Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Gott hat nie gesagt…

 
 

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Gott hat nie gesagt, dass das Leben fair wäre – aber je mehr ich mich in der Welt umsehe, desto intensiver frage ich mich, warum Gott nie gesagt hat, dass das Leben unfair wäre!

Es ist nicht fair, dass einige Menschen im Geld schwimmen und andere lebenswichtige Nahrungsmittel und Medikamente nicht bezahlen können.

Es ist nicht fair, dass einige Menschen aus Lebensmittel „Kunstwerke“ machen, während andere im Dreck verschimmelte Nahrungsmittelreste suchen.

Es ist nicht fair, dass sich Menschen einen dicken Bauch an(fr)essen während manchen Kindern ein aufgeschwemmter Bauch vor Unterernährung zu zerplatzen droht.

Es ist nicht fair die ärmsten Länder aufzufordern, die Welt die die reichen Länder ausgemergelt haben, mit zu regenerieren.

Es ist nicht fair, das Menschen die ein schweres Leben hatten, auch ein schweres Sterben haben, weil sie sich nicht schmerzfrei kaufen können.

Es ist nicht fair uns einen Sozialstaat zu nennen und doch das Bestehen einer Dreiklassengesellschaft zu unterstützen.

Es ist nicht fair, wenn Reiche die Welt der Armen regieren wollen, aber noch nie das Leben eines Armen kennengelernt haben.

Es ist nicht fair, wenn Kinder in ärmlichste Verhältnisse hineingeboren werden aus der sie keine Chance haben herauszukommen, weil sie zwar von der Gesellschaft naserümpfend geduldet sind, aber es nicht wert sind, dass man Ihnen diese Chance gibt.

Es ist nicht fair, dass alte Menschen die ein Leben lang hart gearbeitet haben im Alter alleine, einsam und am Existenzminimum leben, während die die es immer besser hatten, ein Leben ohne jede Existenzangst führen können.

Gott hat nie gesagt das Leben sei fair, aber er hat auch nie gesagt, das Leben sei unfair!

by Elke/E.L.2010

 

Ich wünsche Euch einen guten aber auch nachdenklichen Start in die kommende Woche…

 

Herzliche Grüße Elke

  

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13 Antworten

  1. Barbara

    der Start in die Woche war gut, wir haben hier schon Wochenende, liebe Grüße von Barbara

    5. März 2010 um 06:01

  2. Christian

    Liebe Elke,diese Sache mit Gott, in allen Bezügen, ist nicht so mein Ding. Das eine IST die Natur und dann kam der Mensch. Von da ab ist das meiste menschengemacht. Wie kann man alles einer fiktiven Person zuschreiben was wir Menschen verbockt haben. Der Mensch ist zu so viel höherem fähig und suhlt sich im Elend der anderen. Man darf nicht warten, bis die anderen etwas machen, jeder ist gefordert. Wie würde die Welt aussehen, wenn es diese vorhandene Hilfe nicht gäbe.Der mit der Macht, macht alles nur zu seinem Vorteil.Der der davon abhängig ist, gibt, weil er weis was Armut ist.Der Ärmste weis nicht, was möglich ist, ihm fehlt einfach das Wissen und das macht mich traurig. Sei lieb gegrüßt. Christian

    4. März 2010 um 21:29

  3. F

    das von dir?verspottung pur…schäm dich!!!!

    3. März 2010 um 09:23

  4. sven

    Für wahr für wahr Elke. Was ist schon fair? Und die Großkopferten haben immer wieder viel dazu beigetragen, dass es nicht fair zugeht, zumindest monitär. Und der Rest? das mag wohl Gottes Geheimnis bleiben …. VlG vom "Sven"

    2. März 2010 um 16:48

  5. Barbara

    Hallo liebe Elke, Eure Diskussion und Beiträge zu deinem aktuellen Block: Fairness und Gerechtigkeit auf dieser Welt, teile ich mit Euch. Ich bin auch ein gläubiger Mensch, hineinengboren in den protestantischen Glauben von einer bekennenden Attesitin(meiner Mutter) geboren und trotzdem eine Christin der Nächstenliebe und eine praktizierende Buddistin. Durch meine Therapiearbeit und die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, Religionen und Traditionen, in denen ich für längere Zeit habe leben müssen, was ich nicht bedaure, habe ich sehr viel gelernt, was es heißt, tolerant mit anderen Menschen und anders denkenden Menschen umzugehen und ihnen in Liebe zu begegnen. Auch hier in diesem reichen Land am persischen Golf gibt es viel Ungerechtigkeit, viele Gegensätze zwischen Arm und Reich, viel Luxus, viel Armut, viel Gedankenlosigkeit, viel Oberflächlichkeit, aber auch viel soziales Denken und Handeln. Im Islam läuft das ein wenig anders als im Christentum. Es wird eher tagtäglich gelebt! Familie hat hier einen größeren Stellenwert und Alte Menschen werden nicht in Heime abgeschoben!Das gegenseitige Helfen steht ganz oben an, es wird vieles geteilt, Leid und Freud.Gott ist für mich eine übergeordnete Macht zwischen Himmel und Erde, die wir garnicht mit unserem Verstand fassen können.In uns allen ruht ein göttlicher Funke und als Menschen des Lichtes können wir diesen auf die so trostlose Welt bringen.Ich wünsche Euch eine schöne Woche und alles Liebe und Gute von Barbara

    2. März 2010 um 13:37

  6. Elke

    Also was mich betrifft so habe ich mal gesagt; Mein Gott ist die Liebe und mein Teufel der Hass, alles was dazwichen liegt ist das Fegefeuer. An den uns vorgeschriebenen Gott glaube ich auch nicht, doch an einen Gott schon. Er ist für mich eine andere Dimension die wir in diesem realen Leben so nicht begreifen können, der aber sehr wohl unsere Wege ein wenig leitet. Leider nicht immer so wie es mir gefällt und ich rufe ganz sicher auch mal nach ihm wenn es mir so sehr schlecht geht. Der Mensch braucht denke ich etwas an das er glaubt um dieses irdene Leben leben zu können.

    2. März 2010 um 08:30

  7. Petra

    Ich sehe das genauso wie Time Bandits, wir alle haben den Funken des Göttlichen in uns.LG Petra

    1. März 2010 um 18:07

  8. Time

    ….. ich bin weder getauft noch war ich jemals in der Kirche … ich kann mit Religion auch nichts anfangen … das heißt aber nicht das ich nicht auch an etwas glaube … mein *Gott* ist der Glaube an mich und ich denke *Gott* ist in uns allen , denn wir geben Wärme ,Liebe,Freundschaft, Hass,Gier … eben alles was uns das Leben schwer oder leicht macht… wollen wir mal ehrlich sein, wenn es uns ganz ganz schlecht geht haben wir vielleicht alle schon einmal zu *Gott* gesprochen und ihn um HIlfe gebeten… ich hätte niemals gedacht das ich mal in die Krankenhauskirche gehe und bete … aber wenn man verzweifelt ist sucht man nach jeglicher Hilfe und Beistand… schönen Blog hast du geschrieben Elke … Lg Timebandits

    1. März 2010 um 17:08

  9. Böser

    Eins möchte ich noch hinzufügen, damit ich nicht mißverstanden werde: mein Austritt hatte natürlich nichts mit Kirchensteuern zu tun, denn seitdem spende ich in mindestens demselben Umfang an andere gemeinnützige Organisationen.

    1. März 2010 um 15:48

  10. Elke

    Hallo böser Wolf, mir geht es genauso wie Dir, auch ich habe einen Glauben der aber nichts mit unserer heutigen Kirche zu tun hat. Allerdings bin ich nicht aus der Kirche ausgetreten, weil ich eine unverbesserliche Optimistin bin und denke, dass eventuelle Kirchensteuern doch an Bedürftige gehen und mir tut es nicht weh. Heute Morgen habe ich auf Phönix nochmal eine Sendung gesehen, wo es um die Verlogenheit der (im besonderen) kath. Kirche ging und wurde wieder bestärkt in meiner Einstellung. Allerdings kannte ich die meisten Darstellungen schon. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und stehe dazu, aber die Kirche hat meiner absolut privaten Meinung nach nichts mit Gott zu tun… danke für Deine Meinung… herzlichst Elke

    1. März 2010 um 15:33

  11. Böser

    Ich hab mich schon vor rund einem Vierteljahrhundert dazu entschlossen, meinen Glauben von der Institution Kirche abzukoppeln, denn nach meinem Dafürhalten sind dies zwei ganz ganz verschiedene Dinge. Ich habe diese Entscheidung nie bereut und fühle mich selbstverständlich nach wie vor als Christ, auch wenn die Kirche das vielleicht anders sehen mag!Liebe Grüßevombösen Wolf

    1. März 2010 um 15:19

  12. Elke

    Ja, liebe Dani, Du hast Recht – auch die Menschenliebe zählt dazu. Ich denke aber, dass alles in der Überschrift Fairness beinhaltet ist. Die Seite und mein Leben wären nicht lang genug um hier alles detailliert aufzuzählen. Den Missbrauch, den Du ansprichst hat meines Erachtens weniger mit dem Thema Fairness zu tun, denn es ist ganz einfach und da kann man (auch die >Kirche) nicht dran herumdeuteln, ein VERBRECHEN und gehört vor ein NICHT KIRCHLICHES STRAFGERICHT! Alle Straftäter die überführt werden bekommen die weltliche Strafe (wenn auch zu gering) warum soll es hier anders sein? Mit dem Verhalten, was die Vertreter der Kirche hier an den Tag legen werden sie sicher keine Schäfchen gewinnen sondern eher verlieren. Schäfchen sind gar nicht so dumm wie manch einer denken mag… danke für Deinen konstruktiven Kommentar… herzlichst Elke

    1. März 2010 um 13:14

  13. DANI´s

    Liebe Elke All das was du Geschrieben hast ist nur ein bruchteil denke ich von dem was man nehmen kann um Gottes willen in frage zu stellen .Liebe deinen nächsten so ……… heisst es doch . Aber leider wird in der heutigen Gesellschaft das ICH grösser gestellt als das WIR ! Klar das wen man die Augen nicht verschliesst weil man ein Mensch der das wir Lebt sachen sieht die nicht Gerecht sind . Aber leider ja Leider können wir nicht viel daran ändern . Aber Aufmerksam machen !!!! Das hast du getan und ich find es gut so . Danke das du meine Gedanken teilen tust . Ich bin im Moment nicht gut zu Sprechen auf meinen Glauben da ich es nicht gut heissen kann das von Priestern die reinheit des Kindlichen glaubens Missbraucht wird . Es ist nicht fair das Kinder von Geweihten Piestern die im Namen Gottes handeln Kinder missbrauchen und so eine Religion und ihren Inhalt in frage stellen so das die Kinder in ihrem späteren Leben den Glauben an das wahre Sinnbild der Religion verlieren . Das heisst die Liebe und das Vertrauen an die Menschheit . Danke Elke !!!! Ich drück dich ganz fest . gglg Dani Leider ist es so das die Menschen es zudem machen was wir dann als Aussruch nehmen : Oh Gott warum ist das ….. !Ich denke die Menschlichkeit die uns gegeben wurde fängt damit an all das was du aufgezählt hast als nächsten Liebe in frage zu stellen .

    1. März 2010 um 11:58

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