Deinen Blog 3 x gelesen .Eigentlich möchte ich Dich in den Arm nehmen und drücken, wenn Du da wärst, Dir sagen: sei tapfer und lass Dich nicht unterkriegen. Und Du läßt Dich nicht unterkriegen, dafür kenn wir Dich. Du bist eine Kämpfernatur.Und ich kann mich da nur Erika´s Worten anschließen: Du wirst noch viele schöne Weihnachten erleben.Sie lieb gedrückt von Pubu

    5. November 2009 um 20:51

  5. Elke

    Liebe Erika, ich danke Dir für den netten Kommentar und werde mein Bestes dafür tun :-)Liebe Vera, Du kennst mich gut – klar bin ich durch und durch Optimist und meine Gefühlewerden sicher auch bald wieder besser sein. Stimmungsschwankungen denke ich hat jederob krank oder gesund, da muss man halt durch… dafür habe ich nichts mit Vollmond zutun, das ist doch auch viel wert :-) …herzliche Grüße Elke

    5. November 2009 um 16:38

  6. F

    er meinte, es ist dein schlechtes gwissen, dass sich da meldet…

    5. November 2009 um 15:35

  7. MoonLightShadow V

    Liebe Elke!Auch ich will mich hier doch mal zu Wort melden… auch mir geht es so, daß ich nur allen Vorherigen Kommentaren beiplichten kann, und das Schöne ist, daß ich dich zwar nur ein ganz klein Wenig nur hier virtuell kenn, aber weiß, daß du einfach trotz allem immer wieder eine Frohnatur bist und doch in allen Situationen doch immer wieder die Kurve bekommst und dich das selbst durch deinen Optimismus wieder rausholst, und das macht mir Hoffnung, daß du noch viele Weihnachten erleben wirst… auch bei "gesnunden" Menschen könnte es schon das letzte Weihnachten sein, das weiß niemand wirklich….und nochwas: ich finden es schon immer ganz überwältigend, wie du über so viele Themen schreiben kannst. ich glaube das macht anderen Mut und ist auch für dich selbst Therapie!Alle besten WünscheLg Vera

    5. November 2009 um 14:15

  8. Erika

    Liebe Elke,ich wünsche Dir,dass Du noch viele Weihnachten vor Dir hast.Liebe Grüße Erika

    5. November 2009 um 13:02

  9. Elke

    Danke Pierre, Ausdauer und die Gabe nie aufzugeben habe ich von Gott in die Wiege gelegt bekommen. Die Aussagen sind nicht erst jetzt oder kürzlich geäußert worden sondern schon vor einigen Monaten, oder sind es schon 2 Jahre? nur jetzt – ich denke mal durch die Jahreszeit, denn bei mir ist schon Vorweihnachtszeit – sind sie wieder aus der Schublade herausgekommen und haben mich noch mal eingeholt. Aber es wirft mich auch nicht so ganz aus der Bahn, aber es gehört zur Verarbeitung dazu, dass ich meine Empfindungen niederschreiben muss… es hilft mir und es ist einfach nur schön zu sehen wieviel Anteilnahe meine (virtuellen) Freunde mir und meinem Gesundheitszustand schenken… danke dafür… herzliche Grüße Elke

    5. November 2009 um 12:05

  10. Pierre

    Liebe Elke,ich kann Dir hier sehr gut nachfühlen…. Es ist auch sehr schlimm sich mit den Aussagen Deiner Ärzte beschäftigen zu müssen. Ich wünsche Dir von ganzen Herzen, den Mut, die Ausdauer, auch die Kraft dazu mit dieser Situation klar zu kommen. Ganz liebe Grüße Pierre

    5. November 2009 um 11:45

  11. Elke

    Liebe Freunde…ich danke Euch für Eure Kommentare. Vielleicht sollte ich noch etwas verdeutlichen – es ist nicht die vielleicht Prognose der Ärzte die mich im Moment so beschäftigen, darum gebe ich eigentlich nicht so sehr viel. Natürlich denkt man auch über den Zeitpunkt des Sterbens nach, aber nicht bezogen auf Äußerungen sondern eher wie man optimal vorbereitet sein kann. Was mich bestürzt ist die Tatsache, dass ein Gefühl zurückgekehrt ist, welches ich dachte bereits, teilweise sogar mit Therapeutischer Hilfe, verarbeitet zu haben. Irgendwie habe ich das auch nur zu solchen Begebenheiten wie die (Vor)Weihnachtszeit, Geburtstage der Eltern im Dezember usw. bricht alles noch einmal heraus. Es ist aber nicht so, dass ich nun rund um die Uhr oder die ganze Nacht darüber bewusst Nachdenke sondern ab und an kommen diese Gedanken und damit das Gefühl der Angst, weil ich so gerne noch mitbekommen würde wie meine Kinder ihre Familien bilden. Man möchte alles wohlgeregelt hinterlassen wenn es denn irgend einmal so weit ist. Es klingt alles so durcheinander was ich hier schreibe, ist es aber nicht. Es ist schwer die Thematik in kurzen Worten wiederzugeben… Es sind aber wie gesagt nur kurze Momente und deshalb fürchte ich die Nacht auch nicht, nein ich liebe es nach wie vor die Ruhe auszunutzen um irgend etwas Sinnvolles zu tun… ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag…herzliche Grüße Elke

    5. November 2009 um 03:09

  12. Kerstin

    …eigentlich haben meine Vorschreiber und-rinnen schon alles gesagt…u ich stimme ihnen zu… drum wollte ich eigentlich auch gar nichts mehr dazu schreiben, weil es sich wiederholt… ich finde es sehr mutig von dir – den Ärtzten die Frage zu stellen – Wie viel Zeit bleibt mir noch… ich wüsste nicht, ob ich es tatsächlich wissen würde wollen… aber gut… sie stellen halt auch nur Prognosen an… manchmal treffen sie zu u manchmal auch nicht… ich wünsche dir, dass du die Kraft findest dagegen zu kämpfen – mobilisiere dein Unterbewusstsein und hänge nicht in trüben Gedanken fest… glaube an dich u wenn es Zeit ist zu gehen, wirst du es wissen und ohne Kampf loslassen können… … klingt bescheuert, ich weiß… ich glaube wirklich es liegt an dieser Jahreszeit… ich mag den November nicht… er ist kalt, dunkel und fühlt sich traurig an… auch wenn ab nächste Woche schon wieder die "Pappnasen" regieren dürfen… Kölle Alaf… liebe Elke – was soll ich schreiben – außer – dem was alle schon schrieben… höre auf deinen Körper, aber nimm nicht alles zu ernst… genieße das Licht (symbolisch), die Wärme im Kreis deiner Lieben… nimm dir Zeit – aber nicht zum grübeln – erfreue dich des Lebens – auch wenn eigentlich Schmerzen und Ausweglosigkeit manch freudiges Ereigniss überschatten… eigentlich…ich denke du weißt wie ich meine…es sind deine Gedanken und Gefühle in diesem Moment und es werden wieder bessere folgen – wäre doch gelacht – hau dem Tod einfach eine auf`s Guschel… in diesem Sinne…lg kerstin…

    4. November 2009 um 21:13

  13. Tina

    Die Tage sind kurz, die Nächte sind jetzt dunkler und länger. Viel Zeit ist da, um nachzudenken, zu überlegen….zu grübeln….Eines haben Tag und Nacht gemeinsam, nämlich die Hoffnung. Wir ändern das Wort " Endgültigkeit" und schreiben es ab jetzt nicht mit einem "d", wie beim Ende, sondern mit "t" ! Dann bekommt es eine ganz andere Aussage ( wir dürfen das einfach!)und dann würde „entgültig“ auch bedeuten, dass etwas anfängt (wie in „entfachen“). Also, auf in einen neuen Kampf, du kannst das!! Bitte!! Ich drücke dich!

    4. November 2009 um 19:54

  14. Gabi

    ich habe diesen Blog mit Tränen in den Augen gelesen und ich wünschte ich könnte bei Dir sein und mit Dir zusammen in der Nacht die dunklen Gedanken verscheuchen……….hier steht schon so vieles was ich auch dazu sagen wollte……….Elke gebe nicht auf, scheuche diese Gedanken beiseite…Du bist so ein starkes Mädel, ich weiß es ist sicherlich nicht einfach für Dich und man kann viel Reden und diese Jahreszeit trägt auch noch ihr übriges hinzu, die Nächte kommen einen länger vor und manchmal ist selbst der Tag noch trübe.Ich wünsche Dir ganzzzzzz viel Kraft, das Du auch diesmal die Hoffnung behälst und so kennen wir Dich ja auch, Hoffnungsvoll und liebevoll zu anderen, stark und mutig und vor allen lässt Du Dich unter kriegen. Ich umarme Dich ganz fest liebe Elke………Deine Freundin Gabi

    4. November 2009 um 19:36

  15. sven

    Ja Elke für wahr, es gibt Situationen, durch die muss der/die Betroffene ganz alleine durch – weil es eine reine Kopfsache ist. Letzendlich. Als Angehöriger, Freund, kann man dann nur die Stärke wünschen, um das Tief zu überwinden. Dennoch ist es nicht einfach …. Ich wünsche dir die Kraft, auch diese Situation zu meistern, Kopf hoch, munter bleiben – so schnell lassen wir uns doch nicht unter kriegen ;-)

    4. November 2009 um 16:11

  16. Sternchen

    Eigentlich Liebes sind das Gedanken die jedem mal kommen ,nur hat ihnen kein Arzt gesagt es könnte sein,ich glaube das diese Äußerung tief in dir schlummert und in so einer Jahreszeit hervorkriecht…Das Du jede noch so winzige Veränderung an und in Dir wahrnimmst, sie dann auch gleich irgendwie zuordnest ist Deine Fantasie…Schiebe sie wek diese Gedanken, alles kommt anders als man denkt… Du bist ein starkes Mädchen, lebe einfach….In den Nächten sehen die Dinge immer bedrohlicher aus als sie es sind.Ich umarme Dich ganz fest…Camina..

    4. November 2009 um 15:34

  17. Elke

    Liebe Lis, ja es ist wahr – kein Mensch kann in solchen Situationen Helfen. Ich muss lernen damit auch in Zeiten in denen die Seele sowieso schon empfindlicher reagiert, damit umzugehen. Eigentlich dachte ich, ich hätte es schon geschafft…liebe Monré, den Ärzten kann man keinen Vorwurf machen denn ich habe auf eine ehrliche Antwort bestanden um eben damit umgehen zu lernen. Es liegt wohl an der kommenden Jahreszeit, dass ich so aufgewühlt bin. Weihnachten das Fest der Liebe, zumindest für einige von uns, da überdenkt man einiges. Nur hatte ich nicht damit gerechnet, dass diese alten Geühle doch noch so stark in mir arbeiten… und wie ich schon schrieb "könnte sein, muss aber nicht" an den Zeitpunkt des Sterbens glaube ich erst wenn er da ist. Die Ärzte haben sich schon einmal bei mir geirrt als sie mich krankbehandelt haben…danke für Eure mitfühlenden Kommentare… herzliche Grüße Elke

    4. November 2009 um 14:20

  18. Mon

    Liebe Elke,auch ich habe diesen Block gelesen….Und eigentlich bin ich wütend auf Ärzte die einem Patienten sagen: "Sie haben nur noch kurze Zeit zu leben!" Kein Mensch kann wissen, wann die Lebensuhr abläuft…Es ist Schicksal,…und als Krebspatient verliert der Tod seinen Schrecken. Wenn es gute Ärzte sind werden sie einem Schmerzpatienten würdevoll begleiten….Ich denke mir was Lis schreibt stimmt in gewisser Weise,…nur du selbst kannst dir helfen. Das du müde bist zu kämpfen, ich kann es verstehen. Das du deinen Körper wahrnimmst, und jede negative Regung registrierst, dass macht auch ein gesunder Mensch…In dieser grauen dunklen Jahreszeit, verstärken sich auch die dunklen Gedanken. Die Schatten der Nacht, werden riesig und machen Angst….Scheuch sie fort, du hast es oft gemacht…Denk an Weihnachten, an Lichterglanz die Wärme in deiner Familie, verschieb die Sterberei….Kein Mensch kann wissen wann es für ihn soweit ist….Auch kein noch so guter Arzt…Liebe Grüße an dich von Monré

    4. November 2009 um 13:25

  19. lis

    Hallo liebe Elke….lese Deinen Brief mit Tränen in den Augen, weil ich weiss, dass Dir kein Mensch helfen kann außer Du Dir selbst. Es ist sehr schlimm eine Krankheit zu haben die einen ständig begleitet und immer wieder aus der Bahn wirft. Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht!Drücke Dich in Gedanken ganz fest, Deine Spacefreundin Lis

    4. November 2009 um 12:36

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