Tränen und Glück finden sich in der Stille…

Glauben?…

 
 

Warum werden wir geboren, warum werden wir sterben? Was für einen Sinn macht das? Leben geben um es wieder zu nehmen, das ist wider den Verstand. Nie würde eine geistig gesunde Mutter ein Kind zur Welt bringen um ihm das Leben wieder zu nehmen. Es macht keinen Sinn.

Trotzdem – nichts geschieht ohne Grund. Das sagt uns wenigstens unser Gehirn oder ist es eher unser Gefühl? Was mag in einem ‚höheren Wesen‘ vorgehen, an das wir alle in irgendeiner Form festhalten der eine mehr der andere weniger – der eine offen der andere  verleugnend, dass er es genau so eingerichtet hat;

‚Leben geben – Leben nehmen. ‘

Das Leben als Prüfung zu sehen macht mir Schwierigkeiten, warum werde ich in Versuchung geführt, um dann dieser Versuchung zu widerstehen? Wer denkt sich so etwas aus und warum? Wenn wir in unserem irdenen Dasein einen anderen in Versuchung führen – vielleicht in dem wir einen großen Geldbetrag offen liegen lassen mit dem Wissen andere haben kaum Geld für ein Minimum an Leben – dann sieht die Rechtsprechung eine Mitschuld als gegeben, und berücksichtigt dies in ihrem Urteil.

Wer berücksichtigt denn die Versuchungen des Lebens durch den Schöpfer? Wird es überhaupt und wenn ja, wie berücksichtigt? Wer sagt am Tage des ‚Jüngsten Gericht‘ dem Schöpfer, das er eine Mitschuld hat? Niemand, denn wenn wir die Theorie eines Schöpfers annehmen, gibt es keinen mehr der über ihm stehen und urteilen könnte.

Aber würde ein, über allem stehender Schöpfer, auf diese irrwitzige Idee kommen uns durch Versuchungen zu prüfen? Würde ein ohne Schranken gütiger und gnädiger Schöpfer, sein Werk ‚den Mensch‘, so skrupellos in Versuchung führen?

Ich denke nicht!

Das allerdings wirft die Frage auf, warum wird uns das so gelehrt? Ist es aus einer Erklärungsnot der Glaubenslehrer entstanden? Es muss so sein. Auf der einen Seite wird uns gelehrt, dass der Schöpfer unfehlbar ist was voraussetzt, dass er die Versuchungen bewusst eingesetzt hat, andererseits aber ist der ‚Schöpfer‘ geradlinig – voller Liebe, und seine Handlungsweise immer darauf bedacht seine ‚Werke‘  (den Mensch) zu lieben und zu schützen.

Der Glaube ist eine wichtige Sache in unserem irdenen Leben, er hilft uns in manchen ausweglosen Augenblicken – jedoch hilft er nicht wenn er sich selber widerspricht. Lehrer, und das gilt im Besonderen für Glaubenslehrer, haben eine große Verantwortung, sollte man da nicht voraussetzen, dass sie sich bewusst machen, was sie uns lehren wollen?

Das ist nur ein Bruchteil meiner Gedanken, die ich mir über den Glauben mache, was aber nicht ausschließt das ich ‚Glaube‘!

Im Gegenteil ohne meinen Glauben, wäre ich in den letzten Jahren am Leben verzweifelt. Es gibt zu viel Leid das ich gesehen und teilweise auch erlebt habe. Ohne meinen Glauben müsste ich das Dasein als sinnlose und verlorene Zeit erkennen, aber das tue ich nicht. ICH GLAUBE, aber mit Sicherheit nichts, was sich in sich selber widerspricht.

by Elke


Ich wünsche Euch eine schöne Woche…

herzlichst Elke

 

 

 

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5 Antworten

  1. Elke

    Danke für Deinen Kommentar. Ich gehe in allen Punkten konform mit Dir und bekomme schon allein bei der Vorstellung einen Krieg, als "heilig" zu benennen, einen dicken Hals. Es ist so, dass man sich den Glauben selber auslegt, aber geht es denn anders? Heißt glauben nicht, dass man von einer Sache überzeugt ist zumindest aber sein möchte. Ich denke, dass jeder Mensch seinen eigenen Glauben hat. Wünsche Dir noch eine schöne Woche…herzlichst Elke

    27. Juli 2010 um 10:26

  2. Rainbow

    Großes Thema! Ich wünsche, dass Du Deinen Glauben nicht verlierst und er Dich stärken mag. Liebe Grüßevon Rainbow

    26. Juli 2010 um 14:41

  3. Rainbow

    Viele finden trost im Glauben. Viele nutzen den Glauben zu ihrem Zweck aus. Glaubenskriege – Wozu? Wenn es denn doch wirklich nur einen Schöpfer, einen Gott gibt? Wäre ja doof, dann könnte man ja nicht mehr des Nachbarns Land begehren, weil der ja gar nicht anders glaubt als man selber…

    26. Juli 2010 um 14:40

  4. Rainbow

    Dies ist in jeder Religion so. In jedem Buch Gottes gibt es seitenweise Geschriebenes, das sich jeder so auslegen kann, wie er es gerade mag oder wie es seinem derzeitigen Gemütszustand entspricht.

    26. Juli 2010 um 14:38

  5. Rainbow

    Ich habe gerade ein Buch gelesen in dem steht, der \’Schöpfer\‘ vereint in sich Gut und Böse, es gibt nur einen Gott und einen Teufel. Und dieser ist eine Person. Die Menschen wollen glauben und die Menschen glauben an Dinge, die sie sich wünschen oder die sie nachvollziehen können.

    26. Juli 2010 um 14:36

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