Tränen und Glück finden sich in der Stille…

 

Gefühle

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11 Antworten

  1. Liebe Freunde,

    ich danke Euch herzlich für die netten und sehr ernsten Kommentare zu meinem Eintrag. Es ist wunderbar zu sehen, dass man als Mensch mit seinen Ängsten und Beklemmungen wahr genommen wird. Es scheint ein sehr weit verbreitetes Thema zu sein und ich war erstaunt, solche Emotionen durch meine Worte ausgelöst zu haben. Jeden Kommentar habe ich mir mehrmals und sehr aufmerksam durchgelesen, weil ich gesehen habe, dass auch Ihr Euch sehr mit dieser Thematik befasst. Nun bin ich ja ein eigentlich sehr positiver Mensch, aber hier bin selbst ich an die Grenzen meines bewussten Empfindens gestoßen. Es hat den Glauben an mich zu tiefst erschüttert und mir deutlich gemacht, dass man doch nicht alles durch sein Denken beeinflussen kann. Tiefer greifende Gefühle sind einfach da, man kann und sollte sie meiner Meinung nach auch nicht verdrängen. Ihr habt vollkommen recht wenn Ihr sagt, dass diese Ängste in uns allen vorhanden sind, wenn auch vielleicht nur irgendwo in einer kleinen Ecke der Seele, kaum beachtet oder unbewusst, um dann durch eigentlich normale Geschehen wie einen Stromausfall die Seele wie bei einer Explosion erschüttert.

    Als ich zwei Tage später an einem ganz normalen Nachmittag wieder daran denken musste und mir ein paar Tränen kamen, betrat gerade mein Mann das Zimmer und fragte was los sei, ob es mir nicht gut ginge, ich etwas brauchen würde. Ich verneinte das und sagte es ist nur wieder der Gedanke an diese absolute Stille und Dunkelheit – ich werde den Gedanken einfach nicht los. Darauf bekam ich die sehr einfühlsame Antwort; mein Gott was ist denn schon an einem Stromausfall so schlimm. Außerdem ist er doch schon lange vorbei. Ich war doch ein wenig geschockt diese Worte ausgerechnet von ihm zu hören, der dreimal in der Woche Minimum den Notarzt rufen will wenn ich meine Erstickungsanfälle und Panikattacken habe und ich ihn nur schwer davon abhalten kann. Er ist intelligent genug um zu wissen, dass jeder Anfall das Ende bedeuten kann, hat lange mit den Ärzten darüber gesprochen, aber meine psychische Not die kann er nicht begreifen. Nun bin ich sowieso als Wassermann ein sehr gefühlsbetonter Mensch und er eher der Pragmatiker, der sich sagt wofür brauche ich Licht und eine Geräuschkulisse wenn ich tot bin. Natürlich brauche ich dann das Ganze nicht, darum geht es nicht, es geht darum, dass ich mich in den Zustand des tot seins versetzt gefühlt habe.

    Ich fühle aufrichtig mit denen von Euch die selbst Betroffene, oder als Begleiter, ebenfalls davon betroffen sind und wünsche Euch die Stärke die Ihr braucht ohne eigenen seelischen Schaden zu nehmen.

    Herzlichst Eure Elke

    14. Februar 2011 um 07:11

  2. LIEBE ELKE .

    NIEMALS Aufgeben !!!

    Du gibt uns die Kraft und Lesen , macht mich sehr Traurig . Du bist eine Heldin in Wahren

    Leben . Bitte Liebt Gesund ohne Stress , pass gut auf auf Sich .

    Herzliche Umarnen von Ewa

    13. Februar 2011 um 17:38

  3. Liebe Elke,
    es liest sich alles so furchtbar endgültig.
    Ich hatte vor 5 Jahren eine Prognose für ein knappes halbes Jahr, aber in meinem Kopf war und ist da immer der Gedanke, warum eigentlich sollte ich das nicht schaffen, diese Krankheit zu besiegen. Nun sind 5 Jahre rum und es geht mir immer noch gut und wenn meine Kontrolle am Donnerstag weiter positives ergibt, wird bei mir mein postives Denken weiter gestärkt. Ich glaube, man kann damit unendlich viel schaffen.
    Ich wünsche dir nur das Allerbeste und viel, viel Kraft, KLaus.

    13. Februar 2011 um 11:03

  4. Liebe Elke.
    Ich kann es verstehen wie Du empfindest.
    Nach meiner Erkrankung die Du ja auch kennst, ist es mir oft auch so gegangen.
    Angst und besondere Angst vor der Dunkelheit.
    Ich war froh wenn der Morgen kam.
    Aber irgendwo brennt immer ein kleines Licht.
    Auch für Dich brennt ein Licht, greife danach.
    Es macht mich immer traurig wenn ich lese das es Dir nicht so gut geht.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und drücke Dich ganz herzlich.
    Sei lieb gegrüßt von Deiner Spacefreundin Josi.

    Mache Dir keine Gedanken das Du keine Einträge in GB machen kannst.
    Du bist wichtig und das steht an erster Stelle.

    13. Februar 2011 um 09:55

  5. Drück dich ganz ohne Worte von mir, weil mir die grad ausgegangen sind.
    .
    .
    .

    Wir kennen uns ja nur vom bloggen her und haben noch nie ein Wort miteinander geredet… aber deine Blogs gehen mir immer wieder ans Herzlein … du schreibst wie du dich fühlst und das es dir so schlecht geht immer mehr … es gibt nichts womit ich dir helfen kann, vielleicht nur das ich auf deine Blogs antworte… mehr geht ja leider nicht.

    *schnief* TB drückt dich jetzt vielleicht merkst du es grad das jemand an dich denkt… und ich habe meiner Familie von dir erzählt und wie stark du bist… sie drücken dich auch … vielleicht der einzige Weg dir etwas Kraft zu geben… deine Familie drücken wir auch gleich mit ^^

    TB

    12. Februar 2011 um 18:32

  6. Hallo liebe Elke,
    es gibt Dinge, vor denen man in der Kindheit Angst hatte, sie als Erwachsene verdrängt hat, mit rationalen Gedanken, und die einen irgendwann wieder einholen und schlimmer sind als je zuvor. Ich kann nicht in Gewässern schwimmen, nur in Badeanstalten, wo ich auf den Grund sehen kann. Wegen der Fische. Mein Vater hat mal einen riesigen Wels gefangen, der größer war als ich… Ich weiß, die fressen einen nicht, aber das hilft mir auch nicht…

    Zum Sterben – ich glaube, wenn man bereit ist, zu gehen, dann tut man das. Und wenn es erstmal so weit ist, dann ist es auch ganz leicht. Der Tod ist nicht, was wir fürchten, sondern das Sterben. Wie? Wie lange? Wie schmerzhaft? Für die Angehörigen ist alles nicht leicht. Weder das Langsame, wo man nicht helfen kann, noch das Schnelle, wo man sich verabschieden kann. Ich habe beides schon erlebt und denke, für den, der bleibt ist alles schwer. Ich habe bei meinem Vater am Bett gesessen, als er starb und sah in seinem Gesicht nur Erleichterung und Entspannung, als er diese Dimension verließ. Ich glaube daran, wir sehen uns alle wieder… …irgendwann…

    Entschuldige, wenn ich so Antworte, Dein Eintrag hat mich sehr berührt, weil er bei mir gerade so Aktuell ist.Ein sehr guter Freund hatte vor kurzem einen Unfall und ist gegangen… …ich habe mich, wieder mal, mit diesem Thema befassen müssen…

    Ärzte wissen nicht alles. Meinem Vater gaben sie 1,5 Jahre – es wurden 10…

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und immer ein Licht in Euren Herzen…

    Liebe Grüße
    von
    Rainbow

    12. Februar 2011 um 14:37

  7. Hallo Liebes, die Dunkelheit ist für uns Menschen oft beängstigend ,ich denke die Klarheit die Du Dir wünscht ,suche sie nicht
    Du erlebst sie täglich!
    Deine Kinder und Dein Mann sind so oft es geht um Dich und sind für Dich da..
    Liebe Elke ich wünsche Dir ein ruhiges Wochenende ohne schwere Stunden und bin
    gedanklich immer in Deiner Nähe..Camina

    12. Februar 2011 um 08:53

  8. Liebe Elke,beim Lesen Deiner Zeilen schnürte es mir die Kehle zu,ich habe erst vor kurzen so ähnliche Worte von meiner Freundin gehört.Es tut weh,wenn man einem lieben Menschen nicht helfen kann,es gibt Wege die muss jeder alleine gehen .Ich glaube Dir,dass Dir Dunkelheit Angst macht,das Endgültige.Ich wünsche Dir dass Du die Klarheit bekommst,die Du Dir wünschst Sei ganz fest umarmt.Herzliche Grüße Erika

    12. Februar 2011 um 07:03

  9. Hallo liebe Elke!!!

    Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen – aber traurig machen sie doch – es tut einfach weh, selbst wenn ich dich nicht real kenne, so bist du doch auch für mich eine Begleitung durch meine „schwere Zeit“ gewesen – es tut weh, wenn man das Lied eines nahen Menschen einfach nicht verhindern kann…
    du hast recht, die Endgültigkeit ist das erschreckendste am Tod – etwas nie mehr „nachholen“ zu können, das macht Angst – das gilt für dich wie für deine Angehörigen – ich hatte auch mal so ein Erlebnis…
    So wohltuend Ruhe, Stille und auch Dunkelheit mal tun können – es kann auch belasten, wenn man trübe Gedanken hat – nichts kann einen Ablenken… ich verstehe dich!
    Ich wünsche dir alles, was du dir selbst wünschst – vor allem die Klarheit dazu!
    Danke daß es dich gibt!
    Ich denke an dich

    Vera

    12. Februar 2011 um 02:35

  10. Das zu lesen macht mich sehr Traurig..
    Du bist ganz Tief in meinem Herzen Elke, dort wirst du auch immer Bleiben.. Du bist so ein Wundervoller Mensch, man begenet nicht jeden Tag so eine einen Menschen wie Dich..
    Danke für deine Freundschaft Elke.. Danke Für alles.. Denke du verstehst.

    Drück dich ganz lieb..

    Serena..

    P.s. Niemand wird Dir das verübeln das es keine GB einträge geben wird.. Allso mach dir darüber kein kopp.. Hab dich sehr lieb..

    12. Februar 2011 um 02:16

    • Danke Liebe Elke..
      Ein platz in meinem herzen hast du ganz sicher..
      Ich werde dich noch sehr lange bei mir haben..
      Pass bitte gut auf dich auf..
      Die Hoffnung stirbt immer alls letztes..

      Bis ganz bald.. Küsschen..

      Deine Space Freundin***Serena,,,

      13. Februar 2011 um 14:01

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