Tränen und Glück finden sich in der Stille…

krank sein isoliert

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7 Antworten

  1. Liebe Elke,
    ich habe alles gelesen und bin beeindruckt, wie du es so darstellst und trotzdem nicht den Optimismus vegisst, denn nur er, der Glaube daran, dass man es packt, kann soviel bewegen.
    Ich bewundere dich, dass du so darüber schreiben kannst, ich bin leider eher der Typ, der das sich öffnen nicht packt.
    Allerdings bin ich mit viel positvem Elan versorgt und weiß, dass man vieles besiegen kann, auch den Krebs(habe nun schon fast 6 Jahre geschafft und es geht mir gut)
    Also, ich kann auch nur schreiben, kämpfe weiter, auch wenn es schwer fällt, Klaus.

    10. März 2011 um 15:09

    • Lieber Klaus, nach 5 Jahren ohne dass der Krebs neu aufgetreten ist, so sagen die Ärzte, hat man den Krebs besiegt und ist nicht ‚mehr anfällig‘ für einen neuen Krebsherd als unbelastete Menschen. Soll heißen, ich glaube fest daran, dass Du es geschafft hast. Bei mir werden es in diesem Jahr 5 Jahre. Allerdings konnte ich seit 3 Jahren zu keiner Nachsorgeuntersuchung, aber man spürt es irgendwie wenn etwas nicht in Ordnung ist. Der Krebs hat mich auch nicht sehr belastet, ja gut bei der Diagnose dachte ich, jetzt ist mein Leben zu Ende, aber das hat sich bald gelegt und ich konnte gut damit leben. Die Folgeerkrankungen durch die falsche Nachbehandlung die sind nicht so leicht auszuhalten, aber man trotzdem irgendwie damit leben und sich arrangieren. Nur manchmal, dann ist man es doch schon mal mehr als leid, so isoliert und in ständiger Angst zu sein…
      wünsche Dir ein schönes Wochenende…
      ganz herzlich Elke

      11. März 2011 um 00:28

  2. Eben lese ich noch den anderen Blogeintrag und dann diesen….
    Auch mir fällt es schwer die Worte zu wählen.
    Natürlich hat man schwere Gedanken, wenn man dann sieht, was im Rest der Welt vor sich geht.
    Ich kann dir nur sagen, ALLES möchte man gar nicht sehen…
    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und auch wenn ich nicht viel schreibe bei dir, lese ich oft…aber auch fühle mich dann manchmal hilflos…
    Drück dich vorsichtig..
    LG Tina

    3. März 2011 um 07:48

    • Liebe Tina, Du weißt ich bin nicht zimperlich und kann so einiges wegstecken und ich kämpfe auch gegen meine Launen an, manchmal (eigentlich seltener) mit wenig Erfolg, aber ich setze mich nicht in die Ecke und bedauere mich. Was mir zu schaffen macht ist diese Hilflosigkeit der Anderen durch meine Beiträge, denn die lässt sie eher gar nicht Antworten als eventuell etwas falsches zu schreiben. Das ist wieder so eine Teilisolation, die mich dazu bringt, nicht mehr soviel über meinen Zustand öffentlich zu texten. Hin und wieder muss es aber mal raus, da müsst Ihr durch :-)

      sei lieb gegrüßt Elke

      3. März 2011 um 08:10

      • Das machen wir gerne, dafür kennen wir uns ja auch lange genug, oder? ;-)
        Schreibe ruhig weiter, du weisst, daß alle lesen. Manches muss raus, das ist bei uns allen so.

        3. März 2011 um 08:17

  3. Hallo meine liebe Elke,eigentlich fehlen mir die Worte um auf Deinen Blog zu antworten.Aber ich will Dir nur sagen,ich habe ihn gelesen,richtig gelesen,nicht einfach darüber geflogen,nein.Und jeder Satz den Du geschrieben hast,macht einem hilflos.Ich kann Dir nur viel Kraft wünschen und Zuversicht. Fühle Dich gedrückt von mir,liebe Grüße Erika

    2. März 2011 um 12:04

    • Danke liebe Erika für Deine mitfühlenden Worte und Deine herzlichen Wünsche. Weißt Du an dem Thema hängt ja noch viel mehr dran. Als ich denn die beden Male draußen war, hatte ich richtig gehend Angst. Nach all den Jahren diese Weite, das stellte meinen Krieslauf auf eine harte Probe. Wenn man immer nur die Wand gegenüber sieht und auf einmal die große weite Welt mit immensen Fernblick, dann wird es einem sehr seltsam, nicht zu beschreiben schwindelig. Die erstee Zeit musste ich immer unter mich auf meine Hände schauen, weil mir sonst Übel wurde. Und so gibt es viele Dinge, die ich beachten muss, wenn ich mich denn demnächst hoffentlich mal wieder an einem guten Tag durch die Gegend schieben lassen kann. Über die Umstände die man noch so zu hause zu bewältigen hat daarüber kann ich gar nicht hier schreiben, es würde den Rahmen sprengen.
      Hoffe Dir geht es wieder vollständig gut, ich mag diese Erkältungskrankheiten nicht, die einen glühen lassen, oder frieren und man kaum genug Taschentücher zur Hand hat…
      sei ganz lieb gegrüßt Elke

      3. März 2011 um 07:33

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